Miss Representation

Der Dokumentarfilm "Miss Representation" zeigt zum einen Geschichten von jugendlichen Mädchen und zum anderen Interviews mit einflussreichen Frauen* aus der amerikanischen Medienwelt, wie z.B. Jane Fonda, Rachel Maddow, and Katie Couric, um einen Einblick in die Mainstream Medien und ihre Wirkung zu geben. Dabei geht es sowohl um die fehlende als auch die falschen, oft stereotypen oder sexistischen Darstellungen von Frauen* in den Medien. Das Motto des Films lautet “You can't be what you can't see,” was die implizite Botschaft unterstreicht, dass junge Frauen* positive Vorbilder brauchen und wünschen, doch die Medien sie ihnen bisher verweigern. Teil des Films ist auch eine aktivistische Kampagne, die Veränderungen in Politik, Bildung und Medien sowie soziale Verantwortung der Unternehmen fordern. Diese entstand aus der Frustration der Regisseurin, Produzentin und Autorin des Films, Jennifer Siebel Newsom, die eine Parallele zwischen der Unterrepräsentation von Frauen* in den Medien und in der Politik sieht. Mit der Verwendung von Hashtags wie #RepresentHer oder #DisruptTheNarrative ruft sie mittels des "The Representation Project" dazu auf, sich dagegen zu wehren. 

Bemerkungen

Dieser Dokumentarfilm ist nicht frei online verfügbar, aber existiert auf DVD sowie auf verschiedenen Bezahl-Portalen. 

Hinweis

Dieser Dokumentarfilm zeigt, wie sexistisch die Medien sind. Es geht vordergründig um den US-amerikanischen Kontext und hauptsächlich um Fernsehen, Film und Werbung. Der Film ist aus dem Projekt mit dem Titel "The Representation Project" in den USA entstanden. Auf der Webseite zum Projekt gibt es auch weiterführende Informationen zum Einsatz in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen.