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Doku

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Tennis gilt als der Profisport mit der meisten Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Trotzdem verdienen Spitzensportler*innen wie Serena Williams deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Das ist auch in anderen Profisportarten der Fall. Wie ist der Gender Pay Gap im Profisport zu erklären? Bringen Profisportlerinnen weniger Leistung als ihre Kollegen? Trainieren sie weniger? Schwitzen sie vielleicht weniger? Nein. Und doch verdienen sie viel weniger. 

Neue Väter, alte Rollen? Papas unter Druck | Doku | exactly - MDR Investigativ

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In der halbstündigen Doku interviewt Daniel Tautz Väter in unterschiedlichen Kontexten zu ihrer Rolle als Elternteil. Mit dem werdenen Vater Steve und seiner Frau Gina spricht Daniel über Elterngeld, Vorbereitung des Eltern-werdens. Im Westharz begleitet er einen Kurtag in einer Vater-Kind-Kur. Dabei spricht er auch mit der Erlebnispädagogin Nadine Langer darüber, wie sich eine Kur mit Vätern zu einer Kur mit Müttern unterscheidet. Ein paar Teilnehmende teilen ihre Geschichten als alleinerziehende Väter. Auch mit dem Influencer Sebastian Tigges spricht Daniel über Elternzeit und Gleicheberechtigung im Haushalt und Beruf. Außerdem werden Geschichten von Vätern besprochen, die durch den Anspruch von Elternzeit Nachteile im Beruf erfahren haben. 

Untermauert sind die persönlichen Geschichten von Fakten rund um das Thema Elternschaft. So wird dargestellt wer mehr Elternzeit in Anspruch nimmt und wieso, wie es um das Elterngeld steht und was die Gender-Care-Gap ist.

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"Häusliche Gewalt zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. In Deutschland erfährt schätzungsweise jede vierte Frau* einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt. Die Zahlen sind tendenziell ansteigend.

Auch Lucía ist in Folge des Corona-Lockdowns von häuslicher Gewalt durch ihren Partner betroffen. Es dauert sehr lange, bis sie realisiert, was ihr zu Hause passiert und dass sie die Situation verlassen möchte. Auch an den Schutz ihres Kindes muss sie jeden Tag denken. Nur durch starken Kraftaufwand und mit Hilfe der Berliner Anti-Gewalt-Projekte gelingt es ihr, eine gewaltfreie Perspektive für sich und ihre Tochter zu erarbeiten.

Die aktivistische Sozialarbeiterin Sabine kämpft schon seit Anfang der 1990er Jahre für den Ausbau von Schutzplätzen und Hilfsangeboten für gewaltbetroffene Frauen*. Sie blickt zurück auf die politischen Forderungen der Vergangenheit, die den Forderungen der Gegenwart gar nicht unähnlich sind. Mit einer Freundin hat Sabine damals eine Beratungsstelle aufgebaut, die bis heute besteht und Frauen* wie Lucía unterstützt – und zwar mit einer feministischen, parteilichen Haltung.

Die Protagonistinnen* des Films zeigen, dass verschiedene strukturelle Probleme die Situation von gewaltbetroffenen Frauen* beeinflussen. Der Berliner Wohnungsmarkt spielt dabei eine zentrale Rolle. Er hat nicht nur einen Mangel an Schutzplätzen zur Folge, auf die gewaltbetroffene Frauen* angewiesen sind. Ebenso geht damit der Verlust von bereits bestehenden Zufluchtsräumen infolge von Gentrifizierung durch Kündigungen, Mietsteigerungen und anderen Verdrängungsprozessen einher.

“Zuflucht nehmen” versucht, den Themenkomplex “Häusliche Gewalt” in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen, die es erschweren, Gewaltbeziehungen zu verlassen. Dabei wird der Ansatz verfolgt, die Thematik direkt aus der Praxis heraus zu beleuchten und abzubilden." (Text des Film-Teams)

 

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