Sexuelle und reproduktive Rechte von Menschen, die in Armut leben
Der kurze Erklärfilm von pro familia zeigt am Beispiel der alleinerziehenden Studentin Lisa, wie eng reproduktive Selbstbestimmung mit den sozialen und finanziellen Lebensbedingungen verknüpft ist. Als Lisa erneut schwanger wird, steht sie vor der Frage, ob ein zweites Kind mit ihrer beruflichen und finanziellen Situation vereinbar ist. Das Video macht deutlich, dass das Recht, sich frei für oder gegen ein Kind zu entscheiden, auch davon abhängt, ob Menschen über ausreichende materielle Ressourcen und soziale Absicherung verfügen. Ein Expert*innenstatement von Helena Steinhaus, Gründerin von Sanktionsfrei e.V., ordnet diese Zusammenhänge ein.
Der Beitrag ist Teil der im Rahmen des pro familia Projekts Sexuelle und reproduktive Rechte KONKRET entstandenen Erklärfilmreihe, die anhand konkreter Lebensgeschichten sichtbar macht, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ihre sexuellen und reproduktiven Rechte erfahren und welche Barrieren ihnen dabei begegnen. Weitere Beiträge der Reihe widmen sich unter anderem den Perspektiven von Menschen mit Behinderungen, trans*, inter* und nichtbinären Personen, Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, Kindern und Jugendlichen sowie älteren und pflegebedürftigen Menschen.
Im Video ist DGS verfügbar.
Die Erklärfilmreihe vermittelt komplexe soziale, ökonomische und rechtliche Zusammenhänge sehr niedrigschwellig und zugänglich und ist damit für einen Einstieg in eines der Themen geeignet.