Wie schaffen wir Integration? Einwanderungsrepublik Deutschland - Heinrich-Böll-Stiftung

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Wie schaffen wir Integration? Einwanderungsrepublik Deutschland

"Wie schaffen wir Integration?" lautet der Titel der Baustellen-Konferenz 2016 der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Podiumsdiskussion spricht Moderator Peter Siller von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Naika Foroutan vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Autorin und Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart.

Etwa eine Millionen Menschen suchten im vorherigen Jahr Schutz in Deutschland. Anlässlich der Ankunft Geflüchteter wird Integration heftig diskutiert. Doch politisch, demografisch und ökonomisch ist Deutschland bereits seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. 17 Millionen – 20 Prozent – der Gesamtbevölkerung haben heute einen Migrationshintergrund. Kaum ein anderes Thema wird dennoch so kontrovers und emotional diskutiert wie Einwanderung und Integration. Weshalb wachsen heute Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung, die die Akzeptanz von Einwanderung und Integration erschweren? Weshalb nimmt Radikalisierung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu? Was macht gelungene sozialen und politischen Zusammenhalt aus?

Bemerkungen

Der Veranstaltungsmitschnitt entstand im Rahmen der Veranstaltung Baustelle Flucht und Migration: Wie schaffen wir Integration? am 24. und 25. Juni 2016 der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier findet sich ein Interview zum Thema Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen mit der Aktivistin Fadhumo Musa Afrah, das im Vorfeld des Kongresses entstand.