Männlichkeiten

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Eine Ode an den Zyklus | ZDF Magazin Royale - ZDF MAGAZIN ROYALE

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In dieser Folge der Satiresendung "ZDF Magazin Royale" werden Fakten zur Periode und Auswirkungen auf menstruierende Personen besprochen. Auch wird thematisiert, dass sich die Mehrheit der Männer damit nicht auskennt und auch nicht auskennen will. Jan Böhmermann inszeniert sich zunächst als feministischer Mann, der es besser macht als andere und sich mit dem Thema auskennt. Er zeigt auf sarkastische Weise auf, wie sich cis Männer (cis beschreibt Menschen, die sich mit dem Geschlecht / Gender identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugeordnet wurde) als vermeintlich feministisch darstellen. Oftmals werden Handlungen wie lackierte Nägel als Einsatz für Gleichberechtigung dargestellt, obwohl sie nur sehr oberflächlich etwas verändern. Böhmermann verdeutlicht mit seiner Darstellung, dass viele Männer, die sich als feministisch verstehen, oftmals die Dinge nur teilweise verstanden haben und letztendlich die Selbstdarstellung eher für sich selbst und ihren Ruf als tatsächlich für die Sache machen. 

Die als weiblich gelesene Stimme, die in anderen Sendungen abgespielt wird, um Studien und Hintergrundwissen wiederzugeben, spielt in dieser Folge eine aktive Rolle. Sie stellt Böhmermanns Aussagen mehrmals richtig und sein oberflächliches Handeln zur Schau. Böhmermann hingegen erklärt der Stimme wieder und wieder, dass ihre Aussagen falsch seien bzw. er es besser wisse - eine klassische Darstellung von "mansplaining", also dem Phänomen, wenn Männer Frauen Dinge erklären, die die Frauen selbst (besser) wissen. Zum Schluss will Böhmermann noch ein Lied mit Titel "Ode an die Vulva" vortragen, wogegen sich die Stimme wehrt. Daraufhin reagiert Böhmermann gespielt bockig und eingeschnappt, also so emotional wie es oft Frauen zugeschrieben wird, während Männer als rational dargestellt werden. 

Frauenrechte in der EU: Unsicherheit junger Männer schürt Antifeminismus - euronews (deutsch)

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Das kurze Erklärvideo gibt Aufschluss über die aktuelle Entwicklung des Rechtsrucks, besonders bei jungen Männern. Es wird eine Studie zitiert, die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen und der größer werdenden antifeministischen Stimmung in Europa findet. Javier Carbonell vom Europäischen Zentrum für Politik (EPC) erklärt, dass junge Männer in Bezug auf Einkommen, Vermögen, Zugang zu Wohnraum und Bildung hinter junge Frauen zurückgefallen seien. Arbeitsplatzverlust durch technologische Entwicklungen beträfen vor allem junge Männer. Das würden rechte Parteien und Gruppierungen nutzen, um die jungen Männer für sich zu begeistern, was sich besonders bei Wahlergebnissen zeige. Denn in der älteren Gesellschaft ist eine solche Kluft zwischen links und rechts nicht zu vermerken. Um der Spaltung entgegen zu wirken, sei es notwendig, antifeministische Rhetoriken zu bekämpfen. Außerdem müssen politische Entscheidungsträger*innen Lösungen für die wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen finden, um der europäischen Jugend Perspektiven bieten zu können. 

Mannsein heute – Zwischen Stärke und toxischer Männlichkeit | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur - SRF Kultur Sternstunden

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In dieser Folge der Sendung "Sternstunde Philosophie" spricht Olivia Röllin mit Markus Theunert, Männerpsychologe und Autor von "Jungs, wir schaffen das" und dem Journalisten und Sachbuchautor von "Der gekränkte Mann", Tobias Haberl. Die Gesprächsrunde bietet einen interessanten Austausch über aktuelle Männlichkeitsvorstellungen mit unterschiedlichen Lösungsansätzen zu Problemen wie der übermäßigen Gewalt von Männern gegenüber anderen, der gesellschaftlichen Ungleichheiten, die bestehen und mehr. Während Haberl sich für das Ende des patriarchalen Systems ausspricht, sieht er die jüngsten Kritiken an Männern als überzogen und zu viel. Theunert hingegen argumentiert für eine Veränderung unseres Männlichkeitsbildes, die zu einer gleichwertigeren Stellung von Männern und Frauen führt. Im Gespräch kommen folgende Themen auf:

  • Das Gefühl von Männern, nicht gesehen zu werden und die Frage nach dem richtigen Ansatz feministischer Bestrebungen
  • Sozialisierung und die Auswirkungen auf Genderrollen
  • Gründe für die unterschiedlichen politischen Ausrichtungen junger Männer und Frauen
  • "Alpha-Männer" und die Frage, ob sich kulturelle Leitbilder verändert haben
  • Die Rolle sozialer Medien in aktuellen Männlichkeitsbildern, die Incel-Bewegung (unfreiwillige zölibatäre Männer) und die "Mannosphäre", der digitale Raum zur Bestärkung traditioneller Männlichkeit
  • Wie kann man aktuelle Männlichkeitsbilder formen, verändern und auflockern?