#5 Rechte Männer in der Arbeiter*innenbewegung?! Analysen und Herausforderungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Klaus Dörre, Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich in seinen Forschungen u.a. mit der Frage, inwiefern und warum sich bei Teilen der Arbeiter*innenschaft politische Zugehörigkeitsgefühle und Sympathien in Richtung auf rechte Parteien verschoben zu haben scheinen.

In seinem Vortrag beleuchtet Dörre Dynamiken der Entstehung bzw. Ausbreitung rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen bei Arbeiter*innen und mögliche ökonomische und kulturelle Ursachen. Er geht der Frage nach, welche Motive für den Aufstieg des rechten Populismus unter Arbeiter*innen verantwortlich sind und ob bzw. inwiefern soziale Deklassierung und Deprivation ausschlaggebend sind.



Ein Fokus sind die Verflechtungen von Erwerbsarbeit, Männlichkeitskonstruktionen und sozialer Reproduktion, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels seit der Jahrtausendwende beobachten lassen. Für die Diskussion stellt Dörre vor, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung, insbesondere innerhalb der Gewerkschaften, ergeben könnten. Weitere Diskussionsfragen sind: Was sind Ursachen für die steigende Attraktivität rechter Männlichkeiten? Welche Konstruktionsmechanismen (re-)produzieren sie und mittels welcher Politiken und Aktivitäten können Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern ermöglicht und unterstützt werden?

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Sibel Schick hat im Missy Magazine im Sommer 2018 das  satirische Gedicht "Männer sind Arschlöcher" veröffentlicht. Im Video geht es um die damit verbundene Twitter-Debatte unter dem Hashtag #menaretrash. Ebenfalls wird die Thematik von Hate Speech im Netz angesprochen und die Tatsache, dass vor allem Frauen und marginalisierte Personen davon betroffen sind.

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Wie umgehen mit Beschimpfungen, Belästigungen und Drohungen im Netz? Drei prominente Betroffene entscheiden sich für Satire im  Quiz-Format. Dunja Hayali, Carolin Kebekus und Bastian Pastewka greifen typische Hate Speech auf, mit der sie konfrontiert sind.

Komm mal klar auf deine Männlichkeit! - Elliott Tender

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Das Video befasst sich mit der Frage was typisch männlich ist, also mit Definitionen von Männlichkeit, was sich als komplexer herausstellt als gedacht. Genauer wird es dann mit dem Begriff "Toxic Masculinity" und wie diese der Gesellschaft schadet.

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"The Privilege Game" bedient sich der Gamifikation sozialer Positionierungen, um über Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Bezug auf den us-amerikanischen Kontext finden sich vier Spieler*innen vor, welche das Ziel verfolgen sollen eine Leiter der Hierarchisierung zu erklimmen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr Startpunkt wird bestimmt durch ihre soziale Positionierung in der Gesellschaft und der weitere Verlauf des Spiels wird durch "Cards of Live" beeinflusst, welche Teile ihrer Identität repräsentieren. Privilegierungen und Diskriminierungen aufgrund von sozialer Positionierung werden durch dieses Spiel auf sarkastische Weise zur Schau gestellt, der Gewinner wie zum Ende hin klar erkennbar ist von Anfang an vorbestimmt. 

Das Spiel endet durch die "Trump Card", welche alle vorherigen sozialen Gleichstellungsvorhaben ad absurdum werden lässt und den weißen Mann als klaren Sieger hervorbringt.

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BBC Three lädt verschiedene trans Personen dazu ein, häufig gestellte Fragen über trans-Sein zu beantworten. "Welche Toilette benutzt du?", "Hattest du schon die OP?" und andere Fragen werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise besprochen. 

Mit:

Paris Lee

Fox Fisher

Veronica Blades

Adeleh Sasansara

Munroe Bergdorf

Dani Gibbison

Harry Taylor.

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In der Dokumentation von Unreported World, eine preisgekrönte Dokumentarserie von Channel 4, wird größtenteils die Protagonistin Serafina durch ihren Alltag begleitet. Als muslimische Trans Frau findet sich in Malaysia keine Arbeit - als einziger Ausweg bleibt ihr die Sexarbeit. Neben der staatlichen Polizei patroulliert auch die religiöse durch die Straßen, vor allem auf der Suche nach Trans Frauen, die gegen die Sharia Gesetze des Landes verstoßen. Serafina wird als ein Symbol des Widerstands gesehen durch ihre kontinuierlichen Versuche etwas an der Lebensrealität von Trans Frauen in Malaysia zu verändern, wie beispielsweise durch einen Rechtsstreit mit den islamischen Authoritäten im Zivilgericht, auch wenn er nur von kurzer Dauer war. Neben Serafina wird auch mit Najib gesprochen, ein De-Transitioner, der seine frühere Transidentität gegen Familie und Sicherheit eingetauscht hat. Thailand wird komplementär zu Malaysia und als Zufluchtsort für viele malaysische, muslimische Trans Frauen thematisiert.