Beschreibung

Das Patriarchat kann nicht existieren ohne Hierarchie und ohne „die Anderen“, egal, ob Juden, Schwarze oder Frauen. Darum müssen wir Rassenhass und Frauenhass gleichzeitig bekämpfen.

Gerda Lerner (1920-2013) war einer der wichtigsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts. Die jüdische Österreicherin , die vor den Nazis in die USA floh, schrieb wichtige Werke wie Die Entstehung des Patriarchats und Die Entstehung des feministischen Bewusstseins. Lerner wandte aber auch schon früh das Prinzip der Intersektionalität an, da sie sich stark für die Überschneidungen von Race oder Klasse interessierte, z. B. durch ihre Studie Schwarze Frauen im weißen Amerika im Jahre 1972. Zudem etablierte sie 1980 den ersten Studiengang in Frauengeschichte in den USA. Die Doku zeigt den persönlichen, beruflichen und politischen Weg einer feministischen Pionierin.

08 - Feminismus mit Vorsatz - Popfeminismus - Na wenn Beyoncé das sagt… - Feminismus mit Vorsatz

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Beschreibung

Laura hat das Publikum gefragt: Bezeichnet ihr euch selbst als Feminist*in? Was sind Gründe dafür oder dagegen? Sie lässt dabei die verschiedensten Leute zu Wort kommen, die ein klares Bild abzeichnen: Es gibt hier kein richtig oder falsch. Vor allem die Männer halten sich mit der Selbstbezeichnung zurück. Schade, aber verständlich, da der feministische Fokus oft nur auf Frauen liegt.

Außerdem gibt es in dieser Podcastfolge ein großes Lob an Margarete Stokowskis Untenrum frei (2016). Es wird besprochen, wie das Buch uns alle ermutigen kann, Teil der feministischen Bewegung zu sein – egal, ob man sich nun selbst als Feminist*in sieht oder nicht. Zudem geht es darum, dass Feminismus nicht nur alleine gedacht werden kann: Feminismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. Hier kommt das Konzept der Intersektionalität ins Spiel. Aber auch der Kapitalismus spielt eine wesentliche Rolle in den meisten Feminismen. Die Mehrzahl drückt die verschiedenen Strömung des Feminismus aus. Weitere Punkte sind außerdem das Zusammenspiel von Humanismus und Feminismus und welchen Einfluss Rollenvorbilder, der sogenannte „male gaze“ (der männliche Blick) oder „Femvertising“ im popkulturellen Feminismus haben.