Буллинг и рисковое поведение подростков / Bullying and Risky Behaviour in Adolescents - Фонд им. Генриха Бёлля в России

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Irina Kosterina, Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland, spricht in diesem Video über Männlichkeit als homosoziale Konstruktion. Dies gilt insbesondere für Jungen in ihrer Teenagerphase. Währenddessen sind diese einem erhöhten Gruppendruck ausgesetzt, sich sowohl als „echter Junge“ als auch als „echter Mann“ zu beweisen. Deshalb kommt es in Schulen oder Gangs immer wieder zu Problemen, die z. B. durch Homophobie als Teil „wahrer Männlichkeit“ Ausdruck bekommen können. Darüberhinaus ist die Art und Weise wie man sich behauptet sehr von sozioökonomischen Ressourcen abhängig.

Откуда взялись мальчики? / How do boys get to be boys? - Фонд им. Генриха Бёлля в России

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Wie prägt die Geschlechtersozialisation bereits ungeborene Kinder? Und woher kommen bestimmte Männertypen? Selektive Schwangerschaftsabbrüche in der Vergangenheit waren meist zugunsten von biologischen Jungen. Bereits vor deren Geburt gilt in manchen Gesellschaften die farbliche Zuordnung: Mädchen = rosa, Jungen = blau. Irina Kosterina ist Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland. Sie betont die relativ neue Forschung der Jugend bzw. Adoleszenz, die ihre Anfänge erst Ende des 19. Jhd.s hatte. Welche wichtige Rolle können sogenannte „Peergroups“ haben und wie beeinflussen diese die Jugendphase und Gendervorstellungen?

Кризис маскулинности / The masculinity crisis - Фонд им. Генриха Бёлля в России

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Seit der Neukonfigurierung von Geschlechter- und Familienbeziehungen in den 1990ern entwickelten sich bei vielen Männern Frustration und Widersprüche, die sogenannte „Männlichkeitskrise“. Irina Tartakovskaya, Senior Research Fellow am Föderalen Forschungszentrum für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Genderforscherin und Kandidatin der Sozialwissenschaften, erklärt dieses Phänomen für den russischen Kontext. Dabei nimmt sie auch Bezug auf die mediale Darstellung russischer hegemonialer Männlichkeit. Wie drückt sich diese Krise im Dating- und Sexleben von Männern aus? Wie genau entsteht die Opfermentalität vieler Männer? Und was hat das alles mit Frauenfeindlichkeit zu tun?

Три волны исследования маскулинности / Three waves of masculinity research - Фонд им. Генриха Бёлля в России

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

In diesem Video erklärt Irina Tartakovskaya, Senior Research Fellow am Föderalen Forschungszentrum für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Genderforscherin und Kandidatin der Sozialwissenschaften, die drei Wellen der Männlichkeitsforschung. Während die erste Welle in den 1970ern/80ern sich noch ähnlich der Frauenbewegung für mehr Selbstbestimmtheit und gegen die Geschlechterrollen einsetzte, betonte die zweite Welle das Konzept der hegemonialen Männlichkeit. Hier erklärt sie, wie der Schwerpunkt dieses Konzeptes sich im Laufe der Zeit wandelte. Aus der dritten Welle entstammen Begriffe wie „Trophy wife“. An dieser Stelle orientieren sich männliche Identitäten an gesellschaftlichen Ideologien und kulturellen Kontexten. Diese Identitäten sind geprägt von Konkurrenz, Aggressivität und Angst. Sie beschreibt außerdem das Spannungsverhältnis zu Frauen.

Beschreibung

Angelehnt an die Kontroverse um die Lebenswerk-Ehrung für „Emma“-Cartoonistin Franziska Becker geht es in der Podiumsdiskussion um Interessenkonflikte und Gemeinsamkeiten in Feminismus, Intersektionalität und Journalismus. Es diskutieren Kübra Gümüşay, Journalistin und Netzaktivistin, Anna Mayrhauser, Chefredakteurin des Missy Magazin, Friederike Sittler vom Deutschlandradio und Vorsitzende des Journalistinnenbund, sowie Konstantina Vassilou-Enz, Journalistin und Geschäftsführerin Neue Deutsche Medienmacher*innen.

Lebenswirklichkeiten in ihrer Vielfalt sichtbar machen - auf diesen Anspruch sollten sich Journalismus und intersektionaler Feminismus einigen können. Feminismus drängt aber auf die Veränderung gesellschaftlicher Normen und insbesondere der patriarchalen Kultur. Wie sehr müssen dann auch die Haltungen und Meinungen marginalisierter Gruppen hinterfragt und bestritten werden können?

Journalismus wird weniger als Herzensangelegenheit im Einsatz für bestimmte Themen und Gruppen, sondern vielmehr als professionelle Fremdbeobachtung definiert, die zur sachorientierten Meinungsbildung beiträgt. Wie weit können Interessen und Ansprüche marginalisierter Gruppen gewahrt werden? Wie weit dürfen, müssen Analyse und Kritik gehen? Welchen Platz haben Selbstironie, Satire und Spott? Wie können People of Color, jüngere Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund adäquat im Journalismus beteiligt werden? Wie kann eine Debatte gelingen, ohne wiederum rassistische Stereotype zu bedienen und ohne rechtsextremen Bewegungen Aufwind zu verschaffen?

Wie schaffen wir Integration? Einwanderungsrepublik Deutschland - Heinrich-Böll-Stiftung

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

"Wie schaffen wir Integration?" lautet der Titel der Baustellen-Konferenz 2016 der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Podiumsdiskussion spricht Moderator Peter Siller von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Naika Foroutan vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Autorin und Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart.

Etwa eine Millionen Menschen suchten im vorherigen Jahr Schutz in Deutschland. Anlässlich der Ankunft Geflüchteter wird Integration heftig diskutiert. Doch politisch, demografisch und ökonomisch ist Deutschland bereits seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. 17 Millionen – 20 Prozent – der Gesamtbevölkerung haben heute einen Migrationshintergrund. Kaum ein anderes Thema wird dennoch so kontrovers und emotional diskutiert wie Einwanderung und Integration. Weshalb wachsen heute Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung, die die Akzeptanz von Einwanderung und Integration erschweren? Weshalb nimmt Radikalisierung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu? Was macht gelungene sozialen und politischen Zusammenhalt aus?

Moslemsein in Deutschland - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Der Erklärfilm macht mit Humor deutlich, welchem „Integrationsdruck“ Muslim*as in Deutschland ausgesetzt sind. Unabhängig davon, ob migrantisch, postmigrantisch oder was auch immer: Sie werden zumeist nicht als deutsch anerkannt und durch alltägliche rassistische Mikroagressionen immer wieder daran erinnert, dass sie sich an ein vermeintliches Ideal anpassen sollen. Der Erklärfilm weist auch auf die rechtspopulistischen Tendenzen in Deutschland hin, die sich im Alltagsrassismus gegenüber muslimischen Personen bemerkbar machen.

Muslime in den Medien - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Nach der Wende hat sich das Bild des „bösen“ muslimischen Mannes in deutschen Massenmedien gefestigt. Das Video regt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Vorurteil an: Kann das Bild verallgemeinert angewendet werden? Wieso braucht die deutsche Gesellschaft dieses Feindbild? Kennen wir andere positive Bilder von muslimischen Männern? Das Video macht auch darauf aufmerksam, dass Muslim*as in Deutschland seit langem vielfältig in der Gesellschaft vertreten sind, sodass dieses antimuslimische und rassistische Bild ernsthafte Folgen auf die Lebensrealität dieser haben kann. Weiterhin stellt sich die Frage, welcher Verantwortung wir uns gegenüber der frühpädagogischen Erziehung und Aufklärung stellen müssen, um diese Bilder nicht über Generationen hinweg zu reproduzieren.