Откуда взялись мальчики? / How do boys get to be boys? - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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Wie prägt die Geschlechtersozialisation bereits ungeborene Kinder? Und woher kommen bestimmte Männertypen? Selektive Schwangerschaftsabbrüche in der Vergangenheit waren meist zugunsten von biologischen Jungen. Bereits vor deren Geburt gilt in manchen Gesellschaften die farbliche Zuordnung: Mädchen = rosa, Jungen = blau. Irina Kosterina ist Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland. Sie betont die relativ neue Forschung der Jugend bzw. Adoleszenz, die ihre Anfänge erst Ende des 19. Jhd.s hatte. Welche wichtige Rolle können sogenannte „Peergroups“ haben und wie beeinflussen diese die Jugendphase und Gendervorstellungen?

Кризис маскулинности / The masculinity crisis - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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Seit der Neukonfigurierung von Geschlechter- und Familienbeziehungen in den 1990ern entwickelten sich bei vielen Männern Frustration und Widersprüche, die sogenannte „Männlichkeitskrise“. Irina Tartakovskaya, Senior Research Fellow am Föderalen Forschungszentrum für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Genderforscherin und Kandidatin der Sozialwissenschaften, erklärt dieses Phänomen für den russischen Kontext. Dabei nimmt sie auch Bezug auf die mediale Darstellung russischer hegemonialer Männlichkeit. Wie drückt sich diese Krise im Dating- und Sexleben von Männern aus? Wie genau entsteht die Opfermentalität vieler Männer? Und was hat das alles mit Frauenfeindlichkeit zu tun?

Три волны исследования маскулинности / Three waves of masculinity research - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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In diesem Video erklärt Irina Tartakovskaya, Senior Research Fellow am Föderalen Forschungszentrum für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Genderforscherin und Kandidatin der Sozialwissenschaften, die drei Wellen der Männlichkeitsforschung. Während die erste Welle in den 1970ern/80ern sich noch ähnlich der Frauenbewegung für mehr Selbstbestimmtheit und gegen die Geschlechterrollen einsetzte, betonte die zweite Welle das Konzept der hegemonialen Männlichkeit. Hier erklärt sie, wie der Schwerpunkt dieses Konzeptes sich im Laufe der Zeit wandelte. Aus der dritten Welle entstammen Begriffe wie „Trophy wife“. An dieser Stelle orientieren sich männliche Identitäten an gesellschaftlichen Ideologien und kulturellen Kontexten. Diese Identitäten sind geprägt von Konkurrenz, Aggressivität und Angst. Sie beschreibt außerdem das Spannungsverhältnis zu Frauen.

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Eine Jugendliche und eine Frau sitzen am Gate im Flughafen. Beide scheinen sich bedrückt zu fühlen und kommen etwas holprig miteinander ins Gespräch. Dabei stellt sich heraus, dass beide auf dem Weg nach Manchester sind, um einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen. Sie erzählen sich gegenseitig ihre persönlichen Umstände und welche Schamgefühle sie mit sich tragen.

Der Kurzfilm entstand zu einer Zeit, in der Irland eines der strengsten europäischen Abtreibungsgesetze hatte. Selbst bei Vergewaltigungen, Inzest oder kranken Föten wurde eine Abtreibung unter Strafe gestellt. Bis dahin gingen viele schwangere Personen nach Großbritannien, um dort Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Durch das Referendum im Mai 2018 sind Schwangerschaftsabbrüche legalisiert worden.

Moslemsein in Deutschland - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Der Erklärfilm macht mit Humor deutlich, welchem „Integrationsdruck“ Muslim*as in Deutschland ausgesetzt sind. Unabhängig davon, ob migrantisch, postmigrantisch oder was auch immer: Sie werden zumeist nicht als deutsch anerkannt und durch alltägliche rassistische Mikroagressionen immer wieder daran erinnert, dass sie sich an ein vermeintliches Ideal anpassen sollen. Der Erklärfilm weist auch auf die rechtspopulistischen Tendenzen in Deutschland hin, die sich im Alltagsrassismus gegenüber muslimischen Personen bemerkbar machen.

Muslime in den Medien - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Nach der Wende hat sich das Bild des „bösen“ muslimischen Mannes in deutschen Massenmedien gefestigt. Das Video regt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Vorurteil an: Kann das Bild verallgemeinert angewendet werden? Wieso braucht die deutsche Gesellschaft dieses Feindbild? Kennen wir andere positive Bilder von muslimischen Männern? Das Video macht auch darauf aufmerksam, dass Muslim*as in Deutschland seit langem vielfältig in der Gesellschaft vertreten sind, sodass dieses antimuslimische und rassistische Bild ernsthafte Folgen auf die Lebensrealität dieser haben kann. Weiterhin stellt sich die Frage, welcher Verantwortung wir uns gegenüber der frühpädagogischen Erziehung und Aufklärung stellen müssen, um diese Bilder nicht über Generationen hinweg zu reproduzieren.

Rassismus im Wandel - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Das Erklärvideo macht deutlich, wie austauschbar die rassistischen „Feindbilder“ im Laufe der Zeit in Deutschland wirken. Egal, ob es jüdische Personen, Gastarbeitende oder Geflüchtete sind — die „Anderen“ sind immer Schuld. Das Video regt dazu an, die Rassismusdebatten der vergangenen 100 Jahre zu reflektieren: Wer war davon betroffen und wieso? Welche Merkmale prägten die Debatten? Welche Rolle spielte Gender dabei? Wie wurde die Debatte in den Medien dargestellt? Und die größte Frage dabei ist: Was hat sich am Rassismusproblem verändert?

Hermes & Aphrodite | Animierter Kurzfilm - Invisible Avantgarde

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Sascha wird bis zum Teeniealter von allen als Mädchen wahrgenommen. Doch unter Gleichaltrigen wird bereits getuschelt, weil Sascha kein „typisches“ Mädchen ist. Irgendwann stellt Sascha fest, dass Sascha mehr als ein Mädchen ist und vertraut sich der Mutter an. Nachdem die Familie beim Arzt war, wird Intergeschlechtlichkeit festgestellt. 

Intergeschlechtlichkeit bezieht sich auf eine „uneindeutige“ biologische Zuordnung in ein binäres Geschlechtersystem, also männlich oder weiblich. Dabei kann es sich auf die inneren und äußeren Geschlechtsteile oder Körpermerkmale, Hormone oder Chromosomensätze beziehen. Es kann von Geburt an oder, wie bei Sascha, erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.

Der Arzt im Kurzfilm empfiehlt eine Hormonbehandlung und geschlechtsangleichende Operation , sodass Sascha körperlich zu einer biologischen Frau werden kann. Auch Saschas Mutter fürchtet um ihre Wunschvorstellung, dass Sascha ein „normales“ heteronormatives Leben mit Kindern in der Zukunft führt. Alles wird zu viel und Sascha haut ab. Versunken in einer mystischen Welt mit Schaman*innen, griechischen Sagen des Hermaphroditos und zauberhafter Natur, findet Sascha hier Frieden mit sich selbst und auch den Eltern – und zwar so, wie Sascha nun mal ist.