Abortion Diary Entry 159: Marisol, 32 (Dhaka, Bangladesh 2011)

In dieser Episode von Abortion Diary erzählt Marisol von ihrem Schwangerschaftsabbruch: Sie ist Anfang 20, Studentin und für ein Auslandspraktikum in Bangladesh. Als sie unerwartet erfährt, dass sie schwanger ist, erhält sie keine emotionale Unterstützung von ihrem damaligen Partner. Sie selbst entschied sich für einen Abbruch. Zudem sind, abgesehen von einigen Ausnahmen, Abtreibungen in Bangladesh illegal. Marisol suchte sich über das Internet Hilfe und wurde fündig: Über die Organisation Women on Waves schaffte sie es über Umwege an Pillen für den Schwangerschaftsabbruch zu gelangen. Ausgerechnet an ihrem eigenen Geburtstag und in Begleitung ihres besten Freundes über Videochat nahm sie den Schwangerschaftsabbruch mit den Pillen selbst vor. Wie war diese Erfahrung für sie? Was hat sie dadurch für ihr weiteres Leben mitgenommen?

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Schilderung der hier dargestellten Abtreibungs-Erfahrungen können retraumatisierend sein. 

Die Plattform und Podcastserie The Abortion Diary teilt persönliche Geschichten von Schwangerschaftsabbrüchen in all ihren unterschiedlichen Formen, Erfahrungen und Gefühlen. Es soll darauf aufmerksam machen, dass das Thema nach wie vor ein Tabu ist und die wenigsten offen und frei darüber erzählen können.

Die hier genannte Organisation Women on Waves setzt sich für sichere Schwangerschaftsabbrüche und körperliche und geistige Selbstbestimmung ein. Dabei stellen diese sicher, dass schwangere Personen Zugang zu notwendigen Informationen und der Möglichkeit, Schwangerschaftsabbrüche selbst durchzuführen, erhalten.

Hinweis

Der Podcast sollte nur mit entsprechenden Hinweisen (Triggerwarnungen siehe oben) gezeigt werden.