"Mein Rollstuhl ist ein Arschlochfilter!" 🔥🤔 | Auf Klo mit Laura Gehlhaar - Auf Klo

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Tindern im Rollstuhl?! 🔥🤔 | Auf Klo mit Eda Vendetta

In dieser Folge sitzt Eda Vendetta nicht wie sonst Auf Klo mit ihrer Besucherin und zwar aus dem ganz einfachen Grund: Die Klo-Kabine ist nicht barrierefrei. Darum geht es auch direkt, denn die Sozialpädagogin, Bloggerin und Autorin Laura Gelhaar, online bekannt als Frau Gelhaar, sitzt im Rollstuhl. Im Alltag wird sie oft behindert, wegen baulicher Barrieren aber auch von der Gesellschaft.

In dieser Folge spricht sie über Dating auf Tinder und ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, über ihr Buch und über die Sichtbarkeit und Repräsentation von behinderten Menschen in den Medien und im Film. Entweder sind sie gar nicht sichtbar, werden als Opfer bemitleidet oder aber sind starke Superheld*innen. Vorbilder gib es kaum, aber die behinderten Bewegung ist jung und stark, wie Laura sagt, und sie sieht das Potential von YouTube und anderen Kanälen, auf denen alle Menschen eine Plattform haben können.

 

 

 

Bemerkungen

Weitere Informationen über die Autorin, Bloggerin und Beraterin Laura Gelhaar gibt es auf ihrer Webseite.

Auf Klo ist ein Kanal von funk und beschreibt sich wie folgt: "Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: über Sex und Verhütung, den ersten Besuch bei der Frauenärztin, die erste Periode und Lernstress. Aber auch über Alltagsrassismus, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen, Sexismus, das eigene Outing, Depressionen, trans sein oder ungewollte Schwangerschaften. Bei uns wird wirklich alles angesprochen, damit jede*r weiß: es gibt nichts, wofür du dich schämen musst!"

Didaktische Hinweise

Diskussionen über Ableismus, Barrierefreiheit und Be_hinderung: Wie werden behinderte Menschen und ihr alltägliches Leben im Beruf oder im Privaten aufgefasst und in den Medien repräsentiert, welche Sichtbarkeit haben sie, werden sie als Expert*innen wahrgenommen? Nicht behinderte Menschen gehen mit ihren Privilegien durch den Alltag, ohne dass sie sich mit Barrieren und Zugängen auseinandersetzen müssen, zum Beispiel auf Klo. Im Rahmen dieser Diskussion ist die Reflexion der eigenen Privilegien grundlegend.