Es handelt sich um einen kurzen Clip von AbilityWatch und Sozialhelden e.V., in dem eine Person wesentliche Kritikpunkte an Pränataldiagnostik (PND) zusammenfasst:
- Die Suggestion, dass es sich bei einem Leben mit Behinderung um ein nicht lebenswertes Leben handelt.
- Das Problem, dass nicht-invasive Pränataltests (NIPT) nur eine Information über bestimmte genetische Eigenschaften des Fötus geben können, aber keine Behandlung ermöglichen.
- Dass es eigentlich darum gehen müsste, gesellschaftliche Barrieren abzubauen.
- Dass hier eine „embryopathische Indikation“ für den Schwangerschaftsabbruch durch die Hintertür beibehalten wird (indem man sagt, es sei unzumutbar, ein behindertes Kind zu bekommen).
- Die hohe Falsch-positiv-Rate der Tests, die zu mehr (und nicht weniger) invasiven Untersuchungen führt.
Im Video wird die pränataldiagnostische Praxis als ein Beispiel für moderne Eugenik eingeordnet. Unter Eugenik wird die Lehre von der „Verbesserung des biologischen Erbgutes des Menschen“ verstanden.