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Videoclip

Beschreibung

Es handelt sich um einen kurzen Clip von AbilityWatch und Sozialhelden e.V., in dem eine Person wesentliche Kritikpunkte an Pränataldiagnostik (PND) zusammenfasst:

  • Die Suggestion, dass es sich bei einem Leben mit Behinderung um ein nicht lebenswertes Leben handelt.
  • Das Problem, dass nicht-invasive Pränataltests (NIPT) nur eine Information über bestimmte genetische Eigenschaften des Fötus geben können, aber keine Behandlung ermöglichen. 
  • Dass es eigentlich darum gehen müsste, gesellschaftliche Barrieren abzubauen.
  • Dass hier eine „embryopathische Indikation“ für den Schwangerschaftsabbruch durch die Hintertür beibehalten wird (indem man sagt, es sei unzumutbar, ein behindertes Kind zu bekommen).
  • Die hohe Falsch-positiv-Rate der Tests, die zu mehr (und nicht weniger) invasiven Untersuchungen führt.

Im Video wird die pränataldiagnostische Praxis als ein Beispiel für moderne Eugenik eingeordnet. Unter Eugenik wird die Lehre von der „Verbesserung des biologischen Erbgutes des Menschen“ verstanden.

Beschreibung

Das Video ist ein Interview mit der Hebamme Eva Placzek, das von der ARD-Sendung „Deep und Deutlich“ geführt wurde. Die Hebamme berichtet von ihren Erfahrungen mit Gewalt durch Ärzte und Hebammen im Kreißsaal. Sie beschreibt, was sich in deutschen Kreißsälen dringend ändern muss, insbesondere der Machtmissbrauch gegenüber Frauen. Sie schildert, wie Frauen im Kreißsaal beleidigt und bedroht werden, was oft dazu führt, dass sie sagen: „Macht mit mir, was ihr wollt.“ Sie beschreibt die Kaskade von Interventionen, zu denen es im Krankenhaus kommen kann, beispielsweise auch der Kristeller-Handgriff (eine Maßnahme bei der wehensynchron von außen Druck auf den oberen Teil des Uterus ausgeübt wird, um die Geburt des Kindes zu beschleunigen). 

Auf die Frage, warum solche Gewalt weiterhin vorkommt, antwortet sie, dass viele Ärzte und Hebammen glauben, es handele sich um einen Notfall und es müsse so gemacht werden, wobei sie die Wünsche der Frau außer Acht lassen. Sie sagt, dass im Kreißsaal so vieles falsch gemacht wird und dass die Beteiligten genau wissen, was sie tun. Sie argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen Gewalt und medizinischer Notwendigkeit von der Frau selbst getroffen werden sollte. 

Sie beschreibt jedoch auch eine Situation, in der sie das Gefühl hatte, zur Komplizin geworden zu sein. Zeitdruck und ein Mangel an qualifiziertem Personal schaffen einen Teufelskreis, dessen Auswirkungen während der Geburt deutlich werden. Sie fordert Unterstützung für den Hebammenberuf, mehr Aufmerksamkeit für die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie eine ganzheitliche Betreuung von Frauen.

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Beschreibung

In dieser Folge des MedNight-Videopodcasts des Universitätsklinikums Bonn spricht Dr. Tobias Weigl mit Professorin Brigitte Strizek, Leiterin der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin. Sie sprechen über die Betreuung von komplikationslosen und Risikoschwangerschaften, Geburtshilfe und pränatale Diagnostik sowie Gewalt während der Geburt.

Die Definition von Gewalt in der Geburtshilfe ist äußerst komplex, uneinheitlich und politisch brisant. Sie kann körperliche, verbale und strukturelle Gewalt umfassen. In Deutschland ist die geburtshilfliche Versorgung unterfinanziert, was Auswirkungen auf die Betreuung von Personen während der Geburt hat. Geschlechterungleichheit und hierarchische Strukturen beeinflussen die Erwartungen daran, wie eine Person gebären sollte. Dies führt zu emotionalen Diskussionen, da die Frage gestellt werden muss: Wer hat eigentlich das letzte Wort? Professorin Strizek erklärt, wie ihr Krankenhaus reagiert, wenn eine Frau Gewalt während der Geburt meldet. 

Darüber hinaus werden folgende Fragen behandelt: Woran erkennt eine Frau, dass die Geburt beginnt? Wie viele Geburten finden in Deutschland statt? Wie viele davon finden außerhalb eines Krankenhauses statt? Was ist eine natürliche Geburt? Sollten Geburtspläne erstellt werden? Wie könnte die geburtshilfliche Versorgung verbessert werden? Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Ärzten aus?

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Bauchgefühl (Ausschnitt) - Theaterstück von Theater Thikwa und hannsjanna - Nicht nur Mütter waren schwanger

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Beschreibung

Das Video zeigt einen kurzen Ausschnitt eines Theaterstücks des Theaters thikwa und des feministischen Kollektivs hannsjana, in dem humorvoll Hürden für das Elternwerden und der Wunsch nach reproduktiver Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung thematisiert werden.

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Beschreibung

In diesem Video erklärt Loretta J. Ross als eine der Mitbegründerinnen den Ursprungsgedanken Reproduktiver Gerechtigkeit und führt aus, welche grundsätzlichen Forderungen das Konzept beinhaltet. Sie betont dabei eine systemische Kritik an struktureller Ausbeutung durch Kolonialismus und Kapitalismus.

Transkript

Wenn es um Reproduktive Gerechtigkeit geht, fängt man am falschen Ende an, wenn man bei der Schwangerschaft ansetzt. Man muss bei dem ansetzen, was im Leben einer Person vor der Schwangerschaft geschieht. 

Mein Name ist Loretta Ross und ich bin Aktivistin für Reproduktive Gerechtigkeit und Menschenrechte. Ich war eine von zwölf Schwarzen Frauen, die den Begriff „Reproduktive Gerechtigkeit“ mitgeprägt haben, als wir reproduktive Rechte und soziale Gerechtigkeit miteinander verbanden. Schon lange bevor eine schwangere Person überhaupt wusste, dass sie schwanger war, gab es in ihrem Leben Probleme basierend auf sozialer Ungerechtigkeit. Denn wenn sie unter Wohnungsunsicherheit litt, Angst hatte, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, oder Gewalt in ihrem Leben fürchtete, würde dies darüber entscheiden, ob sie eine ungeplante Schwangerschaft behalten würde oder nicht. 

Kurz gesagt: Reproduktive Gerechtigkeit basiert auf drei Grundprinzipien: Jeder Mensch hat das Recht, kein Kind zu bekommen und Verhütungsmittel, einen Schwangerschaftsabbruch oder Enthaltsamkeit zu wählen, wenn das für die jeweilige Person das Richtige ist. Und wir müssen für das Recht kämpfen, die Kinder zu bekommen, die wir haben wollen - das ist der zweite Grundsatz. Daraus entstand eine ganze Bewegung namens „Birth Justice“, bei der es darum geht, die Bedingungen zu gestalten, unter denen wir Kinder bekommen. Der dritte Grundsatz lautet: Sobald das Baby geboren ist, kämpfen wir für das Recht, unsere Kinder in einer sicheren und gesunden Umgebung großzuziehen. Zehn Jahre nach 1994 fügte die LGBT-Bewegung einen vierten Grundsatz hinzu, der sich auf körperliche Selbstbestimmung, Geschlechtsidentität und sexuelle Lust bezieht.

Es überrascht mich nicht, dass sich die reproduktive Gerechtigkeit aus den reproduktiven Erfahrungen Schwarzer Frauen herausgebildet hat, denn als wir aus Afrika entführt und hierher gebracht wurden, um als Strategie zum Vermögensaufbau für den Kapitalismus Kinder zu gebären, wurden unsere Kinder hoch geschätzt. Doch genau dieses Produkt des Mutterleibs wurde nach der Sklaverei problematisiert und kriminalisiert. Mir liegt sehr viel daran, dass die Menschen ihre gesamte Welt durch den Rahmen der Menschenrechte betrachten, denn es spielt keine Rolle, unter welchem wirtschaftlichen oder sozialen System man lebt. Denn wenn es deine Menschenrechte schützt, ist das das System, an dessen Aufbau du arbeiten musst. Wenn es deine Menschenrechte verletzt, ist das das System, an dessen Abschaffung du arbeiten musst.

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Abdi über Eltern, das Land und den Simmering 💈SEITEN AUF NULL - Die Chefredaktion

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Beschreibung

Sollte das Video oben nicht richtig angezeigt werden, geht´s hier zum Video auf YouTube. 

Abdi ist 21 und kommt aus Somalia. Seit 2014 ist er in Österreich und lebte zunächst in einem Dorf bevor er nach Wien gezogen ist. Er spricht mit Nsheem über die unterschiedlichen Erfahrungen von Stadt zu Land. Auch geht es darum, was seine Eltern für ihn bedeuten. Er erklärt, dass er sich nicht viel mit Politik beschäftigt, weil er in der Politik keine Menschen wie ihn sieht und sich deshalb nicht repräsentiert fühlt. Von Politik, Medien und Gesellschaft wünscht er sich vor allem Akzeptanz.