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Inklusion

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Ob mit Sternchen, Doppelpunkt oder gar nicht gendern – diese Doku zeigt die Vorteile und Nachteile von geschlechtergerechter Sprache.

Migration und Männlichkeit erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in Susanne Spindler - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Susanne Spindler, Professorin für Soziale Arbeit und Migration an der Hochschule Düsseldorf. Spindler thematisiert hegemoniale weiße Männlichkeit, die in einer sozial konstruierten Hierarchie an der Spitze steht. Dabei werden immer „andere“ Männlichkeiten in Beziehung dazu gestellt, sodass die hegemoniale Männlichkeit ihren Status erhalten kann. So werden rassifizierte oder migrantische Männlichkeiten als negativer dargestellt. Am Beispiel migrantischer bzw. muslimischer Männlichkeit sprechen beide über die Wichtigkeit, weder spezifische Männlichkeiten einer spezifischen Gruppe per se zuzuschreiben noch toxische Männlichkeiten zu beschönigen. Eine klare gesellschaftliche Kontextualisierung und Analyse kann dabei helfen, sich nicht in Verallgemeinerungen zu verlieren. Spindler gibt auch mögliche Handlungssansätze, wie Geschlechterdemokratie im Rahmen von Migration verbessert werden kann.

Gute Zeiten, Pflege-Zeiten | Kino-Premiere "Equal Care Day" - Bundeszentrale für politische Bildung / bpb

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Die Jugendlichen Vanessa, Milena, Marco, Noah und Timo treffen sich in einer Freizeitwoche. Typisch für das Alter, dreht sich vor allem alles um die Frage: Was gibt es hier für süße Jungs und Mädels? 

Im Rahmen eines Workshops schrieben die Jugendlichen ein eigenes Drehbuch und waren auch selbst vor der Kamera als darstellende Personen. Der Film klärt über die unsichtbare Care-Arbeit auf, insbesondere im Förderbereich für Menschen mit Behinderungen und/oder Beeinträchtigungen. Zentraler Fokus liegt außerdem auf der Thematik der sexuellen und Liebesgefühle bei Menschen mit Behinderungen und/oder Beeinträchtigungen.

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Max aka Makz Mac hat Asperger Autismus. Zunächst wurde er aber fälschlicherweise mit ADHS diagnostiziert als er 6 Jahre alt war. Erst nachdem er lange Zeit Ritalin bekam, wurde die falsche Diagnose aufgeklärt. Dann hatte er mit Entzug zu tun, den er versuchte mit anderen Drogen abzumildern und rutschte so in die Beschaffungskriminalität ab.

In dieser Folge werden Max die Fragen der Zuschauer*innen gestellt:

Was ist ein Asperger Autist? 00:34

Hast du komische Rituale? 02:09

Seit wann weißt du, dass du Autismus hast? 03:26

Hast du Probleme im Alltag? 08:55

Hast du eine Inselbegabung? 10:17

Wurdest du in der Schule gemobbt? 10:49

Fällt es dir schwer Freunde zu finden? 11:41

Kannst du in Diskos und auf Partys gehen? 12:19

Hast du eine Freundin? 12:44

Was ist anders in der Liebe und beim Sex, wenn man Autist ist? 13:05

Kannst du gut Augenkontakt halten? 14:23

Was findest du komisch an Menschen? 14:46

Hat Autismus auch Vorteile? 15:16

Bringt dich dein Autismus manchmal in komische Situationen?  15:40

Wünschst du dir manchmal, du wärst kein Autist? 16:15

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Die Diskussionen über Autismus sind gerade vor allem durch die Fridays For Future Bewegung rund um Greta Thunberg in die Öffentlichkeit geraten, da sie offen über ihren Autismus spricht.

In diesem Talk greifen die beiden Hosts Pauli und Leonard die aktuelle Diskussion über Autismus auf und besprechen mit 3 autistischen Gästen, Shoshana, Juelz und Jan-Frederik, über unterschiedliche Darstellungen aus Filmen, TV und Journalismus.

Zuerst klären sie, ob die drei sich als Autist*innen, Menschen mit Autismus oder lieber autistische Menschen beschreiben, was Autismus eigentlich ist und mit welchen Klischees sie ihm begegnen.

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In dieser Folge sitzt Eda Vendetta nicht wie sonst Auf Klo mit ihrer Besucherin und zwar aus dem ganz einfachen Grund: Die Klo-Kabine ist nicht barrierefrei. Darum geht es auch direkt, denn die Sozialpädagogin, Bloggerin und Autorin Laura Gelhaar, online bekannt als Frau Gelhaar, sitzt im Rollstuhl. Im Alltag wird sie oft behindert, wegen baulicher Barrieren aber auch von der Gesellschaft.

In dieser Folge spricht sie über Dating auf Tinder und ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, über ihr Buch und über die Sichtbarkeit und Repräsentation von behinderten Menschen in den Medien und im Film. Entweder sind sie gar nicht sichtbar, werden als Opfer bemitleidet oder aber sind starke Superheld*innen. Vorbilder gib es kaum, aber die behinderten Bewegung ist jung und stark, wie Laura sagt, und sie sieht das Potential von YouTube und anderen Kanälen, auf denen alle Menschen eine Plattform haben können.

 

 

 

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Laura Gehlhaar sitzt im Rollstuhl, was an sich kein Problem sein sollte - wären da nicht die ständigen Fragen, die sehr übergriffig sein können. Diesen Alltagsdiskriminierungen begegnet sie mit Humor und macht gleichzeitig auf die Barrieren und Behinderung durch die Gesellschaft aufmerksam. Zudem hat sie ein Buch genau zu diesem Thema geschrieben: „Kann man da noch was machen?“ In diesem ZDF Beitrag spricht sie über ihren Alltag, wie sie ihn durch kleine Hilfen eigenständig gestaltet, auch wenn sie oft baulichen oder gesetzlichen Barrieren begegnen muss. Sie sagt, dass sie behindert ist, aber vor allem wird sie in der Gesellschaft behindert.