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Be_hinderung

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Artikel und Publikationen
Beschreibung

In dem Video vom Y-Kollektiv wird eine Familie porträtiert, deren älteres Kind Trisomie 21 hat. Für die Familie selbst war die Entscheidung für die Pränataldiagnostik (PND) kein Thema, da die Eltern diese nicht in Anspruch genommen haben. Die Pränataldiagnostik wird aber problematisiert und die Eltern selbst kritisieren das Verfahren. Die gesellschaftliche Dimension, also Druck auf Eltern, fehlende Inklusion von Menschen mit Behinderung usw., wird hervorgehoben. Zugleich wird der Alltag mit ihrem Kind in realistischer und positiver Weise dargestellt, als ein ziemlich „normaler“ Familienalltag. Herausforderungen durch die Behinderung des älteren von zwei Kindern werden aber auch thematisiert.

Es gibt eine kurze Sequenz mit einer Gynäkologin, die darüber berichtet, dass die meisten Eltern sich nach einer Diagnose gegen das Kind entscheiden. Ihre eigene Rolle und die Rolle der Diagnostik selbst wird allerdings nicht problematisiert.

Im letzten Abschnitt steht ein Erwachsener mit Trisomie 21 im Mittelpunkt, der selbst zu Wort kommt und sich gegen Abtreibungen nach Pränataldiagnostik positioniert.

Den Rahmen des Beitrags bildet der Journalist, dessen eigene Betroffenheit den Anlass bildet: Er ist selbst kürzlich Vater geworden und hat Pränataldiagnostik in Anspruch genommen.

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Beschreibung

Julia Tzschätzsch recherchiert für das Format ‚engel fragt‘ des Hessischen Rundfunks zum Thema Pränataldiagnostik (PND). Sie ist selbst Mutter von vier Kindern und hat sich in ihrer letzten Schwangerschaft für den Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) entschieden. Das ist ein Bluttest, der Wahrscheinlichkeiten für die Trisomien 13, 18 und 21 beim Fötus ermittelt. Ihr Befund war unauffällig, sie hätte sich aber auch für ein Kind mit Trisomie 21 entschieden. Sie fragt sich, wie sich andere werdende Eltern nach einem solchen Test entscheiden und ob es sinnvoll ist, den Test von den Krankenkassen finanzieren zu lassen. Zum Zeitpunkt der Reportage werden 9 von 10 Schwangerschaften, bei denen eine fetale Trisomie 21 festgestellt wird, abgetrieben. Es stellt sich also die Frage: Werden es durch die Kassenleistung noch mehr?

Die Reporterin spricht mit einer Familie mit vier Kindern, von denen zwei mit Trisomie 21 leben und mit Personen, die gerade Eltern wurden oder es bald werden, über ihre Entscheidungen zum Bluttest. Ebenfalls zu Wort kommen ein Pränataldiagnostiker sowie ein Medizinethiker.

Der NIPT wird als medizinischer Fortschritt betrachtet. Zugleich wird betont, dass eine gute Beratung diese Entwicklung begleiten müsse. Diese wird in den Gesprächen als lückenhaft und unzureichend beschrieben. Den Personen, mit denen Tzschätzsch spricht, geht es vor allem darum, gut auf das Leben mit ihrem Kind vorbereitet zu sein. Dafür seien gute Beratung und Zeit notwendig.

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Hauptsache, du kriegst kein Kind – Sterilisation von Menschen mit Behinderungen - andererseits

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In diesem Video geht es um (sexuelle) Selbstbestimmung, Verhütung, Sterilisation und den Wunsch nach Elternschaft von Menschen mit Behinderungen. Es geht darum, dass bis heute trotz entsprechenden rechtlichen Regelungen in Deutschland und Österreich Menschen mit Behinderungen sterilisiert werden, ohne das wirklich selbstbestimmt entschieden zu haben. Zwei Journalistinnen der Redaktion Andererseits  berichten hier darüber, dass Ärzt*innen das Recht teilweise nicht gut genug kennen, es oft fehlende Informationen für und über Menschen mit Behinderungen gibt und damit einhergehend fehlende Barrierefreiheit, fehlender Schutz vor Gewalt und fehlende Aufklärung. Insgesamt wird eine mangelhafte Datenlage festgestellt und betont, dass es viele Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen in Hinblick auf selbstbestimmte Elternschaft gibt. Für diese Recherche haben die Journalistinnen mit über 100 Menschen im deutsch-sprachigen Raum gesprochen und damit die umfassendste Recherche zu Sterilisation und Verhütung von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten in diesem Kontext gemacht. In dem Video kommen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten zu Wort, die zu ihrem Kinderwunsch und ihren Erfahrungen im Kontext der Sterilisation interviewt wurden. Außerdem kommen auch Ärztinnen zu Wort, die beispielsweise darum gebeten wurden, Sterilisationen vorzunehmen. Ein Prüfer der Vereinten Nationen spricht darüber, dass Österreich und Deutschland im Rahmen der Staatenprüfung der UN die Behindertenrechtskonvention nicht umfassend umsetzen, da z.B. noch solche Sterilisationen ohne Einwilligung stattfinden.

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Kristina Vogel: Wie uns Vorurteile behindern – Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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Ableismus? Was ist das eigentlich? Kristina Vogel erklärt, warum Vorurteile mehr behindern als Behinderungen.

Radsportlerin und Politikerin Kristina Vogel lädt uns zu einem Gedankenexperiment ein. Und sie erklärt uns, wie sich Mehrfachdiskriminierungen auf Menschen mit Behinderung, insbesondere Frauen, auswirken. Denn Frauen mit Behinderung werden einerseits diskriminiert, weil sie eine Frau sind und Sexismus erleben, aber auch, weil sie eine behinderte Person sind und von Ableismus betroffen sind. 

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Heute gehe ich allein nach Haus - Salzgeber bei vimeo

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Leo ist von Geburt an ein blinder Junge. In der Schule wird er regelmäßig von seinen Mitschüler*innen gemobbt. Glücklicherweise hat er seine Freundin Giovana, die immer für ihn da ist und ihn auch nach der Schule nach Hause begleitet. Eines Tages kommt ein neuer Mitschüler in die Klasse. Gabriel freundet sich mit Leo und Giovana an. Mit der Zeit wachsen sie als Dreiergespann zusammen. Während Leo feststellt, dass er selbstständiger und selbstbestimmter sein Leben leben will, fängt Giovana an, auf Gabriel eifersüchtig zu sein.  Sie fühlt sich von beiden vernachlässigt und ignoriert sie, da sie insgeheim auch Gefühle für Gabriel hegt. Kann die Freund*innenschaft zwischen Leo und Giovana noch gerettet werden? Und wird Leos Wunsch nach seinem ersten richtigen Kuss beim Flaschendrehen auf einer Party nun endlich wahr? Akzeptieren Leos Eltern seine Wünsche nach mehr Autonomität?