Nicht alle dürfen Eltern werden – wenn der Kinderwunsch politisch wird
Zum Thema ungewollter Kinderlosigkeit gehört auch die Frage, wer in unserer Gesellschaft Kinder bekommen darf und wem das abgesprochen wird.
In Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung widmet sich der Podcast Feminismus mit Vorsatz in der zweiten Folge der Trilogie zu Reproduktiver Gerechtigkeit dem Recht, Kinder zu bekommen. Mit Beiträgen von Amina Nolte, Jonte Lindemann, Taleo Stüwe, Svetlana Kostić, Anthea Kyere und Iane Winkler werden Kinderwunsch und Barrieren in der Kinderwunschbehandlung, queere Elternschaft sowie strukturelle Ungleichheiten im Kontext des (Nicht-)Elternwerdens thematisiert. Dabei geht es unter anderem um medizinische Ausschlüsse, Zwangssterilisationen und Rassismus in der Geburtshilfe sowie um die Frage: „Was braucht es, damit alle Menschen Kinder bekommen können – unter würdigen Bedingungen?“.
Diese Folge ist Teil der Trilogie zu Reproduktiver Gerechtigkeit, die der Podcast Feminismus mit Vorsatz von Laura Vorsatz in Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll Stiftung durchgeführt hat.
Hier gehts zur Podcastreihe mit Folge 49: „Verhütung, Abbruch, Selbstbestimmung? Ein feministischer Reality-Check.“, Folge 50: „Nicht alle dürfen Eltern werden – Wenn der Kinderwunsch politisch wird.“ und Folge 51: „Was Familien wirklich brauchen – und was ihnen fehlt.“ vom Herbst 2025.
Weiterführende Literatur
Nathalie Klüver (2023): Deutschland, ein kinderfeindliches Land? Worunter Familien leiden und was sich ändern muss. bpb
Studie Ungewollte Kinderlosigkeit 2020: Leiden - Hemmungen - Lösungen des BMFSFJ