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Die Diskussionen über Autismus sind gerade vor allem durch die Fridays For Future Bewegung rund um Greta Thunberg in die Öffentlichkeit geraten, da sie offen über ihren Autismus spricht.

In diesem Talk greifen die beiden Hosts Pauli und Leonard die aktuelle Diskussion über Autismus auf und besprechen mit 3 autistischen Gästen, Shoshana, Juelz und Jan-Frederik, über unterschiedliche Darstellungen aus Filmen, TV und Journalismus.

Zuerst klären sie, ob die drei sich als Autist*innen, Menschen mit Autismus oder lieber autistische Menschen beschreiben, was Autismus eigentlich ist und mit welchen Klischees sie ihm begegnen.

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In dieser Folge sitzt Eda Vendetta nicht wie sonst Auf Klo mit ihrer Besucherin und zwar aus dem ganz einfachen Grund: Die Klo-Kabine ist nicht barrierefrei. Darum geht es auch direkt, denn die Sozialpädagogin, Bloggerin und Autorin Laura Gelhaar, online bekannt als Frau Gelhaar, sitzt im Rollstuhl. Im Alltag wird sie oft behindert, wegen baulicher Barrieren aber auch von der Gesellschaft.

In dieser Folge spricht sie über Dating auf Tinder und ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, über ihr Buch und über die Sichtbarkeit und Repräsentation von behinderten Menschen in den Medien und im Film. Entweder sind sie gar nicht sichtbar, werden als Opfer bemitleidet oder aber sind starke Superheld*innen. Vorbilder gib es kaum, aber die behinderten Bewegung ist jung und stark, wie Laura sagt, und sie sieht das Potential von YouTube und anderen Kanälen, auf denen alle Menschen eine Plattform haben können.

 

 

 

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Laura Gehlhaar sitzt im Rollstuhl, was an sich kein Problem sein sollte - wären da nicht die ständigen Fragen, die sehr übergriffig sein können. Diesen Alltagsdiskriminierungen begegnet sie mit Humor und macht gleichzeitig auf die Barrieren und Behinderung durch die Gesellschaft aufmerksam. Zudem hat sie ein Buch genau zu diesem Thema geschrieben: „Kann man da noch was machen?“ In diesem ZDF Beitrag spricht sie über ihren Alltag, wie sie ihn durch kleine Hilfen eigenständig gestaltet, auch wenn sie oft baulichen oder gesetzlichen Barrieren begegnen muss. Sie sagt, dass sie behindert ist, aber vor allem wird sie in der Gesellschaft behindert.

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

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Vortrag mit Prof. Andrea Petö, Central European University, Budapest, Ungarn

Die Wahlen zum Europaparlament werden von Rechten und Anti-Gender-Bewegungen dazu genutzt werden, die liberalen Demokratien in Europa anzugreifen und grundlegend zu verändern. Das Feindbild „Gender-Ideologie“ bildet dabei den symbolischen Kitt zwischen verschiedenen religiösen, fundamentalistischen und politischen Kräften. Menschenrechte und die Gleichheit aller Geschlechter werden in Frage gestellt, gesellschaftliche Diskurse immer weiter nach rechts verschoben.

Ausgehend von aktuellen Entwicklungen im Ungarn des Viktor Orban analysiert Prof. Andrea Petö in ihrem Vortrag, was das Neue an diesen Angriffen auf feministische Errungenschaften ist. Sie zeigt auf, dass die Anti-Gender-Bewegungen eine nationalistische, neokonservative Antwort auf die Krise der globalen neoliberalen Weltordnung ist und dass es wichtig ist, sich ihr entgegenzustellen.

Andrea Petö, 54, ist Professorin für Gender Studies an der Central European University in Budapest und eine der profiliertesten Historikerinnen Ungarns. Ihre Arbeiten zu Gender, Politik, Holocaust und Krieg wurden in 18 Sprachen übersetzt. Sie forscht zurzeit am Institut für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Für die Heinrich-Böll-Stiftung hat sie eine feministische Einschätzung zur Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn 1956 abgegeben.

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Dieser Kurzfilm analysiert auf poetische Weise die sozialen Ungerechtigkeiten die trans* Personen ausgesetzt sind sowie die alltäglichen Probleme, unter den sie zu leiden haben. In Silent T geht es um die Gleichberechtigung von Transpersonen und um die Aufklärung über transgender Angelegenheiten innerhalb unserer Gesellschaft.

Der Kurzfilm von Harry Taylor and Ross Toomey entstand im Rahmen des Campus Movie Festival 2014 der University of Westminster.

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In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die Geschichte der Frauenrechte und der Gleichberechtigung. Wie viel Fortschritt haben Frauen* im weltweiten Kampf für Gleichberechtigung bisher erreicht und wie viel ist noch zu tun? Von den globalen Kämpfen der Suffragetten bis hin zur #MeToo-Bewegung und digitalem Aktivismus war der Fortschritt nur sehr langsam. Der Kampf für Gleichstellung der Geschlechter ist aktuell wie eh und je. In diesem Erklärvideo werden kurz und knapp die namhaften Frauen*, Graswurzelbewegungen und historischen Meilensteine, die die Welt für Frauen* und Mädchen* verändert haben, vorgestellt. 

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Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Reproduktive Rechte werden im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit. Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Emilia Roig

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Dr. Mithu Sanyal ist Journalistin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin. Im Gespräch mit dem Gunda-Werner-Institut erklärt sie kultur(historische) Aspekte von Vergewaltigung, Männlichkeitsbilder und Strategien gegen sexualisierte Gewalt, wovon auch ihr Buch "Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens" (2016) handelt. Sie spricht über Grenzüberschreitungen, Grauzonen, Ehre und die binäre Geschlechterordnung des Vergewaltigungsdiskurses.