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In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die Geschichte der Frauenrechte und der Gleichberechtigung. Wie viel Fortschritt haben Frauen* im weltweiten Kampf für Gleichberechtigung bisher erreicht und wie viel ist noch zu tun? Von den globalen Kämpfen der Suffragetten bis hin zur #MeToo-Bewegung und digitalem Aktivismus war der Fortschritt nur sehr langsam. Der Kampf für Gleichstellung der Geschlechter ist aktuell wie eh und je. In diesem Erklärvideo werden kurz und knapp die namhaften Frauen*, Graswurzelbewegungen und historischen Meilensteine, die die Welt für Frauen* und Mädchen* verändert haben, vorgestellt. 

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Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Reproduktive Rechte werden im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit. Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Emilia Roig

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Dr. Mithu Sanyal ist Journalistin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin. Im Gespräch mit dem Gunda-Werner-Institut erklärt sie kultur(historische) Aspekte von Vergewaltigung, Männlichkeitsbilder und Strategien gegen sexualisierte Gewalt, wovon auch ihr Buch "Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens" (2016) handelt. Sie spricht über Grenzüberschreitungen, Grauzonen, Ehre und die binäre Geschlechterordnung des Vergewaltigungsdiskurses. 

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Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

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Was bedeutet Othering?

Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibung zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Rosapedia-Folge erklärt Rosa Mag wo der Begriff her kommt und was er bedeutet.

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Stigma Monatsblutung (Originaltitel: Period. End of Sentence.) ist ein Dokumentar-Kurzfilm von Rayka Zehtabchi und Melissa Berton, der durch den Streamingdienst Netflix international verbreitet wird. Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film als Bester Dokumentar-Kurzfilm ausgezeichnet.

Er erzählt die Geschichte von indischen Frauen*, die mit der Herstellung und Verbreitung von kostengünstigen und biologisch abbaubaren Binden sowie der Aufklärung über die Monatsblutung die Situation von Mädchen und Frauen* im ländlichen nördlichen Indien in Hapur nahe Neu Delhi verbessern. Über Generationen fehlte Frauen* der Zugang zu Binden, wodurch es zu gesundheitlichen Problemen kam und Mädchen häufig in der Schule fehlten oder diese ganz abbrechen mussten. Diese Frauen* kämpfen gegen die tief verankterte, starke Stigmatisierung der Menstruation und führen damit eine stille sexuelle Revolution. Der Zugang zu Hygieneprodukten verbessert grundlegend die Monatshygiene und der Gesundheit selbst. Doch vor allem empowert es die Mädchen und Frauen*: sie können sich den Zugang zu Bildung und somit eine berufliche Zukunft sichern und können zudem in Indien herrschenden Tabus rund um die Menstruation entgegnen. Außerdem verbessern die Frauen* durch ihr Projekt die wirtschaftliche Situation ihrer Gemeinschaft. Sie nannten ihre Bindenmarke "Fly", da sie alle Frauen* "aufsteigen" sehen wollen.

 

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Der Dokumentarfilm "Miss Representation" zeigt zum einen Geschichten von jugendlichen Mädchen und zum anderen Interviews mit einflussreichen Frauen* aus der amerikanischen Medienwelt, wie z.B. Jane Fonda, Rachel Maddow, and Katie Couric, um einen Einblick in die Mainstream Medien und ihre Wirkung zu geben. Dabei geht es sowohl um die fehlende als auch die falschen, oft stereotypen oder sexistischen Darstellungen von Frauen* in den Medien. Das Motto des Films lautet “You can't be what you can't see,” was die implizite Botschaft unterstreicht, dass junge Frauen* positive Vorbilder brauchen und wünschen, doch die Medien sie ihnen bisher verweigern. Teil des Films ist auch eine aktivistische Kampagne, die Veränderungen in Politik, Bildung und Medien sowie soziale Verantwortung der Unternehmen fordern. Diese entstand aus der Frustration der Regisseurin, Produzentin und Autorin des Films, Jennifer Siebel Newsom, die eine Parallele zwischen der Unterrepräsentation von Frauen* in den Medien und in der Politik sieht. Mit der Verwendung von Hashtags wie #RepresentHer oder #DisruptTheNarrative ruft sie mittels des "The Representation Project" dazu auf, sich dagegen zu wehren. 

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Bei der Podiumsdiskussion auf dem veganen Sommerfest am 24. August 2019 diskutieren Josephine Apraku, Dr. Michaela Dudley, Anna-Lena Klapp und Dörte Röhl mit Moderator Lars Walther von veggieworld über das Thema Frauen* in der veganen Bewegung. Es geht dabei ihre Positionen, ihre Expertise, wie sie dargestellt werden und was sich an der derzeitigen Situation ändern muss. Ganz nach dem Schema Männer erklären die Welt und Frauen hören zu zeigen auch Studienergebnisse das Problem: Podien sind zu 80% mit männlichen Experten besetzt - so sieht es vor allem auch in der veganen Bewegung aus. 

Frauen* müssen sich meist erst als Expert*innen beweisen, wohingegen Männer selbstverständlich als solche anerkannt werden. Wie in jeder gesellschaftlichen Struktur, ist auch die vegane Bewegung nicht frei von Machtstrukturen und Diskriminierung - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb sei es wichtig, eine diskriminierungs- und machtkritische Perspektive mit Blick auf Privilegien, vor allem in der globalen Verantwortung, in der Bewegung zu etablieren, genau wie überall anders in der Gesellschaft auch.

In diesem Podcast sprechen die Expert*innen u.a. über Rassismus und Sexismus, sowie über die globalen Dimensionen von Veganismus, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel, über White Veganism, aber auch über Lösungsansätze. Was veganer Aktivismus mit der MeToo-Bewegung und Feminismus zu tun hat, welche Auswirkungen es hat, wenn nur weiße, meist männliche YouTuber*innen vegane Rezepte in ihren Videos kochen, und was sich ändern muss innerhalb der veganen Community, beantwortet diese Podcast-Folge.

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Welche Mittel müssen eingesetzt werden, um Parität zu erreichen? Elke Büdenbender bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Mitmachaktion "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und fordert Parität, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und keinen Glass-Ceiling-Effekt.

"Elke Büdenbender ist Juristin und seit 1995 mit dem amtierenden Bundespräsidenten  Frank-Walter Steinmeier verheiratet."