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Gewalt

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Aufzeichnung der Buchvorstellung von Alicia Beier, Gynäkologin und Co-Gründerin von Doctors for Choice Germany, „Das Patriarchat im Uterus“, 2025 und Sibel Schick, Journalistin, Podcasterin, „Mein Körper – wessen Entscheidung?“, 2026 moderiert von Anthea Kyere, Antidiskriminierungsberaterin, am 24.03.2026 in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin.

Reproduktive Selbstbestimmung hängt auch in Deutschland stark mit den Grundfragen sozialer Gerechtigkeit zusammen: Was kostet ein Schwangerschaftsabbruch und wie komme ich an die nötigen Informationen, um eine Praxis oder Klinik zu finden, in der ich schnell, zugewandt und professionell behandelt werde? Wie und wohin wende ich mich, wenn ich Gewalt erlebe und Schutz brauche? Wie kann ich mir genug Wohnraum leisten, um ein Leben mit den Kindern zu führen, die ich schon habe oder mir wünsche? Wie kann ich mir sicher sein, dass meine Kinder ohne Diskriminierung und mit der Unterstützung aufwachsen, die sie im Laufe ihres Lebens benötigen? Zu all diesen Fragen gehört auch, wer in Deutschland eigentlich als Elternteil gedacht wird, wem das Kinderkriegen ermöglicht werden soll und wem nicht. Rassifizierte, behinderte, queere und arme Menschen erleben oft, dass ihnen das Kinderkriegen abgesprochen und ausgeredet oder es gar strukturell verhindert wird. Alicia Baier und Sibel Schick analysieren in ihren Büchern die patriarchalen und diskriminierenden gesellschaftlichen Strukturen, die Selbstbestimmung verhindern. Moderiert von Anthea Kyere lud der Abend dazu ein, über reproduktive Gerechtigkeit als gesellschaftliche Aufgabe und politische Forderung zu sprechen: über feministische Perspektiven auf Selbstbestimmung, rechte Körperpolitiken, Solidarität und die Frage, wie Selbstbestimmung jenseits von Tabuisierung, Stigmatisierung und Ungleichheit möglich wird.

Zur Aufzeichnung

 

Die Krise der Männer: Warum keiner darüber spricht - Patrick Catuz

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Patrick Catuz spricht in der ersten Folge seines Podcasts "Du musst dein Leben ändern" über die aktuelle Situation von Männern und Männlichkeiten. Zum Auftakt seines Podcasts erklärt er aktuelle Missstände, die von Männern verursacht sind, und/oder die Männer benachteiligen. Er gibt Statistiken aus Österreich und Deutschland wider und kontextualisiert diese. Wie man dagegen vorgehen kann und Lösungen finden kann, bespricht er dann in weiteren Episoden mit anderen Personen.

Radikalisierung und Extremismus - Erklärvideo - SKPPSC

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In dem kurzen Erklärvideo werden die Begriffe Radikalisierung, Extremismus, gewalttätiger Extremismus und Terrorismus erklärt und unterschiedliche Ströme differenziert.

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Ein Großteil der Attentate und Terrorattacken werden von Männern ausgeführt. Patrick Catuz spricht in dieser Podcast-Folge mit dem Extremismusexperten Ahmad Mansour darüber, wieso sich Männer radikalisieren. Ahmad Mansour erklärt, welche Rolle das Patriarchat in der Radikalisierung von Männern spielt. So können die Unterdrückung von Individualität, strikte Machtverhältnisse, und die Legitimierung von Gewalt in der Erziehung zu einem niedrigen Selbstwertgefühl und einer niedrigen Toleranz zum Aushalten einer Kränkung führt. Zudem würden Jungen im Vergleich zu Mädchen in patriarchalen Strukturen wenig Grenzen und Strukturen aufgezeigt bekommen, was später zu Problemen führe. Auch spiele eine große Rolle der Umgang mit der eigenen Sexualität. Er spricht sich dafür aus, Sexualität zu enttabuisieren, um einen gesunden Umgang damit zu ermöglichen. Um der Radikalisierung (junger) Männer entgegen zu wirken, spricht sich Mansour vor allem für eine diverse Präventionsarbeit aus, die Vorbilder schafft, Begegnung ermöglicht, kritisches Denken lehrt und das Selbstwertgefühl stärkt.