Gemeinsam begeben sich die Reporterin Nadine Hadad und die Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly auf Spurensuche durch Berlin. Sie besuchen relevante Orte, die afrodeutsche Geschichte sichtbar machen, wie das May-Ayim-Ufer oder eine Gedenktafel an dem Ort, an dem der afroamerikanische Wissenschaftler W. E. B. Du Bois lebte. Die geschichtlichen Spuren zeigen die lange Geschichte afrodeutschen Widerstandes. Schon 1919 forderte Martin Dibobe in einer Petition an die Deutsche Nationalversammlung Gleichberechtigung für Schwarze Menschen in Deutschland und den Kolonien. Natasha A. Kelly erläutert eindringlich, warum May Ayim so wichtig für die Schwarze deutsche Selbstermächtigung war. Gleichzeitig besuchen Hadad und Kelly auch Orte, die noch von rassistischer Fremdbezeichnung geprägt sind, wie Straßen, die noch die Namen ehemaliger Kolonialherren tragen.
Schwarze Deutsche
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