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Artikel und Publikationen

Was ist Gender Mainstreaming? - Landeshauptstadt München

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Beschreibung

Gender Mainstreaming hat das Ziel, auf allen Ebenen Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen. Es wird in Organisationen, Betrieben, Behörden, Institutionen etc. angewendet. Was muss man beim Gender Mainstreaming beachten? Welche Fragen sollte man sich stellen? Dabei sollten diese vier Schritte einen roten Leitfaden bieten: Analyse, Zielsetzung, Umsetzung und Überprüfung.

Beschreibung

Wofür ist Genderkompetenz gut? Inwieweit kann dies für den Arbeitskontext relevant sein? Und in welchen Bereichen ist dies besonders wichtig? Durch Genderkompetenz können wir verschiedene Lebensrealitäten besser berücksichtigen und Chancengleichheit fördern. Fachwissen, soziale Kompetenz und richtige Methoden sind die Hauptsäulen der Genderkompetenz. Im Idealfall wird diese intersektional betrachtet, sodass Mehrfachdiskriminierungen aufgedeckt werden können.

Beschreibung

Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Beschreibung

Laura plädiert für mehr Frauenbündnisse und Schwesternschaften. Während Männergruppen im Alltag fast schon selbstverständlich sind, gibt es wenige Frauengruppen, vor allem feministische. Welche historischen und aktuellen Beispiele gibt es? Schließlich fußte auch die erste Welle der Frauenbewegung auf dem Allgemeinen Deutschen Frauenverein, der 1865 gegründet wurde.

Martina Schöggl hat mit Freundinnen das größte Frauenetzwerk Wiens Sorority gegründet. Sie berichtet über inhaltliche Belange des Vereins und was es eigentlich heißt, sich in so einer Größe zu organisieren. Was können andere von solchen Projekten lernen?

Incels oder Pick-Up-Artists sind antifeministische Männergruppierungen. Janosch vom Kritische Männlichkeit-Blog spricht über Möglichkeiten, sich als Mann in feministischen Gruppen zu engagieren. Was gibt es dabei zu beachten?

08 - Feminismus mit Vorsatz - Popfeminismus - Na wenn Beyoncé das sagt… - Feminismus mit Vorsatz

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Laura hat das Publikum gefragt: Bezeichnet ihr euch selbst als Feminist*in? Was sind Gründe dafür oder dagegen? Sie lässt dabei die verschiedensten Leute zu Wort kommen, die ein klares Bild abzeichnen: Es gibt hier kein richtig oder falsch. Vor allem die Männer halten sich mit der Selbstbezeichnung zurück. Schade, aber verständlich, da der feministische Fokus oft nur auf Frauen liegt.

Außerdem gibt es in dieser Podcastfolge ein großes Lob an Margarete Stokowskis Untenrum frei (2016). Es wird besprochen, wie das Buch uns alle ermutigen kann, Teil der feministischen Bewegung zu sein – egal, ob man sich nun selbst als Feminist*in sieht oder nicht. Zudem geht es darum, dass Feminismus nicht nur alleine gedacht werden kann: Feminismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. Hier kommt das Konzept der Intersektionalität ins Spiel. Aber auch der Kapitalismus spielt eine wesentliche Rolle in den meisten Feminismen. Die Mehrzahl drückt die verschiedenen Strömung des Feminismus aus. Weitere Punkte sind außerdem das Zusammenspiel von Humanismus und Feminismus und welchen Einfluss Rollenvorbilder, der sogenannte „male gaze“ (der männliche Blick) oder „Femvertising“ im popkulturellen Feminismus haben.

Mein Schwuler Freund [Ganzer Film] - Schloßmacher

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Der Film zeigt Toni auf seinem Weg zum Outing. Der Teenager weiß, dass er schwul ist. Er ist aber verunsichert, wie und wann er sich outen soll. Ausgerechnet jetzt wird im Unterricht das Thema sexuelle Vielfalt behandelt. Es zeigt deutlich, wie die Mitschüler*innen verschiedene Fragen und auch Positionen zur Homosexualität haben. Die meisten zeigen sich eindeutig als Verbündete, doch ein Mitschüler stellt sich dagegen. Außerdem hat eine Freundin Gefühle für Toni entwickelt und sein ablehnendes Verhalten erzeugt Aufmerksamkeit bei der Clique. Wird Toni es ihnen sagen? Und werden seine Eltern davon erfahren? Wie entwickelt sich die Spannung zwischen dem Mitschüler und Toni?

Hermes & Aphrodite | Animierter Kurzfilm - Invisible Avantgarde

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Beschreibung

Sascha wird bis zum Teeniealter von allen als Mädchen wahrgenommen. Doch unter Gleichaltrigen wird bereits getuschelt, weil Sascha kein „typisches“ Mädchen ist. Irgendwann stellt Sascha fest, dass Sascha mehr als ein Mädchen ist und vertraut sich der Mutter an. Nachdem die Familie beim Arzt war, wird Intergeschlechtlichkeit festgestellt. 

Intergeschlechtlichkeit bezieht sich auf eine „uneindeutige“ biologische Zuordnung in ein binäres Geschlechtersystem, also männlich oder weiblich. Dabei kann es sich auf die inneren und äußeren Geschlechtsteile oder Körpermerkmale, Hormone oder Chromosomensätze beziehen. Es kann von Geburt an oder, wie bei Sascha, erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.

Der Arzt im Kurzfilm empfiehlt eine Hormonbehandlung und geschlechtsangleichende Operation , sodass Sascha körperlich zu einer biologischen Frau werden kann. Auch Saschas Mutter fürchtet um ihre Wunschvorstellung, dass Sascha ein „normales“ heteronormatives Leben mit Kindern in der Zukunft führt. Alles wird zu viel und Sascha haut ab. Versunken in einer mystischen Welt mit Schaman*innen, griechischen Sagen des Hermaphroditos und zauberhafter Natur, findet Sascha hier Frieden mit sich selbst und auch den Eltern – und zwar so, wie Sascha nun mal ist.