Häusliche Gewalt: Wenn die Liebe zum Alptraum wird - Handbook Germany Deutsch

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Täter*innen häuslicher Gewalt sind Personen, die einer anderen Person aus dem Haushalt physische, sexuelle oder psychische Gewalt antun. Was zählt alles als häusliche Gewalt? Sie fängt schon bei Beleidigungen oder Stalking an. Wegen dieser Gewaltspirale sind sich Betroffene oft nicht bewusst, dass sie bereits von häuslicher Gewalt betroffen sind.

 

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Nein heißt Nein - und alles gut? Vortrag zur Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland vom 28. Juni 2018, Magdeburg .

Die Änderung des deutschen Sexualstrafrechts wurde jahrelang versäumt. Dadurch galten viele Vergewaltigungs- und Nötigungsfälle nicht als solche, denn ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer vor Schock erstarrte und sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter*innen wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert und an die Anforderungen der Istanbul-Konvention des Europarates angepasst.

Im Vortrag wird sich Romy Klimke (Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen. Dabei sollen der rechtspolitische Prozess zu der Reform nachgezeichnet sowie ein Überblick über die bisherige und die aktuelle Rechtslage gegeben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die Strafverfolgung von sexuellen Übergriffen in der Praxis erwartet werden können. 

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Am 02. März 2018 sprach die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit Expertinnen aus Kenia und Deutschland über die Stärkung von Frauenrechten durch fairen Handel (Das Gespräch fand auf Englisch und Deutsch statt). Anlässlich des internationalen Frauentages wurde zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Frauenrechte durch fairen Handel stärken“ eingeladen. Am Beispiel der Blumen- und Textilproduktion wurde mit Expertinnen und dem Publikum über die Möglichkeiten und Herausforderungen des fairen Handels und dessen Auswirkungen auf die Rechte von Frauen gesprochen.

Frauen stellen die Hälfte der Beschäftigten im ostafrikanischen Blumensektor. Die Arbeitsbedingungen sind meist schlecht und durch zahlreich eingesetzte Pestizide sind sie enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

Auch in der Bekleidungsindustrie ist ein Großteil der Textilarbeiter*innen weiblich. Arbeit zu Hungerlöhnen unter miserablen Bedingungen bei fehlendem Schutz ist in Fabriken in Bangladesch oder Myanmar an der Tagesordnung. In öffentlichkeitswirksamen Kampagnen fordern Frauen in der Textilbranche daher die Stärkung von Frauen- und Arbeitsrechten. Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten werden Frauen dabei unterstützt, in eine verbesserte Arbeitssituation eintreten zu können.

Es diskutierten:

  • Esther Nyambura Juma, Mitarbeiterin der Fairtrade Bigot Flowers Rosenfarm in Kenia
  • Serah Mwangi aus Kenia, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa
  • Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
  • Moderation: Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Kindernothilfe e.V.

Diskussionspunkte:

  • 0:00 Input Esther Juma, Mitarbeiterin einer Fairtrade-Rosenfarm in Kenia
  • 3:57 Input Serah Mwangi, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit bei Fairtrade Africa
  • 7:32 Input Anna Grasemann, Bildungsreferentin für saubere Kleidung bei FEMNET e.V.
  • 15:29 ein typischer Arbeitstag als Rosenfarmerin und Mutter
  • 16:15 Temperaturen und Arbeitsablauf auf Rosenfarm
  • 17:00 Warum Rosen aus Afrika? Wasserverbrauch
  • 21:35 Sind Fairtradeunternehmen Genossenschaften oder privat?
  • 22:36 Welche Strategien bewegen Handel und Modeketten zum Umlenken

Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Andreas Kemper - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Andreas Kemper, Soziologe, referiert auf  der Tagung zum Thema "Trump und die Bundestagswahl. Fordistische Männlichkeiten im Postfordismus". Kemper analysiert die widersprüchlichen Ergebnisse zur AfD-Wähler*innenschaft und geht auf den Zusammenhang von Klassismus, Männlichkeiten und dem Potenzial politisch rechts zu wählen ein.

Kemper arbeitet beim Institut für Klassismusforschung, in der Redaktion des Diskursatlas Antifeminismus und beim AK Rechts des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung. Kemper arbeitet zu den Themen der Maskulinist*innen, Antifemisnus,  Familismus und der AfD.

Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Dr. Klemens Ketelhut und Dayana Lau - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Das Video zeigt den Vortrag zum Thema "Erstarkender antifeministischer Gegenwind: eine Bestandsaufnahme", in dem Dr. Klemens Ketelhut eine gesellschaftspolitische Perspektive einnimmt, um Männerrechtsbewegung und den Angriff auf Bildungspläne analysiert und Dayana Lau das Anzweifeln und Absprechen der Gender Studies als vollwertige Wissenschaft in den Fokus nimmt. 

Women Get Really Personal About Their Periods (ft.@DominoKati) - Wanted Adventure

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Über die Hälfte der Weltbevölkerung menstruiert einen Großteil im Leben. Warum wird so wenig darüber geredet? Dana und Kati tauschen sich über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Periode aus und lassen auch andere Frauen zur Sprache kommen. Wie war die erste Periode, wie wird damit in der Schule, der Familie oder im Freund*innenkreis umgegangen und warum wird Menschen mit Periode gesagt, sie dürfen nicht darüber reden?

Uferfrauen - Lesbisches L(i)eben in der DDR / TRAILER - Sunday Filmproduktion

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Christiane aus Berlin, Carola aus Dresden, Pat aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Elke und Langzeit-Paar Sabine und Gisela aus Sachsen-Anhalt: Sie alle verbindet, dass sie in der Zeit der DDR um ihre Selbstbestimmung kämpfen mussten, immer gegen die Auflagen des Systems und der Gesellschaft. Wie lässt sich in dieser Zeit lesbischen Liebe, Familienplanung, Identität und Freiheit aushandeln? Eine Aufarbeitung (ost-)deutscher Geschichte.