Drama, Komödie

Alle Farben des Lebens (3 Generations)

Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Ray (Elle Fanning) wohnt oben mit seiner allein erziehenden Mutter Maggie (Naomi Watts) und Großmutter Dolly (Susan Sarandon) in der unteren Etage mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons). Der Teenager lebt seit Jahren als Junge und entscheidet sich für das Coming-Out als Transgender und eine Hormontherapie, für die er die Zustimmung beider Eltern benötigt. Dabei stößt er auf Widerstand seines lebenslang abwesenden Vaters (Tate Donovan) und auch die Großmutter zeigt sich wenig unterstützend. Alle drei Generationen müssen plötzlich existentielle Entscheidungen treffen und Veränderung als Chance erkennen, damit sie als Familie wieder neu zusammenfinden können.

Bemerkungen

TW: Misgendering

Während des Films wird Ray häufig mit den Pronomen "sie/ihr" bezeichnet, sowie mit dem Namen "Ramona", wie ihn seine Eltern bei der Geburt nannten. 

Passing

Das Konzept des "Passing" wird im Film weit verfehlend verwendet.

(Quelle Filmkritik)

Casting

Die Regisseurin entschied sich dafür, die cisgender Schauspielerin Elle Fanning für die Rolle des trans-männlichen Jugendlichen Ray zu besetzen. 

Hinweis

Auch wenn der Film eine vielversprechende Geschichte behandelt, reproduziert er am Ende transfeindliche Stereotype. Da Transmänner in der LGBTQI+ Community sehr wenig sichtbar gemacht werden, ist die Geschichte von Ray trotzdem eine wichtige. Dieser Film sollte mit weiterführender Literatur zum Thema Trans* und der Repräsentation von Transpersonen behandelt werden. Vor allem über Misgendering und Passing kann hierbei gesprochen werden.