Netzpolitik

Francesca Schmidt entwirft einen neuen Gesellschaftsvertrag des Digitalen. Anhand von zwei zentralen Themen- und Diskussionsfeldern, „Digitale Gewalt“ und „Überwachung versus Privatheit“, skizziert sie, wie eine geschlechtergerechte digitale Welt aussehen könnte. Dabei schafft die Autorin einen historischen Zusammenhang, indem sie auf Diskussionen aus den 80er und 90er Jahren und vor allem den Cyberfeminismus Bezug nimmt.
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Hengameh Yaghoobifarah und Tarik Tesfu im feministischen Gespräch über Schönheit. Sie beziehen sich auf einen H&M Ladylike-Werbespot, um anhand dessen über stereotype Formen von Schönheit und die Überwindung dieser zu sprechen. Obwohl H&M nämlich einen auf Feminismus macht ("nach dem Motto: Du kannst als (schöne) Frau muskulös sein, Achselhaare haben, transident sein, alt sein, Schwarz sein und kurze Haare haben"), schließt der Konzern in New York H&M-Plus Size-Filialen. Also: Alles nur Marketingstrategie? Feminismus als Massenware? Darüber und mehr sprechen die beiden. 

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In the video the topic of parenting and the effect of gender contributing to it and affecting the way of parenting is put to discussion. Why is gender affecting the way we are raising a child? Why is the behavior of a kid being policed in completely different ways the second we learn it's a boy/girl? This talk addresses the personal journey of Michele Yulo of growing into the role of a parent and raising her daughter by nurturing her exploration of identity instead of hindering it.

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In diesem Video stellen Kinder einer nicht-binären Person Fragen, welche ihnen zu Themen wie Identität, Gender, Familie und allgemeinen alltäglichen Situationen einfallen.

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This video features the dilemma of people being super reliant on gender in daily interactions with others. gender coded clothing and spaces also play a role in Audrey Mason-Hydes talk which investigates the question why it is so important for us to know someone else's gender.

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Suzie Grime und Elliott Tender sprechen über Sexismus in Verbindung mit "Feminität" im weiteren Sinne und darüber, was dies für Auswirkungen auf die verschiedensten Menschen und ihre Positionierungen hat und wie Sexismus sich im Alltag und Online.

Im Diskurs über Sexismus und Feminismus steht oft zuerst die Emanzipation von weißen Frauen im Vordergrund. Dabei geht es feministischen Bewegungen heute meist längst nicht mehr nur um die Bestärkung von Frauen, sondern von gesellschaftlich definierter Feminität im weiteren Sinne. Denn Sexismus betrifft auch alle, die als "nicht männlich genug" wahrgenommen werden, wie zum Beispiel trans* und nicht-binäre Personen oder Schwule, Bisexuelle und andere Menschen abseits der heterosexuellen Norm, die mit abwertenden Blicken gestraft werden, wenn sie nicht in starre Geschlechterklischees passen. Die Abwertung von Weiblichkeit endet auch dort nicht, wo Menschen sich nicht als Frauen definieren. 

 

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Bei der Podiumsdiskussion auf dem veganen Sommerfest am 24. August 2019 diskutieren Josephine Apraku, Dr. Michaela Dudley, Anna-Lena Klapp und Dörte Röhl mit Moderator Lars Walther von veggieworld über das Thema Frauen* in der veganen Bewegung. Es geht dabei ihre Positionen, ihre Expertise, wie sie dargestellt werden und was sich an der derzeitigen Situation ändern muss. Ganz nach dem Schema Männer erklären die Welt und Frauen hören zu zeigen auch Studienergebnisse das Problem: Podien sind zu 80% mit männlichen Experten besetzt - so sieht es vor allem auch in der veganen Bewegung aus. 

Frauen* müssen sich meist erst als Expert*innen beweisen, wohingegen Männer selbstverständlich als solche anerkannt werden. Wie in jeder gesellschaftlichen Struktur, ist auch die vegane Bewegung nicht frei von Machtstrukturen und Diskriminierung - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb sei es wichtig, eine diskriminierungs- und machtkritische Perspektive mit Blick auf Privilegien, vor allem in der globalen Verantwortung, in der Bewegung zu etablieren, genau wie überall anders in der Gesellschaft auch.

In diesem Podcast sprechen die Expert*innen u.a. über Rassismus und Sexismus, sowie über die globalen Dimensionen von Veganismus, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel, über White Veganism, aber auch über Lösungsansätze. Was veganer Aktivismus mit der MeToo-Bewegung und Feminismus zu tun hat, welche Auswirkungen es hat, wenn nur weiße, meist männliche YouTuber*innen vegane Rezepte in ihren Videos kochen, und was sich ändern muss innerhalb der veganen Community, beantwortet diese Podcast-Folge.

Lebensläufe - Jasmin über ihre Ausbildung zur LKW-Fahrerin - meinTestgelände

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Jasmin hatte eigentlich schon immer Spaß an LKWs, weil sie es von ihrem Vater kennt. Doch Jasmins Eltern redeten ihr anfangs davon ab, später LKW-Fahrerin zu werden, weil der Vater ihr etwas anderes gewünscht hatte. Sie entschied sich also für eine Ausbildung in einem anderen Zweig und kehrte doch wieder zum LKW zurück. Im Alltag wundern sich viele, was eine Frau in einer Männerdomäne zu suchen hat. Diese gegenderten Vorurteile begegnen ihr tagtäglich. Und doch spricht sie unbeeindruckt über ihre Leidenschaft, die Freiheit, die sie beim Fahren hat und das negative Stigma, das an ähnlichen Berufen haftet.