Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Dr. Klemens Ketelhut und Dayana Lau - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Das Video zeigt den Vortrag zum Thema "Erstarkender antifeministischer Gegenwind: eine Bestandsaufnahme", in dem Dr. Klemens Ketelhut eine gesellschaftspolitische Perspektive einnimmt, um Männerrechtsbewegung und den Angriff auf Bildungspläne analysiert und Dayana Lau das Anzweifeln und Absprechen der Gender Studies als vollwertige Wissenschaft in den Fokus nimmt. 

Beschreibung

Soziale Arbeit ist durch aktuelle Entwicklungen im Rechtspopulismus und Rechtsextremismus besonders herausgefordert. Sie fördert die gesellschaftliche und soziale Entwicklung von Menschen und deren Selbstbestimmung, orientiert an sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten und der Achtung der Vielfalt. Sie muss ihre fachlichen und pädagogischen Konzepte geschlechter- und vielfaltssensibel weiterentwickeln, z. B. in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern. Es sind Antworten zu finden auf die Frage, wie die Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern am besten ermöglicht und unterstützt werden können.

#2 Männlichkeit und autoritärer Charakter - sozialpsychologische Deutungen rechter Weltanschauungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Sebastian Winter beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit seit vielen Jahren mit Rechtsextremismus und dem Zusammenhang von Geschlecht und Ressentiment. Er geht in seinem Vortrag aus sozialpsychologischer Sicht der Frage nach, was rechte, autoritäre Modelle in einer komplexer werdenden Welt so attraktiv macht und was das für die politische und pädagogische Praxis bedeuten kann.

Fachgespräch: Männlichkeiten und Ideologie der Ungleichwertigkeit - Heinrich-Böll-Stiftung

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Torsten Nagel, Leiter der Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus im Landesverband der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein, verfügt über eine langjährige Expertise aus der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. Er wirft einen Blick aus der Praxis auf Männlichkeit(en) und dem Zusammenhang zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) in der Mitte der Gesellschaft und rechtsextremer Ideologie. Nach einer Lageeinschätzung zum Rechtsextremismus heute geht Nagel anhand von Praxisbeispielen der Frage nach, wie Prävention gegen Rechtsextremismus eine demokratische Zivilgesellschaft stärken kann und warum es notwendig ist, Gender und Männlichkeitskonstruktionen mitzudenken.