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Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht sich für eine feministische Europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus. Sie fordert mehr Vielfalt an Verhandlungstischen, speziell eine Frauenquote von 50% im Europäischen Auswärtigen Dienst, sowie stärkere finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Projekte, die Gendergerechtigkeit zum Ziel haben, klar definierte Ziele des nächsten Gender Action Plans und die Ratifizierung der Istanbul Konvention.

Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

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Marktplatz: teilnehmende Organisationen und Kooperationspartner*innen stellen sich vor

Die Netzwerktagung „Haltung zeigen“ bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gab Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es wurden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse bezogen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.


Andere Ausschnitte aus der Veranstaltung:

I. Begrüßung, Grußworte, Einführung

II. Feminismus in Krisenzeiten – Was heißt Solidarität?

III. Angriff auf die Demokratie? Antifeminismus in Deutschland und Europa.

V. Ursachenforschung 1: Wie begünstigen Rechtspopulismus und Autoritarismus antifeministische Einstellungen / Haltungen?

VI. Wider den Hass, feministisch und solidarisch

VII. Ursachenforschung 2: Wie wirken sich Männlichkeitskonstruktionen auf antifeministische Einstellungen / Haltungen aus?

VIII. Ursachenforschung 3: Welche Rolle spielen soziale Fragen für antifeministische Einstellungen / Haltungen?

IX. Gemeinsam gegen Antifeminismus: Netzwerk-Marktplatz

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Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 1) - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers ist Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Interview spricht sie über die Rolle von Kinderbüchern für Empowerment. Vorurteilsbewusste Literatur ist in der Bildungspraxis unerlässlich. Am Beispiel Pippi Langstrumpf zeigt sie die Wichtigkeit von Solidarität und Rassismuskritik an Kinderbüchern. Differenz wird als Mittel der Erzählung verwendet. So werden Nebencharaktere zur Protagonistin Pippi als Kontrastmittel eingesetzt, um Pippis Handlungsmacht zu erhöhen. Auch rassifizierte Teile der Welt werden mit abschätziger Fremdheit besetzt, um das Selbst zu definieren und weiße Dominanz zu stärken. Dagegen sollten Kinderliteratur durch Erzählungen einen emanzipierenden und stärkenden Zugang ermöglichen, indem sie Vielschichtigkeit thematisieren und neue Handlungsräume für Kinder erobern. Entscheidend ist auch, Kindern Wege zu vermitteln, mit eigenen Diskriminierungserfahrungen umzugehen.

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Rassismus soll von Schwarzen Menschen oft erst bewiesen werden, u. a. durch das Offenbaren traumatischer persönlicher Erfahrungen. Aber als wissenschaftliches Thema wird Rassismus selten anerkannt und Wissenschaftler*innen der Black Studies werden in Deutschland delegitimiert. Dabei wird Rassismus als strukturelles und historisch gewachsenes Phänomen vollkommen außer Acht gelassen. Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly erklärt die lange Kontinuiät von Rassismus in Deutschland und die Verwobenheit mit der deutschen Kolonialgeschichte. Speziell greift sie die Debatte um den „Rasse“-Begriff im Grundgesetz auf. Sie begründet, warum sie den Begriff „Rasse“ als unerlässlich sieht. Sie beleuchtet, warum Rassismus regelmäßig ignoriert wird und was nötig ist, um ihn zu überwinden. Darüber hinaus geht es um den persönlichen Werdegang von Natasha A. Kelly und ihre eigene Politisierung und die Auseinandersetzung mit afrodeutscher Geschichte.

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Es gibt ein anderes Europa und Europäische Identitäten, die oft übersehen werden. In "Afropean" beschreibt Johny Pitts seine Reise durch eine Vielzahl europäischer Städte durch die Linse Schwarzer Europäer*innen, lernt neue Orte kennen und schafft das Gefühl einer Afropäischen Gemeinschaft, die dem wachsenden Nationalismus die Stirn bietet. 

Colorism & Activism: The Erasure of Dark Skin Femmes - Mayowa's World

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Mayowa setzt sich mit dem Thema Colorism aus einer persönlichen Perspektive auseinander. Mit dem Fokus auf die Repräsentation von Frauen of Color mit einer dunklen Komplexion, prangert sie an, dass aktivistische Räume verstärkt BIPoC Frauen mit hellerer Haut bevorzugen. Sie nennt Beispiele wie die Aktivistinnen Angela Davis, Angela Rye und Ijeoma Oluo. Durch den überproportionalen Fokus auf hellerhäutige Frauen wird die Erfahrung des Schwarzseins homogenisiert und die verstärkten Diskriminierungen aufgrund dunklerer Haut unsichtbar gemacht. Mayowa betont, dass Paneldiskussionen oder Filme von Colorism profitieren. Personen, die aufgrund dieses Mechanismus privilegierter sind, müssen Colorism aktiv entgegentreten. 

Colorism 101 - Mayowa's World

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In diesem Video setzt sich Mayowa mit dem Thema Colorism aus einer persönlichen Perspektive auseinander. Sie definiert den Begriff als systemische Diskriminierung aufgrund dunklerer Hauttöne innerhalb von Communities of Color. Sie betont, dass Menschen of Color, die hellere Haut haben, nicht strukturell von Colorism-Diskriminierung betroffen sind. Eine intersektionale Perspektive ist deshalb unerlässlich. Aus ihrer Sicht sind Frauen und Männer unterschiedlich von Colorism betroffen: Während dunkle Haut bei BiPoC-Männern eher mit normativen Idealen von „Männlichkeit“ besetzt wird, erfahren BiPoC-Frauen mit dunklerer Haut verstärkt Unsichtbarmachung – so erfahren Frauen mit hellerer Haut deutlich mehr mediale Repräsentation.

Beschreibung

Die Deutsche Welle begleitet zwei junge Frauen, die von ihren Erfahrungen mit Rassismus im deutschen Alltag berichten. Beide hatten gerade in ihrer Kindheit und Jugend häufig das Gefühl, die Einzige zu sein  alleine zu sein mit rassistischen Erlebnissen. So wird struktureller Rassismus als persönlicher Einzelfall abgetan. Selbstorganisierte Gruppen von Schwarzen Jugendlichen und ihren Familien schaffen Halt und Zugehörigkeit.