Rosapedia: Das Märchen vom Reversiven Rassismus // "Umgekehrter Rassismus" //

Von Rassismus betroffene Menschen werden immer wieder mit der Frage konfrontiert: Können weiße Menschen nicht auch Rassismus erleben? Nein, aber sie können Diskriminierung auf anderen Ebenen erfahren, z. B. aufgrund ihres Geschlechts, oder auch Stigmatisierung, Vorurteile usw. erleben. Rassismus an sich ist jedoch ein tiefverankertes Konstrukt weißer Personen, um nicht-weiße Menschen zu unterdrücken. Das Video eignet sich auch dazu, wenn von Rassismus betroffene Personen die Argumente fehlen, dem Irrglauben des „Reversiven Rassismus“ entgegenzutreten.

Bemerkungen

ROSAMAG ist ein Online-Lifestylemagazin, dass afrodeutsche Frauen und Freunde informiert, inspiriert und empowert. Weitere Informationen hier

Hinweis

Das Video gibt eine kurze Einführung zu dem Thema. Bei einem erweiterten Blick kann auch auf Themen wie „Passing“ (häufig auch im Kontext Gender) eingegangen werden: Der Begriff erklärt im Race-Kontext, dass rassifizierte bzw. von Rassismus betroffene Menschen auf manchen Ebenen wie Namen, Hautfarbe etc. „durchgehen“ können. Meist bezieht sich das auf eine eher privilegiertere Gruppe, als die, die einem durch Rassifizierung auferzwungen wird oder auch dem eigenen Zugehörigkeitsgefühl widerspricht. Zum Beispiel kann eine Person, die von der Mehrheitsgesellschaft als weiß gelesen wird, aber nicht weiß ist (siehe auch Colorism), trotzdem Rassismus erfahren, wenn z. B. der Name dieser Person als „anders“ empfunden wird und so institutioneller Rassismus greifen kann.