AI treats everyone equally and makes predictions fairly | Pinar Tuzcu - Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

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Beschreibung

Dr. Pinar Tuzcu der Uni Kassel referiert in diesem Video über postkoloniale Strukturen im digitalen Zeitalter. Wenn Daten das neue Öl der heutigen Zeit sind, welche Auswirkungen haben diese auf die Gesellschaft? Anhand mehrerer Beispiele untersucht Tuzcu, wie Data Mining und Co. als Art digitale Ausbeutung funktionieren und koloniale Muster wiederholen: Wichtige Wahlen wie der Brexit werden maßgeblich durch rechtswidrige Datensätze beeinflusst oder sogenannte „Content managers“ filtern täglich verstörende Inhalte aus Social Media. Außerdem: Welche Zusammenhänge lassen sich aus Klimadaten, Algorithmen, der Kategorisierung von Menschen und deutscher Kolonialgeschichte ziehen? Und was hat das ganze mit digitaler und territorialer Expansion zu tun?

Beschreibung

Vier öffentliche Personen berichten über ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt und Hassrede. Ob Aktivist*in, Autor*in, Extremismusforscher*in oder Journalist*in: Digitale Gewalt nimmt keinen Halt vor unterschiedlichen Personen, egal, ob öffentlich oder privat. Raul Aguayo-Krauthausen, Julia Ebner, Kübra Gümüşay und Philipp Awounou zeigen, wie real digitale Gewalt ist. Das (politische) Mundtotmachen, die Einschüchterung und Hacker*innenangriffe gefährden das Sicherheitsgefühl im Netz, auf der Straße und Zuhause. Soziale Medien und Internetplattformen gewähren zu wenig Hilfe, der Hass wird selten als einer benannt und das Vorgehen dagegen ist enorm schwierig. Dennoch gilt: Digitale Gewalt muss als solches anerkannt werden, verfolgt werden und aus dem Netz verschwinden.

Radical feminism is a gift to men | Robert Jensen | TEDxRuhrUniversityBochum - TEDx Talks

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Beschreibung

Durch eine „radical feminist critique of patriarchy“ hat Robert Jensen das geschlechtsspezifische Konstrukt — „nicht Mann genug zu sein“ — überwinden können. Mit dieser Erfahrung möchte er andere Männer dazu motivieren, Feminismus als eine Bereicherung zu sehen. Anhand des Beispiels der Sexindustrie und sexueller Ausbeutung, die vor allem Frauen betrifft, problematisiert er das Patriarchat. Er sieht vor allem zwei Motivationen für Männer, sich für Feminismus einzusetzen: Zum Einen die Geschlechtergerechtigkeit und zum Anderen auch eine Art Eigeninteresse, durch Emanzipation sinnvollere und sinnlichere Verbindungen zu anderen und zum Selbst zu erfahren.