Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Andreas Kemper - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Andreas Kemper, Soziologe, referiert auf  der Tagung zum Thema "Trump und die Bundestagswahl. Fordistische Männlichkeiten im Postfordismus". Kemper analysiert die widersprüchlichen Ergebnisse zur AfD-Wähler*innenschaft und geht auf den Zusammenhang von Klassismus, Männlichkeiten und dem Potenzial politisch rechts zu wählen ein.

Kemper arbeitet beim Institut für Klassismusforschung, in der Redaktion des Diskursatlas Antifeminismus und beim AK Rechts des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung. Kemper arbeitet zu den Themen der Maskulinist*innen, Antifemisnus,  Familismus und der AfD.

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Marieme fühlt sich in ihrem tristen Teenie-Leben im Pariser Banlieu gefangen:  Ihre Mutter bringt das wenige Geld nach Hause, ihr großer Bruder führt sich auf wie ein Alphamännchen, während Marieme sich um ihre jüngeren Schwestern kümmert. Ihr Viertel ist von Jungs kontrolliert und die Schule läuft auch nicht so richtig. Doch als neues Mädchengangmitlied entdeckt sie durch ihr neues Alter Ego Vic ("Victory") neue Möglichkeiten. Ein Gefühl von Zugehörigkeit, Unabhängigkeit und der Entdeckung ihrer weiblichen Identität geben ihr neue Energie. Wie wird sie damit ihre nächsten Schritte angehen?

NULL MOTIVATION - Willkommen in der Armee - eksystent Filmverleih

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Zohar und Daffi wurden in den isralischen militärischen Pflichtdienst gerufen und haben eins gemeinsam: Sie haben absolut keinen Bock darauf. Statt spannungsvollen Erlebnissen, finden sie sich im Büro zwischen Papierbergen wieder; Kaffee, Tacker und Computerspiele werden zum öden Alltag. Der Film ist gezeichnet durch Satire und Unvernunft und zeigt wie die Soldatinnen zwischen den Erwartungen und Regeln ihre eigenen Persönlichkeiten navigieren.

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Als Mirja endlich ihren Entlassungstag aus dem Knast hat, wird sie euphorisch von ihren Freundinnen begrüßt, die bereits weitere kriminelle Pläne für ihr Ziel haben: Abhauen nach Montevideo. Die Plattenbausiedlung am Rande Stockholms ist ihnen schon lange zu langweilig. Mirja verwickelt sich jedoch in widersprüchlichen Gefühlen: Ihre Mutter ist schwer lungenkrank und ihre jüngere Schwester möchte Beauty-Influencerin werden. Mirja versucht verantwortungsvoller zu werden und sucht sich einen regulären Job. Wird sie ihre Freundinnen und den langersehnten Traum nach Freiheit und Unabhängigkeit verraten müssen?

Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Podiumsdiskussion - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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In dieser Podiumsdiskussion geht es um die "Phantomdebatte" des nicht euro-amerikanischen Patriarchats, das aus Sicht des Eurozentrismus "andere" migrantische/kulturelle/religiöse Geschleechterverhältnisse kritisiert. Was macht dies Ausgrenzung mit den marginalisierten Gruppen? Wieso wird fehlende Geschlechterdemokratie und Gleichberechtigung am liebsten bei "Anderen" gesucht und als schlecht empfunden und was sagt das über hegemoniale Machtansprüche aus? Wieso brauchen wir Feindbilder?

  • Mekonnen Mesghena (Referent Migration und Diversity bei Heinrich-Böll-Stiftung e.V.)
  • Michael Tunç (Netzwerk Männlichkeiten, Migration und Mehrfachzugehörigkeit, Väter in Köln e.V.)
  • Dr. Delal Atmaca (Vorsitzende und Sprecherin bei DaMIgra - Dachverband der Migrantinnenorganisationen)
  • Prof. Dr. Rolf Pohl (ehemals- Institut für Soziologie, Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, Leibnitz Universität Hannover)
  • Gabriel Fréville (Projektleiter movemen - empowering male refugees, Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.)

#5 Rechte Männer in der Arbeiter*innenbewegung?! Analysen und Herausforderungen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Klaus Dörre, Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, beschäftigt sich in seinen Forschungen u.a. mit der Frage, inwiefern und warum sich bei Teilen der Arbeiter*innenschaft politische Zugehörigkeitsgefühle und Sympathien in Richtung auf rechte Parteien verschoben zu haben scheinen.

In seinem Vortrag beleuchtet Dörre Dynamiken der Entstehung bzw. Ausbreitung rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen bei Arbeiter*innen und mögliche ökonomische und kulturelle Ursachen. Er geht der Frage nach, welche Motive für den Aufstieg des rechten Populismus unter Arbeiter*innen verantwortlich sind und ob bzw. inwiefern soziale Deklassierung und Deprivation ausschlaggebend sind.



Ein Fokus sind die Verflechtungen von Erwerbsarbeit, Männlichkeitskonstruktionen und sozialer Reproduktion, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels seit der Jahrtausendwende beobachten lassen. Für die Diskussion stellt Dörre vor, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung, insbesondere innerhalb der Gewerkschaften, ergeben könnten. Weitere Diskussionsfragen sind: Was sind Ursachen für die steigende Attraktivität rechter Männlichkeiten? Welche Konstruktionsmechanismen (re-)produzieren sie und mittels welcher Politiken und Aktivitäten können Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern ermöglicht und unterstützt werden?

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DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst- vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Als Torsten Körner 2015 anfing, DIE UNBEUGSAMEN zu entwickeln, war noch nicht absehbar, dass die amerikanischen Präsidentschaftswahlen einen offen frauenfeindlichen Präsidenten ins Weiße Haus bringen würden. Der Weinstein-Skandal und die bis heute andauernde #MeToo-Debatte um Machtmiss- brauch und sexuelle Gewalt wie auch der Aufstieg von Populisten, Autokraten und Clownspolitikern lag noch vor uns, als Körner sich auf eine außergewöhnliche, einzigartige filmische Zeitreise begab. Mitreisende sind zahlreiche Pionierinnen der Bonner Republik, die er an ihre alten Wirkungsstätten einlud, um sie zu interviewen – darunter Herta Däubler-Gmelin (SPD), Marie-Elisabeth Klee (CDU), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Renate Schmidt (SPD) und Rita Süssmuth (CDU). Historische Aufnahmen zeigen darüber hinaus politische Größen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen). Eindrucksvoll und inspirierend schenkt der facettenreiche Rückblick in die westdeutsche Vergangenheit wertvolle Impulse für die Gegenwart und die Zukunft.

DIE UNBEUGSAMEN ist eine Produktion von Broadview Pictures (Produzent: Emmy-Preisträger Leopold Hoesch) in Koproduktion mit ZDF/3sat, gefördert mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW, der Be- auftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Deutschen Filmförderfonds.

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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte von einer Gruppe afroamerikanischer Mathegenies, die die erste Erdumkreisung mit Menschen an Bord von der NASA maßgeblich ermöglichen. Dabei geht es vor allem um die bisher weitreichend unbekannte Geschichte von Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), drei hoch begabte afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Teil des Programms waren vor allem der erste Raumfahrtflug Amerikas mit einem Menschen an Bord mit dem Astronauten Alan Shepard sowie die erste bemannte Erdumkreisung mit John Glenn. 

Wie schaffen wir Integration? Einwanderungsrepublik Deutschland - Heinrich-Böll-Stiftung

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"Wie schaffen wir Integration?" lautet der Titel der Baustellen-Konferenz 2016 der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Podiumsdiskussion spricht Moderator Peter Siller von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Naika Foroutan vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Autorin und Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart.

Etwa eine Millionen Menschen suchten im vorherigen Jahr Schutz in Deutschland. Anlässlich der Ankunft Geflüchteter wird Integration heftig diskutiert. Doch politisch, demografisch und ökonomisch ist Deutschland bereits seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. 17 Millionen – 20 Prozent – der Gesamtbevölkerung haben heute einen Migrationshintergrund. Kaum ein anderes Thema wird dennoch so kontrovers und emotional diskutiert wie Einwanderung und Integration. Weshalb wachsen heute Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung, die die Akzeptanz von Einwanderung und Integration erschweren? Weshalb nimmt Radikalisierung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu? Was macht gelungene sozialen und politischen Zusammenhalt aus?

Beschreibung

Dieses Coming-of-Age Komödien-Drama ist das Regie-Debüt von Greta Gerwig, in dem sie großes Kino mit ihrer starken filmischen Stimme beweist. Sie zeigt eine von Humor und gleichzeitig Pathos geprägte Mutter-Tochter-Beziehung im kalifornischen Sacramento inmitten der stark schwankenden Konjunktur im Jahr 2002. Teenagerin Christine “Lady Bird” McPherson (Saoirse Ronan) kämpft gegen ihre willensstarke, und doch liebevolle Mutter (Laurie Metcalf), die als Krankenpflegerin unermüdlich arbeitet, um die Familie über Wasser zu halten, nachdem Lady Birds Vater (Tracy Letts) seinen Job verlor. Lady Bird ist ihrer Mutter ähnlicher als sie vermutlich wahr haben möchte, was ihr am Ende des Films noch einmal deutlich werden wird. Der Film schaut mit einem berührendem Blick auf Beziehungen, die uns prägen, auf Überzeugungen, die uns bestimmen, und auf die unvergessliche Schönheit unserer Heimat.