"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Beschreibung

Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.

Beschreibung

Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Coded Bias Official Trailer - Shalini Kantayya

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Algorithmen, die heute schleichend und fast unsichtbar unseren Alltag begleiten, werden als neutral empfunden, da eine Maschine agiert. Ob wir beim Onlinekaufverhalten, am Smartphone oder auch bei der Jobsuche erkannt und kategorisiert werden, spielt dabei keine Rolle. Doch wer programmiert diese Algorithmen und dominiert die Tech-Branche? Die Antwort: Ein Großteil davon sind nach wie vor weiße Männer. Joy Buolamwini ist IT-Wissenschaftlerin am Massachusetts Institute for Technology, MIT in den USA. Als sie während des Studiums an einem Projekt mit einer Gesichtserkennungssoftware arbeitet, stellt sie als Schwarze Person fest: Ohne eine weiße Maske erkennt das Programm ihr Gesicht nicht. Später gründet sie die Algorithmic Justice League (AJL). Real analoge Diskriminierungsstrukturen übertragen sich somit auf die fortschreitende Digitalisierung: BIPoCs, Frauen, ältere Menschen etc. werden durch diskriminierende Algorithmen nicht erkannt, ausgeschlossen, falsch zugeordnet und Chancenungleichheit durch digitale Barrieren fortgeführt. Die Doku dient als Aufruf, privilegierte Machtstrukturen zu brechen und aufkeimende Technologie frühzeitig demokratisch zu ändern.

'Sex is not a crime': the women protesting Poland's new abortion law - The Guardian

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Beschreibung

Seit Polen ein Gesetz verabschiedet hat, das Abreibungen verbietet, folgen die größten Proteste, die das Land seit vier Jahrzehnten erlebt hat. Frauen wehren sich gegen staatliche und religiöse Barrieren. Der Guardian begleitet Karolina Więckiewicz. Sie ist Anwältin und arbeitet für die Charity Abortion Without Borders. Das Projekt berät Frauen rechtlich und hilft ihnen, Abtreibungen sicher und legal im Ausland zu organisieren. Ihrer Meinung nach ist die wichtigste Aufgabe, Frauen zu bestärken, ihnen klar zu machen, dass sie nicht alleine sind und sie sich Scham und kirchlicher Autorität selbstbestimmt widersetzen können.

Beschreibung

Der Dokumentarfilm zeigt drastische Fälle der Verweigerung von Schwangerschaftsabbrüchen in Europa. 2016 starb Valentina Milluzzo in Italien an einer Blutvergiftung. Obwohl bereits eins der Zwillinge im 5. Monaten starb und das andere sehr geringe Überlebenschancen hatte, verweigerten die Ärzt*innen in der Klinik den Schwangerschaftsabbruch. Sie begründeten dies mit dem noch hörbaren Herzschlag des anderen Zwillings. In Italien sind Abbrüche zwar legal möglich, jedoch dürfen Ärzt*innen aus „Gewissensgründen“ diese ablehnen. Man sollte dabei beachten, dass die meisten italienischen Geburtskliniken unter katholischem Einfluss stehen und rund 70 % diese Gewissensklausel wahrnehmen. Vier Jahre zuvor starb in Irland Savita Halappanavar in der 17. Schwangerschaftswoche ebenfalls an einer Blutvergiftung, weil auch ihr ein Schwangerschaftsabbruch trotz Fehlgeburt verweigert wurde. Irland hatte zu der Zeit eines der strengsten Gesetze gegen Schwangerschaftsabbrüche, das diese als illegal behandelt. Die Gesetze sind auch dort stark durch die katholische Kirche beeinflusst und verbaten Abbrüche selbst bei Vergewaltigung, Inzest oder kranken Föten. Nachdem der Fall von Halappanavar publik wurde, kämpften viele Aktivist*innen für eine Gesetztesänderung, die letztendlich im Mai 2018 zu einem Referendum führten.

Die österreichischen Filmemacher*innen wollten mit der Doku auch auf die dort geltende Gewissensklausel aufmerksam machen. Weiterhin zeigt diese Doku auch Fälle, in denen schwangere Personen aufgrund strikter und ambivalenter Gesetze gegen den Schwangerschaftsabbruch nah dem Tod entkamen, körperliche und seelische Folgen davon trugen oder immense Hürden und Wege auf sich nehmen mussten.