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Stigma Monatsblutung (Originaltitel: Period. End of Sentence.) ist ein Dokumentar-Kurzfilm von Rayka Zehtabchi und Melissa Berton, der durch den Streamingdienst Netflix international verbreitet wird. Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film als Bester Dokumentar-Kurzfilm ausgezeichnet.

Er erzählt die Geschichte von indischen Frauen*, die mit der Herstellung und Verbreitung von kostengünstigen und biologisch abbaubaren Binden sowie der Aufklärung über die Monatsblutung die Situation von Mädchen und Frauen* im ländlichen nördlichen Indien in Hapur nahe Neu Delhi verbessern. Über Generationen fehlte Frauen* der Zugang zu Binden, wodurch es zu gesundheitlichen Problemen kam und Mädchen häufig in der Schule fehlten oder diese ganz abbrechen mussten. Diese Frauen* kämpfen gegen die tief verankterte, starke Stigmatisierung der Menstruation und führen damit eine stille sexuelle Revolution. Der Zugang zu Hygieneprodukten verbessert grundlegend die Monatshygiene und der Gesundheit selbst. Doch vor allem empowert es die Mädchen und Frauen*: sie können sich den Zugang zu Bildung und somit eine berufliche Zukunft sichern und können zudem in Indien herrschenden Tabus rund um die Menstruation entgegnen. Außerdem verbessern die Frauen* durch ihr Projekt die wirtschaftliche Situation ihrer Gemeinschaft. Sie nannten ihre Bindenmarke "Fly", da sie alle Frauen* "aufsteigen" sehen wollen.

 

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Routine und Missverständnisse bestimmen nach über 37 Jahren Charlottes (Corinna Harfouch) und Pauls (Karl Kranzkowski) Ehe. Eigentlich würde sie ihm jedoch gerne vieles erzählen, zum Beispiel, dass sie in letzter Zeit häufiger Dinge vergisst. Sie beschließt, ihr Leben noch einmal in vollen Zügen genießen. Und so lässt sie ihren Mann einfach an einer Autobahnraststätte zurück, um gemeinsam mit ihrer aufgeweckten Enkelin Jo ans Meer aufzubrechen. Jos chaotische Mutter Alex (Meret Becker) reist zusammen mit Paul ihrer Mutter und Tochter nach, und zwar Mithilfe der Truckerin Marion (Sabine Timoteo). Auf einer einsamen Insel angekommen, treffen sie sich in der äußerst ungewöhnlichen ‚Pension Hörster‘. Allmählich findet die Familie dort wieder zueinander, und auch Charlotte und Paul versuchen, ihre Liebe neu zu erfinden. Der Film ist ein "charmanter Mix aus Little Miss Sunshine mit einem Hauch Amélie", eine fantasievolle Komödie, die mit ungewöhnlichen Bildern und mit der wunderbaren Besetzung mit Corinna Harfouch und Meret Becker verzaubert.

 

NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER Trailer German Deutsch (2020) - KinoCheck

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Die 17-jährige Autumn arbeitet wie ihre ältere Cousine Skylar als Supermarktkassiererin. Nachdem ihre Periode ausbleibt, wendet sie sich an das Gesundheitszentrum in ihrem Ort, dem ländlichen Pennsylvania. Dort erhält sie jedoch keinen anderen Schwangerschaftstest als die handelsüblichen Tests, die sie selbst im Supermarkt verkauft. Als ihre vermutete Schwangerschaft bestätigt wird, wird Autumn nicht allumfassend beraten, Abtreibung wird gar nicht erst erwähnt. Ein Grund dafür ist, dass für unter 18-Jährige eine Zustimmung der Eltern erfolgen muss. Als ihre Cousine endlich eingeweiht wird, begeben sich beide schnellstmöglich nach New York, da es dort mehr Anlaufstellen für Schwangerschaftsabbrüche gibt. Werden die beiden es schaffen, genug Geld zusammenzukratzen? Erfahren Autumns Eltern davon? Und was passiert eigentlich bei einer Abtreibung?

"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.

Obvious Child | Official Trailer HD | A24 - A24

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Donna ist Standup-Comedian und wird eines Tages von ihrem Freund verlassen. Aus Frust betrinkt sie sich und lernt zufällig Max kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut und haben einen One-Night-Stand. Eines Tages findet Donna heraus, dass sie schwanger ist. Das Kind behalten möchte sie in keinem Fall. Doch wie soll sie es Max nur sagen? Und wird er Verständnis dafür haben?

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Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.