Beschreibung

Rebecca Gomperts ist Ärztin und Aktivistin. Sie bietet legale Schwangerschaftsabbrüche an Bord an und reist rund um die Welt dafür, da in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche illegal sind — nicht aber außerhalb ihrer Hoheitsgewässer. Mit ihrem Projekt Women on Waves erhält sie immer wieder mediale Aufmerksamkeit, durch die sie wiederum häufig Anfeindungen durch Regierungs- oder Militärkräfte, Lebenschützer*innen und Abtreibungsgegener*innen erfährt. In Zusammenarbeit mit lokalen Partner*innenorganisationen treibt sie dennoch die Debatte um die Legalisierung und Lockerungen der Gesetzte von Schwangerschaftsabbrüchen weltweit an. Mithilfe innovativer Technologien und Gesetzeslücken schafft sie es außerdem, Frauen und Personen mit Uterus anzuleiten, selbst sichere Abtreibungen nach WHO-sanktionierten Protokollen mit Pillen durchzuführen. Durch ergänzende Angebote wie Women on Web und Aid Access wird außerdem zur Sicherstellung von Informationen rund um den Schwangerschaftsabbruch beigetragen.

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Nachdem seine Freundin stirbt, zieht der Drehbuchautor Metin seine einjährige Tochter alleinerziehend groß. Dabei bekommt er Hilfe von liebenswerten Freund*innen. Plötzlich muss Metin zur Trauerfeier und die Herausforderungen des Elternseins und Berufsalltags gleichzeitig meistern: von Übermüdung, Kita-Eingewöhnung, Frühstücksbrei und Klobürsten. Mit Humor werden Verzweiflung und Trauer spürbar gemacht.

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In der sechsten Staffel der Serie Druck geht es um Fatou, die sich in Kieu-My verliebt. Fatou navigiert die typischen Gefühle und Gedanken, die im Teenageralter im Zentrum stehen: Liebe, Freund*innenschaften, Sexualität, Ausgrenzungen und Leistungsdruck. Dass Fatou Schwarz und lesbisch ist, ist gleichzeitig wichtig und nebensächlich. Mit einer empowernden Selbstverständlichkeit zeigt die Serie Jugendliche of Color und thematisiert Rassismus, Sexualität, Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit. Jede Staffel fokussiert sich auf eine andere Protagonistin. Auf authentische und bestärkende Weise werden Charaktere mehrdimensional dargestellt und gesellschaftliche Themen finden sich in individuellen Geschichten und Freund*innenschaften wieder.

trailer Zora - Christine Lamberty

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Der Dokumentarfilm behandelt die Geschichte der Roten Zora, die sich in den 1970ern und 80ern in der BRD als feministische und militantische FrauenLesbenvereinigung geheim organisierte. Sie ging aus dem Kontext der Studierendenbewegungen, der Frauenbewegungen und den sogenannten Revolutionären Zellen hervor, die als linksextremistisch eingestuft wurden und sich der Autonomen Bewegung zuordneten. Ihr Aktivismus positionierte sich u. a. gegen Gewalt gegen Frauen, Gen- und Reproduktionstechnologien und dem Ausbeutungsmechanismus des Patriarchats. Allen voran stand sie aber für die Emanzipation und Selbstbestimmung von FrauenLesben. Der Film lässt ehemalige Zoras sprechen, interviewt aber auch Zeitzeug*innen und eine Historikerin. Zudem werden FrauenLesben zur Kontextualisierung des heutigen Geschehens befragt.

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

KEIN ZICKENFOX | Trailer [HD] - kinofilme

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Der Film zeigt das 2003 gegründete Berliner Frauenblasorchester bei Proben und kleineren Konzerten und stellt einzelne Musikerinnen der 66 Frauen im Alter zwischen 20 und über 70 Jahren vor. Die Doku zeigt den Alltag und die unterschiedlichen Biografien des größten Frauenblasorchesters der Welt. Ob Bio-Bäuerin oder Polizistin: Die Liebe zur Musik verbindet. Außerdem begleitet der Film das Orchester bei einer Tournee ins fränkische Wachenroth und zeigt die Vorbereitungen sowie das Konzert in der Berliner Philharmonie.

Das Berliner Frauenblasorchester veranstaltete am 5. Mai 2013 im Hauptbahnhof Berlin einen Flashmob.

Venus - Die Nackten Wahrheiten [Dokumentation 2017] - Doku 2k18

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Zwei Filmemacherinnen luden in Kopenhagen Frauen bis Mitte 30 zu einem offenen Casting für einen "Frauen-freundlichen" Erotikfilm ein. Dabei sollten die Frauen offen über ihre Sexualität, Feminität und Körper reden. Welche Erfahrungen haben sie gemacht und wie empfinden sie Unterschiede der Fremd- und Selbstwahrnehmung? Einige dieser Ausschnitte sollten eine Grundlage für den eigentlichen Erotikfilm bieten. Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass ein viel größerer Redebedarf zu diesen Themen existiert, sodass daraus überraschenderweise eine Dokumentation entstand, die ein intimes Porträt dieser Frauen zeichnet.

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Das hier gezeigte Video ist die erste Episode "Why School Is So Challenging With ADHD | Body Language". Es spiegelt auf visueller und metaphorischer Ebene Probleme in der Jugend und Schule mit ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) wider, aber auch, wie die richtige Diagnose das Leben verändern und wie man mit dem richtigen Umgang Empowerment daraus ziehen kann.

Die komplette 2. Staffel gibt es hier. Die Episodenübersicht:

  1. Why School Is So Challenging With ADHD | Body Language

  2. What It Feels Like To Have Depression | Body Language

  3. What Body Dysmorphic Disorder Feels Like | Body Language

  4. Reclaiming My Body After Rape: Living With PTSD

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Gemeinsam begeben sich die Reporterin Nadine Hadad und die Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly auf Spurensuche durch Berlin. Sie besuchen relevante Orte, die afrodeutsche Geschichte sichtbar machen, wie das May-Ayim-Ufer oder eine Gedenktafel an dem Ort, an dem der afroamerikanische Wissenschaftler W. E. B. Du Bois lebte. Die geschichtlichen Spuren zeigen die lange Geschichte afrodeutschen Widerstandes. Schon 1919 forderte Martin Dibobe in einer Petition an die Deutsche Nationalversammlung Gleichberechtigung für Schwarze Menschen in Deutschland und den Kolonien. Natasha A. Kelly erläutert eindringlich, warum May Ayim so wichtig für die Schwarze deutsche Selbstermächtigung war. Gleichzeitig besuchen Hadad und Kelly auch Orte, die noch von rassistischer Fremdbezeichnung geprägt sind, wie Straßen, die noch die Namen ehemaliger Kolonialherren tragen.