Queering Neurobiology

Die Repräsentation von Diversity spiegelt sich auch in der sogenannten Variabilität in den Neurowissenschaften und der Aufmachung von Studien wider. Geschlechtsidentitäten außerhalb dem Binärsystem und andere marginalisierte Gruppen sind kaum erforscht und verdienen genauso viel Aufmerksamkeit. Auch hier sind die Verschränkungen mehrerer Kategorien durch Intersektionalität ein spannender und notwendiger Ansatz. Paradoxerweise ist die Kategorisierung an sich problematisch. Dr. Anelis Kaiser macht deutlich, wieso ein gewisser Abstand und Reflexion auf Metaebene für Queering Biology bzw. Neuroscience so wichtig ist. 

Bemerkungen

Das Portal Gendering MINT digital des Teilprojektes II steht mit seinen Open Educational Resources für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie regen das „Reflektieren über Genderthemen in den Natur- und Technikwissenschaften an. Die OER sind so konzipiert, dass sie in der Hochschullehre insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken, aber auch in den Sozial- und Kulturwissenschaften eingesetzt werden können. Sie ermöglichen Studierenden der Natur- und Technikwissenschaften einen Zugang zu Genderthemen und verknüpfen die natur- und technikwissenschaftlichen Wissensbestände und Arbeitsweisen mit denen der Sozial- und Kulturwissenschaften. Sozial-, kultur- und bildungswissenschaftlich informierten Nutzer_innen bieten sie Einblicke in die MINT-Fächer. Gleichzeitig sind die OER für das Selbststudium aller interessierten Nutzer_innen geeignet.“

Das Portal Gendering MINT digital wurde gefördert im Rahmen des Verbundprojektes Gendering MINT digital - Open Science aktiv gestalten, BMBF 2017-2020, FKZ 01FP1722.

Hinweis

Das Video ist Teil der Lerneinheit Geschlecht ist für alle Fächer da!, Gender & MINT in der Praxis eingebettet. Weitere Didaktikhinweise dazu gibt es hier.