Jeder Tag ein Kampf? - Queere Menschen in Deutschland

Seit 2017 existiert in Deutschland die Ehe für alle, seit 2019 gibt es einen Geschlechtseintrag für intergeschlechtliche Personen. Große Errungenschaften für queere Personen. Aber wie sieht der Alltag von vielen queeren Personen aus? Wie ist es als Jugendliche*r aufzuwachsen und in vielen Fällen nicht dazuzugehören? Wie ist es sich zu "outen"? Mit welchen Kommentaren und Anfeindungen muss man im Alltag umgehen?

Mehr als ein Drittel der queeren Personen einer Umfrage gab an, im letzten Jahr bedroht oder beleidigt worden zu sein, weil sie queer sind. Es werden immer mehr Straftaten aus Hass gegen queere Menschen gezählt, 2021 das erste Mal über 1000. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Denn die Voraussetzungen sind, dass eine Straftat bei der Polizei gemeldet wird und dann als queerfeindlich eingestuft wird.

Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg trifft in der Sendung queere Menschen und spricht mit ihnen über ihre Erfahrungen und Ängste. Die Sendung ordnet die Erzählungen der Interviewten mit Statistiken und Expert*innenwissen gesamtgesellschaftlich ein.

Bemerkungen

In der Sendung "Die Story im Ersten" werden Dokumentationen und Reportagen aus den unterschiedlichen ARD-Landesrundfunkanstalten gezeigt. Die Themen sind sehr divers - von "Erlebnis Erde - Gorillas unter Stress" bis "AfD-Leaks: Die geheimen Chats der Bundestagsfraktion" ist alles dabei.

Hinweis

Die Dokumentation zeigt, dass trotz einiger Fortschritte Queerfeindlichkeit immer noch Teil des Alltags vieler queerer Personen ist. Sie thematisiert anhand verschiedener Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten verschiedene Ausprägungen und Facetten von Queerfeindlichkeit. Durch die persönlichen Erzählungen der Interviewten und die zugänglich präsentierten Statistiken ist sie niedrigschwellig.

Triggerwarnung: Die Interviewten erzählen von queerfeindlichen Anfeindungen und Gewalt sowie von Suizidgedanken. Das kann unter Umständen (re)traumatisierend wirken. Wenn Sie oder Angehörige Suizidgedanken haben oder Sie sich Sorgen machen, können Sie sich rund um die Uhr kostenlos unter 0800/111 0 111 an die TelefonSeelsorge wenden.