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Radiosendung

Badetote sind meist männlich. Was bedeutet Männlichkeit heute?

Fast alle der 99 im Juni 2026 in Deutschland beim Baden Ertrunkenen waren Männer. Im Bayern-2-Tagesgespräch diskutieren Sebastian Meinberg und Dag Schölper mit Hörer*innen. Was sagt das über Männlichkeit aus? Wer definiert sie? Und warum fühlen sich besonders junge Männer verunsichert? 

Die Sendung geht den folgenden Fragen nach:

  • Was ist Männlichkeit heute? Gibt es sie überhaupt noch oder sind wir in den „letzten Zügen des Patriarchats“?
  • Toxische Männlichkeit: Ein Schimpfwort oder ein soziologisches Phänomen? Dag Schölper erklärt, wie der Begriff mal als Kritik an schädlichem Verhalten (z. B. Gewalt, Sucht, Leistungsdruck), mal als pauschale Männerfeindlichkeit verwendet wird.
  • Feminismus und Männerbilder: Geht der Feminismus zu weit? Oder zeigt er nur auf, was lange unsichtbar war?
  • Strukturelle Lösungen: Wie können gesündere Männerbilder gefördert werden? Schölper gibt Beispiele für positive Vorbildfunktionen (z. B. Väter in Elternzeit) und plädiert für mehr Hilfsangebote und Verständnis für männliche Herausforderungen.

Ein lebendiges Gespräch mit Hörer*innen-Fragen, persönlichen Takes und widersprüchlichen Perspektiven, die dazu anregen, über den gesellschaftlichen Wandel nachzudenken.

Bemerkungen

Das Video ist verfügbar bis zum 14.07.2031 um 13:04 Uhr.

Didaktische Hinweise

Die Sendung eignet sich für alle, die sich mit Männlichkeit, Feminismus und gesellschaftlichen Normen auseinandersetzen wollen. Dabei ist kein spezifisches Vorwissen nötig, die Sendung ist allgemeinverständlich. Hilfreich für die tiefergehende Auseinandersetzung sind Grundkenntnisse zu Geschlechterrollen, Feminismus, Toxischer Männlichkeit, Heterenormativität etc.

In dieser Sendung wird nicht auf intersektionale Perspektiven auf Männlichkeiten eingegangen, z. B. migrantische Männlichkeit. Für ein umfassenderes Verständnis von Männlichkeiten kann die Auseinandersetzung mit anderen Merkmalen wie Be_hinderung, Klasse u. v. m. angeregt werden.

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