Schwarzer Feminismus

Colorism 101 - Mayowa's World

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In diesem Video setzt sich Mayowa mit dem Thema Colorism aus einer persönlichen Perspektive auseinander. Sie definiert den Begriff als systemische Diskriminierung aufgrund dunklerer Hauttöne innerhalb von Communities of Color. Sie betont, dass Menschen of Color, die hellere Haut haben, nicht strukturell von Colorism-Diskriminierung betroffen sind. Eine intersektionale Perspektive ist deshalb unerlässlich. Aus ihrer Sicht sind Frauen und Männer unterschiedlich von Colorism betroffen: Während dunkle Haut bei BiPoC-Männern eher mit normativen Idealen von „Männlichkeit“ besetzt wird, erfahren BiPoC-Frauen mit dunklerer Haut verstärkt Unsichtbarmachung – so erfahren Frauen mit hellerer Haut deutlich mehr mediale Repräsentation.

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Die mittlerweile 80-jährige Miss Major Griffin-Gracy hat bereits vieles hinter sich: Sie war als Transfrau im Gefängnis, ist ehemalige Sexarbeiterin und war eine führende Person der Stonewall-Aufstände. Sie setzt sich seit langem für LGBTQI-Rechte ein. Besonders wichtig sind ihr die Rechte von Transfrauen of Color, die Polizeigewalt oder Gewalt in Männergefängnissen erlebt haben.
 

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CurlyJay aka Joana hat Influencerin Ashley Forsso zu Gast. Was haben Afrohaare und Make-Up eigentlich mit Empowerment zu tun? Wieso ist die Produktpalette in der Beautybranche eigentlich so diskriminierend? Und was ist eigentlich "Blackfishing"? 

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Was bedeutet Intersektionalität und woher kommt der Begriff?

Mittlerweile ist auch im deutschen Diskurs das Thema angekommen. Bereits 1989 entwickelte Kimberlé Crenshaw das Konzept in den USA. Es rückt zunehmend in den Fokus feministischer Arbeit, auch in Deutschland. Damit wird die Öffentlichkeit auch auf die Verwobenheit von Diskriminierungsstrukturen aufmerksam. Wie können wir Intersektionalität heute nutzen? Diese und weitere Fragen beantwortet Robin ruhig und zugänglich im Erklärvideo zu Intersektionalität.

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Audre Lordes prägnante, oft wütende und immer brilliante Texte und Vorträge  definierten und inspirierten in den 1970ern und 1980ern feministische, lesbische, Afro-Amerikanische und women of color Bewegungen in den USA sowie weltweit. Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 dokumentiert ein bisher unbekanntes Kapitel aus Lordes Leben: Ihren Einfluss auf die politische und kulturelle Szene in Deutschland in einem Jahrzehnt tiefen sozialen Wandels, einem Jahrzehnt, das den Mauerfall mit sich brachte.

Der Film hebt die Wichtigkeit von Audre Lordes Werk hervor, durch das Afro-Deutsche dazu ermutigt wurden, auf sich aufmerksam zu machen in einer Gesellschaft, in der sie bis dahin isoliert und schweigend gelebt hatten und in der sie weder einen Raum noch einen Namen für sich selbst besaßen. Er berichtet darüber, wie Lorde sowohl die Afro-deutschen Frauen darin bestärkte, zu schreiben und zu publizieren, als auch die weißen deutschen Frauen dazu herausforderte, die Bedeutung ihrer weißen Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeit auf konstruktive Weise umzugehen.

Der Film beinhaltet bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und aktuelle Interviews, die deutlich machen, wie die Ideen, das Werk und die Persönlichkeit von Audre Lorde fortwährend Einfluss auf Deutschland haben. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audio-Aufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, wie auch in ihr Ziel, dass Afro-Deutsche sich gegenseitig erkennen und zusammentun.

2012 ist das zwanzigste Todesjahr von Audre Lorde.

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Rassismus ist vielen Menschen in Deutschland ein Begriff, doch Colorism ist eher weniger bekannt. In dieser Folge Rosapedia erklärt Rosa Mag, was Colorism bedeutet. Es ist eine Form von Diskriminierungen und Vorurteilen, bei denen Menschen derselben “Race” unterschiedlich behandelt werden. As Maßstab gilt dabei das europäische Schönheitsideal. Der Unterschied ist wichtig, denn Rassismuserfahrungen innerhalb der People of Color Community unterscheiden sich aufgrund von Colorism stark. So sind light-skinned POCs weniger Diskriminierungen oder Vorurteilen ausgesetzt, als dark-skinned POC. Der Begriff wurde durch Alice Walker in ihrem berühmten Buch The Color Purple (Die Farbe Lila) bekannt.

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Die Geschichte von Schwarzen Menschen sind weitestgehend unsichtbar. In deutschen Geschichtsbüchern finden sich weder May Ayim, die Dichterin, Autorin und Aktivistin, die sich bereits in den 80er Jahren gegen Rassismus und für eine afrodeutsche Identität aussprach, noch die deutsche Kolonialgeschichte auf dem afrikanischen Kontinenten. Doch Schwarze Geschichte ist auch in Deutschland nichts neues, denn sie reicht bis zum Kaiserreich. Der Black History Month erinnert jedes Jahr im Februar an Schwarze Geschichte. Über die Hintergründe und die Entstehung des Black History Month erzählt Rosa Mag in dieser Folge.