Rassismus

Rassismus beschreibt die Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur oder Religion. Beispiele sind anti-Schwarzer Rassismus oder Antiromaismus. Rassismus kann sich auf Einstellungsebene als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit äußern. Rassismus und Antifeminismus haben Überschneidungspunkte. So beruhen viele Rassismen und Antifeminismen auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit und biologistischen Argumentationen. Menschen, die rassistische Einstellungen teilen, sind zu hoher Wahrscheinlichkeit auch antifeministisch eingestellt. Außerdem sind Rassismus und Antifeminismus über verschiedene Verschwörungserzählungen, z. B. die des ‚großen Austauschs‘, gekoppelt und spielen eine zentrale Rolle in rechten Weltbildern.

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In dieser Episode diskutieren Cory Booker und weitere Gäste, wie Sklaverei, Diskriminierung im Wohnungswesen und jahrhundertelange Ungleichheit zum Wohlstandsgefälle in den USA beigetragen haben und damit den sogenannten "Racial Wealth Gap" bedingen. 

Self Made: Inspired by the Life of Madam C.J. Walker | Official Trailer | Netflix - Netflix

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Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker ist eine US-amerikanische biografische Drama-Miniserie, u.a. von DeMane Davis, über eine der ersten Selfmade-Millionärinnen in den Vereinigten Staaten, basierend auf der Biografie On Her Own Ground: The Life and Times of Madam C. J. Walker. von A'Lelia Bundles, einer Nachfahrin von Walkers Enkelin. Die vierteilige Miniserie erzählt die Geschichte von Sarah Breedlove, später Madam C.J. Walker, und ihrer Karriere wie sie im amerikanischen Traum geschrieben steht: von der Wäscherin zur Millionärin.  Ihr erfolgreiches Unternehmen, das sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Indianapolis aufbaut, vertreibt Haarpflegeprodukte für afroamerikanische Frauen. Es geht dabei um die Sichtbarmachung von Erfolgsgeschichten Schwarzer Frauen in der US-Geschichte. Darüber hinaus geht es neben Rassismus auch um Colorism, Emanzipation, Frauenrechte und das Aufbrechen traditioneller heteronormativer Beziehungen und Familienmodellen. Die Miniserie macht auch sichtbar, weshalb das Konzept der Intersektionalität so zentral für die Kämpfe Schwarzer Frauen ist. 

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Das gewaltvolle N-Wort ist rassistisch und kann nicht von seiner Kolonialgeschichte entkoppelt werden. Heute gilt es allgemein als abwertendes, rassistisches Schimpfwort für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Thandi Sebi erklärt, warum es auch endlich aus dem Wortschatz, Geschichtsbüchern und Literatur gestrichen werden muss - und damit niemandem "seine Kindheit weggenommen wird".

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Thandi Sebi erzählt davon, dass ihr sehr häufig (fremde) Menschen einfach so in die Haare fassen. Warum das übergriffig und ein No-Go ist, erklärt sie hier.

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In diesem kurzen Videoclip geht es um das rassistische Klischee "Rhythmus im Blut". Thandi Sebi antwortet und erklärt, warum dies problematisch ist. 

 

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Vor über 30 Jahren prägte die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw das Konzept der Intersektionalität. Es hat sich zu einem der wichtigsten Konzepte im akademischen und aktivistischen Kontext etabliert, um auf Mehrfachdiskriminierungen hinzuweisen. In dieser Folge erklärt Rosa Mag den Begriff, die Entstehung und die Bedeutung.

Antifeministische und rechte Diskursstrategien | Franziska Schutzbach - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Die Soziologin Franziska Schutzbach (Universität Basel) analysiert antifeministische und rechte Kommunikationsstrategien und zeigt, am Beispiel Trump, AfD und SVP, wie Rechte den Diskurs erfolgreich nach rechts verschieben konnten.

Rechte Weltanschauungen haben Aufschwung und das hat Gründe. Rechte Rhetorik baut bewusst darauf, die Grenzen zwischen  konservativen und rechtsnationalistischen Positionen zu verwischen und extreme Einstellungen unkenntlich zu machen.

Populistische, menschenfeindliche Positionen werden so gezielt salonfähig gemacht und mit der gesellschaftlichen Mitte kompatibel. Ein zentrales Element rechter Rhetorik ist Antifeminismus. RechtspopulistInnen nutzen manipulative Anti-Gender-Formulierungen und treten als selbsternannte „Freiheitskämpfer“ auf.

Zudem wollen sie Frauen von angeblichen feministischen Zwängen befreien, sie machen Gleichstellungsbemühungen lächerlich und attackieren demokratische Institutionen und Minderheiten.

In ihrer Buchvorstellung zu „Die Rhetorik der Rechten. Rechtspopulistische Diskursstrategien im Überblick.” analysiert die Soziologin Franziska Schutzbach (Universität Basel) antifeministische und rechte Kommunikationsstrategien und zeigt, am Beispiel Trump, AfD und SVP, wie Rechte den Diskurs erfolgreich nach rechts verschieben konnten.

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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte von einer Gruppe afroamerikanischer Mathegenies, die die erste Erdumkreisung mit Menschen an Bord von der NASA maßgeblich ermöglichen. Dabei geht es vor allem um die bisher weitreichend unbekannte Geschichte von Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), drei hoch begabte afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Teil des Programms waren vor allem der erste Raumfahrtflug Amerikas mit einem Menschen an Bord mit dem Astronauten Alan Shepard sowie die erste bemannte Erdumkreisung mit John Glenn. 

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“