Gender | Geschlecht

Hier finden Sie alle Audio- und Video-Inhalte zum Thema. Über den Button gelangen Sie zu unseren schriftlichen Artikeln und umfangreicheren Publikationen.

Artikel und Publikationen
Beschreibung

Soziale Arbeit ist durch aktuelle Entwicklungen im Rechtspopulismus und Rechtsextremismus besonders herausgefordert. Sie fördert die gesellschaftliche und soziale Entwicklung von Menschen und deren Selbstbestimmung, orientiert an sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten und der Achtung der Vielfalt. Sie muss ihre fachlichen und pädagogischen Konzepte geschlechter- und vielfaltssensibel weiterentwickeln, z. B. in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern. Es sind Antworten zu finden auf die Frage, wie die Alternativen zu rechten Männlichkeitskonstruktionen und -bildern am besten ermöglicht und unterstützt werden können.

Radical feminism is a gift to men | Robert Jensen | TEDxRuhrUniversityBochum - TEDx Talks

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Durch eine „radical feminist critique of patriarchy“ hat Robert Jensen das geschlechtsspezifische Konstrukt — „nicht Mann genug zu sein“ — überwinden können. Mit dieser Erfahrung möchte er andere Männer dazu motivieren, Feminismus als eine Bereicherung zu sehen. Anhand des Beispiels der Sexindustrie und sexueller Ausbeutung, die vor allem Frauen betrifft, problematisiert er das Patriarchat. Er sieht vor allem zwei Motivationen für Männer, sich für Feminismus einzusetzen: Zum Einen die Geschlechtergerechtigkeit und zum Anderen auch eine Art Eigeninteresse, durch Emanzipation sinnvollere und sinnlichere Verbindungen zu anderen und zum Selbst zu erfahren.

Beschreibung

Gender Mainstreaming hat das Ziel, auf allen Ebenen Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen. Es wird in Organisationen, Betrieben, Behörden, Institutionen etc. angewendet. Was muss man beim Gender Mainstreaming beachten? Welche Fragen sollte man sich stellen? Dabei sollten diese vier Schritte einen roten Leitfaden bieten: Analyse, Zielsetzung, Umsetzung und Überprüfung.

Beschreibung

Wofür ist Genderkompetenz gut? Inwieweit kann dies für den Arbeitskontext relevant sein? Und in welchen Bereichen ist dies besonders wichtig? Durch Genderkompetenz können wir verschiedene Lebensrealitäten besser berücksichtigen und Chancengleichheit fördern. Fachwissen, soziale Kompetenz und richtige Methoden sind die Hauptsäulen der Genderkompetenz. Im Idealfall wird diese intersektional betrachtet, sodass Mehrfachdiskriminierungen aufgedeckt werden können.

Beschreibung

Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Hermes & Aphrodite | Animierter Kurzfilm - Invisible Avantgarde

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Sascha wird bis zum Teeniealter von allen als Mädchen wahrgenommen. Doch unter Gleichaltrigen wird bereits getuschelt, weil Sascha kein „typisches“ Mädchen ist. Irgendwann stellt Sascha fest, dass Sascha mehr als ein Mädchen ist und vertraut sich der Mutter an. Nachdem die Familie beim Arzt war, wird Intergeschlechtlichkeit festgestellt. 

Intergeschlechtlichkeit bezieht sich auf eine „uneindeutige“ biologische Zuordnung in ein binäres Geschlechtersystem, also männlich oder weiblich. Dabei kann es sich auf die inneren und äußeren Geschlechtsteile oder Körpermerkmale, Hormone oder Chromosomensätze beziehen. Es kann von Geburt an oder, wie bei Sascha, erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.

Der Arzt im Kurzfilm empfiehlt eine Hormonbehandlung und geschlechtsangleichende Operation , sodass Sascha körperlich zu einer biologischen Frau werden kann. Auch Saschas Mutter fürchtet um ihre Wunschvorstellung, dass Sascha ein „normales“ heteronormatives Leben mit Kindern in der Zukunft führt. Alles wird zu viel und Sascha haut ab. Versunken in einer mystischen Welt mit Schaman*innen, griechischen Sagen des Hermaphroditos und zauberhafter Natur, findet Sascha hier Frieden mit sich selbst und auch den Eltern – und zwar so, wie Sascha nun mal ist.