Europa

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Artikel und Publikationen
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In diesem empowernden Video berichten Menschen mit Behinderungen in Europa von Alltagserfahrungen, persönlichen Erfolgen und dem Stigma und der Diskriminierung, die ihnen entgegengebracht werden. Besonders betont werden multiple Diskriminierungen (Intersektionalität). Darüber hinaus zeigt das Video gruppenorientiertes Arbeiten an Projekten gegen Ableismus von bzw. mit Menschen mit Behinderungen.

Corona Diaries - Tag der Gleichstellung - Medienprojekt Wuppertal

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Der 5. Mai ist der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Welche strukturellen, institutionellen und andere Diskriminierungen erleben sie? Wo muss Barrierefreiheit ausgebaut werden? Was wünschen sich Menschen mit Behinderungen von der Gesellschaft? Die Protagonist*innen sprechen vor allem über ihr Leben in Zeiten der Corona-Pandemie.

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

International Women's Day: Gender pay gap in Europe - FRANCE 24 English

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In Europa verdienen Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt 16 % weniger als Männer. Das Erklärvideo zeigt, dass sich bereits bei der Einstellung von höheren Positionen geschlechterparteiisch eher für die Männer entschieden wird. Diese verdienen dann meist auch mehr als die Frauen. Weiterhin werden Statistiken zu verschiedenen europäischen Ländern verglichen.

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Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht sich für eine feministische Europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus. Sie fordert mehr Vielfalt an Verhandlungstischen, speziell eine Frauenquote von 50% im Europäischen Auswärtigen Dienst, sowie stärkere finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Projekte, die Gendergerechtigkeit zum Ziel haben, klar definierte Ziele des nächsten Gender Action Plans und die Ratifizierung der Istanbul Konvention.

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Prof. Dr. Shalini Randeria, Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (OWM Wien), referiert zum Rückschlag gegen reproduktive Rechte, der Rückkehr des Pronatalismus.

Antifeministische und ultrakonservative Kräfte sind in ganz Europa auf dem Anstieg. Das hat besonders starke Auswirkungen auf reproduktive Rechte. Randeria erläutert Antinatalismus, dem Einschränken von Geburten, sowie Pronatalismus, dem Fördern von Geburten. Beide Konzepte sind entscheidende Einschnitte in die reproduktive Autonomie und verwoben mit Nationalismus und Rassismus. Randeria beginnt damit, festzustellen, dass reproduktive Rechte schon immer für viele Frauen aufgrund der Herkunft oder Klasse de facto eingeschränkt waren und nur einer privilegierten Minderheit zugesprochen wurden. Mit einem Fokus auf Pronatalismus erklärt Randeria das nationalistische Bestreben, weiße Familien zu vermehren und die Panik vor dem „Aussterben“ – eine Haltung, die zutiefst von Eugenik (Wissenschaft von der Verbesserung der Erbanlagen in der menschlichen Bevölkerung)  geprägt ist und immer gesellschaftsfähiger wird. Bevölkerungspolitik ist immer mit Fragen um Migration verknüpft. Nicht nur in osteuropäischen Ländern besteht dieses Phänomen – Randeria erläutert speziell Beispiele aus Dänemark, Schweden und Deutschland.

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100 Jahre nach dem Erlangen des Frauenwahlrechts sind Frauen* nun als politische Akteur*innen anerkannt. Doch in ganz Europa schwindet das gesamtgesellschaftliche Vertrauen in die Demokratie. Immer weniger Menschen haben das Gefühl, durch ihre Stimmen etwas verändern zu können – gerade auf wirtschaftlicher Basis. Mithu Sanyal fragt, wieviel Einfluss demokratische Przesse noch auf wirtschaftliche Fragen haben. Sie betont, dass das Bestehen des Patriarchats in die kapitalistische Ordnung verwickelt ist. Feminist*innen dürfen im Streben nach politischer Veränderung die Wirtschaft nicht außer Acht lassen.

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Adel Onodi ist Schauspielerin, Sängerin und Aktivistin für Transrechte. In ihrem Heimatland Ungarn kämpft sie mit Transfeindlichkeit. Adel Onodi nutze ihre Theaterstücke und ihren Aktivismus, um Transmenschen in Ungarn mehr Sichbarkeit zu geben. In ganz Europa erleben Transmenschen physische Gewalt, Diskriminierung und müssen immer noch darum kämpfen, dass ihre Identität gesetzlich anerkannt wird. Aktivist*innen wie Adel Onodi fordern ein, vom Staat und der Gesellschaft mit Respekt behandelt zu werden. Trotz Morddrohungen und Versuchen, sie zum Schweigen zu bringen, bewahrt Adel Onodi Hoffnung. Sie lässt sich nicht einschüchtern und ist zuversichtlich, dass sich etwas in ihrem Heimatland bewegt.

Beschreibung

Die Europäische Union rühmt sich mit Werten der Gleichberechtigung – allerdings genießen EU Bürger*innen diese Werte nur in der Theorie. Seit Jahren verschlechtern sich Frauenrechte. Feminismus polarisiert in der EU. Zwar hat beispielsweise die spanische Regierung mit elf Ministerinnen und einem Frauenanteil von 60% den größten Frauenanteil in Europa, doch wächst der anti-feministische Widerstand stetig. Laut dem Gleichberechtigungsindex hat sich die Lage für Frauen seit 2005 kaum verbessert. Während die Gesundheitsversorgung Fortschritte macht und Frauen mehr Geld verdienen, bleiben Themen wie sexuelle Gewalt auf der Strecke. Jede dritte Frau hat physische oder sexuelle Gewalt erfahren. Gerade in Ungarn, Polen und Italien erwirken ultrakonservative Parteien einen Rückgang der Frauenrechte: Nationalistische Interessen gegen Migration sollen das Bild einer „traditionelle Familie“ aufrechterhalten, Gender Studien werden an Universitäten verboten, Frauenhäuser verlieren die Finanzierung und Abtreibungsgesetze werden verschärft.