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Hate Speech

Beschreibung

Vier öffentliche Personen berichten über ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt und Hassrede. Ob Aktivist*in, Autor*in, Extremismusforscher*in oder Journalist*in: Digitale Gewalt nimmt keinen Halt vor unterschiedlichen Personen, egal, ob öffentlich oder privat. Raul Aguayo-Krauthausen, Julia Ebner, Kübra Gümüşay und Philipp Awounou zeigen, wie real digitale Gewalt ist. Das (politische) Mundtotmachen, die Einschüchterung und Hacker*innenangriffe gefährden das Sicherheitsgefühl im Netz, auf der Straße und Zuhause. Soziale Medien und Internetplattformen gewähren zu wenig Hilfe, der Hass wird selten als einer benannt und das Vorgehen dagegen ist enorm schwierig. Dennoch gilt: Digitale Gewalt muss als solches anerkannt werden, verfolgt werden und aus dem Netz verschwinden.

Männerwelten - Belästigung von Frauen | Joko & Klaas 15 Minuten Live - Joko & Klaas

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Beschreibung

Im 15-Minuten-Format von Joko und Klaas führt uns Sophie Passmann durch die „Dauerausstellung“ Männerwelten. Das Video führt uns virtuell durch die Ausstellung, unter anderem mit Fotos, Rollenspielen, Auszügen aus privaten Chatnachrichten oder öffentlichen Kommentaren. Die Ausstellung soll auf eins aufmerksam machen: Sexismus und Frauenhass sind alltäglich für Frauen*, Mädchen* und als solche gelesene Personen. Prominente Frauen zeigen die ihnen zugeschickten Dickpics oder lesen ihre auf sie gerichteten frauenfeindlichen und sexistischen Kommentare vor, die deutlich machen, welchen Hassreden (hate speech) sie immer wieder begegnen müssen. Es werden aber auch viele schmerzhafte Schilderungen und Erfahrungsberichte von (teils anonymen) Privatpersonen auf verschiedene Arten dargestellt, die zeigen, dass virtuelle oder physische sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen auch ein großer Teil dieses gesellschaftlichen Problems sind.

Mit dabei sind auch: Palina Rojinski, Jeannine Michaelsen, Visa Vie, Stefanie Giesinger, Katrin Bauerfeind und Collien Ulmen-Fernandes.

Beschreibung

Aisha, Clara, Daya, Eda, Kyra, Maite, Mila und Vivi haben in diesem poetisch künstlerischem Video Aussagen von 12 Mädchen* und jungen Frauen* verarbeitet. Durch die Stoffwand erlauben sie den Zuschauer*innen keinen direkten Blick und damit keine Bewertung ihrer Körper und des Aussehens. So sind die Zuschauer*innen eher aufgefordert, ihnen zuzuhören. Sie sprechen über ihren meist negativen Umgang mit gesellschaftlichem Druck auf ihr Aussehen und ihre Körper. Oft gehen damit auch eine Regulierung ihres Essverhaltens, Mobbing und selbstzerstörerische Gedanken einher. In diesem Video werden diese externen Kommentare und Gedanken ungefiltert wiedergegeben. Sie spiegeln deutlich, dass ihnen durch diese toxischen Aussagen ihr eigener Bezug zum Körper verloren geht und ihre Selbstbestimmtheit und mentale Gesundheit leiden.

Mit diesem Video plädieren sie für mehr Akzeptanz verschiedener Körper — bei anderen und bei sich selbst.

Lidia - Ich bin meine eigene Marionette - meinTestgelände

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Beschreibung

Die Poetry Slammerin Lidia musste früh erwachsen werden. Als Waisenkind, das nicht in (Geschlechter-)Normen passt und Depressionen hat, wurde sie ständig gemobbt und hat Hassreden (hate speech) erfahren. Trotz allem zeigt sie, dass einen das alles nicht brechen muss, sondern Betroffene im Gegenteil sogar stärker machen kann - auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie behandelt außerdem Themen der Freund*innenschaft, Vertrauen anderen und sich selbst gegenüber und die eigene Selbstfindung.

Feminismen im Internet | Francesca Schmidt (GWI) - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Beschreibung

Francesca Schmidt, ehemalige Referentin für feministische Netzpolitik des Gunda-Werner-Instituts, gibt einen Einblick in unterschiedliche feministische Strömungen im Netz und erläutert, wie feministischer Aktivismus und Netzaktivismus zusammenarbeiten (können).

Dabei gibt sie zunächst einen historischen Überblick zu Feminismus im digitalen Raum und spricht über zentrale Begrifflichkeiten für die feministische Analyse der Netzpolitik. Anschließend stellt sie unterschiedliche aktive Gruppen im Netz vor und wirft dabei ein besonderes Augenmerk auf Facebook und Twitter. Schmidt zeigt anhand verschiedener Kampagnen, die auf diesen Plattformen stattfanden, wie feministischer digitaler Aktivismus aussehen kann. Am Schluss werden Blogs, Zeitschriften und Websites hervorgehoben, die sich feministischen Themen widmen.

Hass im Netz und was wir dagegen tun können | Kübra Gümüşay - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Beschreibung

Twitter Facebook und Co. - Chancen und Risiken neuer Medien Netzaktivismus und frauenpolitisches Engagement gehören zusammen.

Was bedeutet Netzfeminismus? Was begegnet uns an Zuspruch aber auch an neuen und alten Feindseligkeiten, wie zum Bespiel Antifeminismus in Form von Hatespeech und Cybermobbing? Wie können wir das Netz für unsere Anliegen nutzen und uns gleichzeitig vor digitalen Angriffen schützen?

Diese Fragen und noch einige mehr spiegeln aktuelle Debatten über Feminismus im Netz wieder und sind Anlass, das Thema näher zu beleuchten. Beim FrauenFachForum des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt e. V. am 15. Februar 2017 standen Diskurse und Strategien, Chancen und Risiken neuer Medien in der frauenpolitischen Arbeit im Fokus.

Kübra Gümüşay, Jounalistin, Bloggerin und Netzaktivistin, spricht zum Thema "Hass im Netz und was wir dagegen tun können".

 

 

HATER KOMMENTARE KOMMENTIEREN #3 I OSSI.GLOSSY - Oskar Artem

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Beschreibung

Im Video befasst sich der 15-Jährige Beauty-Youtuber Oskar mit über ihn verfasste Hate-Kommentare und reagiert auf komödiantische Weise auf diese.

Beschreibung

The following video features the topic of online sexism and how - even such a small percentage of men spreading it - has a big impact on women's behaviour and other men.