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Vorurteile

Beschreibung

Aus der Perspektive der Jungen*arbeit wirft Olaf Jantz einen Blick auf die soziale Kategorie der Armut. Unterrepräsentierte Armutsphänomene finden auch in der Pädagogik wenig Aufmerksamkeit, dabei lassen sich mit einer intersektionalen Linse einerseits Gemeinsamkeiten, andererseits auch Unterschiede zu anderen Kategorien wie Rassismus erkennen. Jantz betont dabei, dass an erster Stelle eine kritische Selbstreflexion der eigenen Rolle als pädagogische Fachkraft geschehen muss, da sonst internalisierte klassistische Zuschreibungen reproduziert werden und eine erfolgreiche Arbeit mit den Jungen* behindern können. Anhand von Themenkomplexen, u. a. der Ansprache/Sprache, Identifikation, Anerkennung, Beschämung oder auch Spannungsfeldern zwischen der eigenen akademisierten Disziplin und der Praxis, skizziert Jantz im ersten Teil des Vortrags Herausforderungen der Jungen*arbeit auf diesem Feld. 

Hier geht es zu den anderen Teilen des Vortrags:

Moslemsein in Deutschland - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Der Erklärfilm macht mit Humor deutlich, welchem „Integrationsdruck“ Muslim*as in Deutschland ausgesetzt sind. Unabhängig davon, ob migrantisch, postmigrantisch oder was auch immer: Sie werden zumeist nicht als deutsch anerkannt und durch alltägliche rassistische Mikroagressionen immer wieder daran erinnert, dass sie sich an ein vermeintliches Ideal anpassen sollen. Der Erklärfilm weist auch auf die rechtspopulistischen Tendenzen in Deutschland hin, die sich im Alltagsrassismus gegenüber muslimischen Personen bemerkbar machen.

Muslime in den Medien - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Nach der Wende hat sich das Bild des „bösen“ muslimischen Mannes in deutschen Massenmedien gefestigt. Das Video regt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Vorurteil an: Kann das Bild verallgemeinert angewendet werden? Wieso braucht die deutsche Gesellschaft dieses Feindbild? Kennen wir andere positive Bilder von muslimischen Männern? Das Video macht auch darauf aufmerksam, dass Muslim*as in Deutschland seit langem vielfältig in der Gesellschaft vertreten sind, sodass dieses antimuslimische und rassistische Bild ernsthafte Folgen auf die Lebensrealität dieser haben kann. Weiterhin stellt sich die Frage, welcher Verantwortung wir uns gegenüber der frühpädagogischen Erziehung und Aufklärung stellen müssen, um diese Bilder nicht über Generationen hinweg zu reproduzieren.

Islambild in den Medien erklärt - Interview und Analyse mit Prof. Kai Hafez - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Prof. Kai Hafez der Universität Erfurt, Philosophische Fakultät. Wieso sind die medialen und politischen Bilder des Islams selektiv und meist negativ? Hafez gibt dennoch Hoffnung durch akademische Gegenbewegungen in Deutschland, die aber oft regional-politisch geprägt sind und damit nur teilweise in deutschen Bundesländern vertreten sind. Hafez betont die Notwendigkeit, eine Veränderung in den Institutionen zu schaffen, sodass die Mehrheitsgesellschaft durch Bildung die negativ behafteten Stereotype des Islams in den Massenmedien kritisch hinterfragen kann.

Antimuslimischer Rassismus erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in iman Attia - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Diskurse entwickeln sich schnell weiter und gleichzeitig auch deren Begrifflichkeiten: Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin) erklärt, wieso sie im Feld des antimuslimischen Rassismus forscht und was diesen Begriff von z.B. Islamfeindlichkeit unterscheidet. Sie erklärt Öczan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften wo laut Rassismusforschung die Ursprünge von Rassismen liegen: Von der Vertreibung jüdischer Personen und Muslim*as in Europa über die Konstruktion des „Orient“und „Westens“ bis zu aktuellen Einwanderungsdebatten in Deutschland. Welche Rolle spielen dabei mediale und politische Bilder und welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft? Wie gleichen Privatpersonen diese Bilder mit eigenen Erfahrungen ab? Was kann getan werden, um antimuslimischen Rassismus entgegenzuwirken?

Migration und Männlichkeit erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in Susanne Spindler - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Susanne Spindler, Professorin für Soziale Arbeit und Migration an der Hochschule Düsseldorf. Spindler thematisiert hegemoniale weiße Männlichkeit, die in einer sozial konstruierten Hierarchie an der Spitze steht. Dabei werden immer „andere“ Männlichkeiten in Beziehung dazu gestellt, sodass die hegemoniale Männlichkeit ihren Status erhalten kann. So werden rassifizierte oder migrantische Männlichkeiten als negativer dargestellt. Am Beispiel migrantischer bzw. muslimischer Männlichkeit sprechen beide über die Wichtigkeit, weder spezifische Männlichkeiten einer spezifischen Gruppe per se zuzuschreiben noch toxische Männlichkeiten zu beschönigen. Eine klare gesellschaftliche Kontextualisierung und Analyse kann dabei helfen, sich nicht in Verallgemeinerungen zu verlieren. Spindler gibt auch mögliche Handlungssansätze, wie Geschlechterdemokratie im Rahmen von Migration verbessert werden kann.

Adu - 6:30 Uhr - meinTestgelände

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Slam-Poet Adu nimmt in diesem Werk verschiedene Rollen ein: die Perspektive einer von Rassismus betroffenen Person und die Perspektive derjenigen, die Rassismus auslösen. Adu beschreibt dabei eindringlich die permanente Angst, die eine betroffene Person verfolgt — im realen Alltag oder in den Träumen. Adu möchte damit eine bewusste Reflexion bei den Zuschauer*innen auslösen, damit diese mit weniger Vorbehalt und Vorurteilen gegenüber vermeintlich „Fremden“ durch das Leben gehen.

Beschreibung

Stefanie Lohaus, Mitbegründerin und -herausgeberin des feministischen Popkulturmagazins "Missy Magazine", steht Rede und Antwort zum Thema Feminismus und Penisneid als womögliche Ursache aller feministischen Anstrengungen.

Beschreibung

In folgendem Video wird die Veränderung der Darstellung von Sex in den neuen Medien untersucht. Neben der Begegnung mit einer selbsternannten "Sex-Influencerin", dem Besuch in einem Mainstream-Erotikshop, sowie eines queerfeministischen Pornokollektivs mit dem Namen "Meow Meow", wird sich genauer mit den Fragen beschäftigt, wie Sexualität in den Medien dargestellt wird, wie sich der Mainstream von Alternativen der Darstellung unterscheidet und inwiefern mediale Darstellung von Sexualität die eigene Sexualität verändert/verändern kann.