Politik

Beschreibung

Der Film von jungen Filmemacher*innen vom Medienprojekt Wuppertal begleitet die Black-Lives-Matter-Demonstration in Düsseldorf am 6. Juli 2020. Nach dem Mord an George Floyd im Mai, gingen in Düsseldorf 20.000 Menschen auf die Straßen und forderten Gleichberechtigung und Würde für Schwarze Menschen – auch in Deutschland. Im Film kommen viele junge Schwarze Menschen zu Wort. Es geht nicht nur um Polizeigewalt. Sie berichten von eigenen Rassismuserfahrungen in der Freizeit, bei der Arbeit oder in der Schule. Sie sind wütend, entschieden und fordern Veränderung:

„Es ist mein gutes Recht, Respekt zu fordern. Ich muss mir das nicht gefallen lassen".

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

Beschreibung

Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht sich für eine feministische Europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus. Sie fordert mehr Vielfalt an Verhandlungstischen, speziell eine Frauenquote von 50% im Europäischen Auswärtigen Dienst, sowie stärkere finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Projekte, die Gendergerechtigkeit zum Ziel haben, klar definierte Ziele des nächsten Gender Action Plans und die Ratifizierung der Istanbul Konvention.

Beschreibung

Die Europäische Union rühmt sich mit Werten der Gleichberechtigung – allerdings genießen EU Bürger*innen diese Werte nur in der Theorie. Seit Jahren verschlechtern sich Frauenrechte. Feminismus polarisiert in der EU. Zwar hat beispielsweise die spanische Regierung mit elf Ministerinnen und einem Frauenanteil von 60% den größten Frauenanteil in Europa, doch wächst der anti-feministische Widerstand stetig. Laut dem Gleichberechtigungsindex hat sich die Lage für Frauen seit 2005 kaum verbessert. Während die Gesundheitsversorgung Fortschritte macht und Frauen mehr Geld verdienen, bleiben Themen wie sexuelle Gewalt auf der Strecke. Jede dritte Frau hat physische oder sexuelle Gewalt erfahren. Gerade in Ungarn, Polen und Italien erwirken ultrakonservative Parteien einen Rückgang der Frauenrechte: Nationalistische Interessen gegen Migration sollen das Bild einer „traditionelle Familie“ aufrechterhalten, Gender Studien werden an Universitäten verboten, Frauenhäuser verlieren die Finanzierung und Abtreibungsgesetze werden verschärft.

Beschreibung

Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Evelyn Regner, Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament
  • Josephine Ortleb, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Sabine Kräuter-Stockton, Mitglied der Expert*innengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO)
  • Maruša Gortnar, Leiterin der Geschäftsstelle des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)

Women in focus: Coronavirus and Gender Equality in Europe - Panel 1 - European Institute for Gender Equality

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Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung
  • Rosa Monteiro, Staatssekretärin für Staatsbürger*innenschaft und Gleichberechtigung
  • Carlien Scheele, Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)
  • Moderation: Astrid Frohloff