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Neoliberalismus

08 - Feminismus mit Vorsatz - Popfeminismus - Na wenn Beyoncé das sagt… - Feminismus mit Vorsatz

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Beschreibung

Laura hat das Publikum gefragt: Bezeichnet ihr euch selbst als Feminist*in? Was sind Gründe dafür oder dagegen? Sie lässt dabei die verschiedensten Leute zu Wort kommen, die ein klares Bild abzeichnen: Es gibt hier kein richtig oder falsch. Vor allem die Männer halten sich mit der Selbstbezeichnung zurück. Schade, aber verständlich, da der feministische Fokus oft nur auf Frauen liegt.

Außerdem gibt es in dieser Podcastfolge ein großes Lob an Margarete Stokowskis Untenrum frei (2016). Es wird besprochen, wie das Buch uns alle ermutigen kann, Teil der feministischen Bewegung zu sein – egal, ob man sich nun selbst als Feminist*in sieht oder nicht. Zudem geht es darum, dass Feminismus nicht nur alleine gedacht werden kann: Feminismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. Hier kommt das Konzept der Intersektionalität ins Spiel. Aber auch der Kapitalismus spielt eine wesentliche Rolle in den meisten Feminismen. Die Mehrzahl drückt die verschiedenen Strömung des Feminismus aus. Weitere Punkte sind außerdem das Zusammenspiel von Humanismus und Feminismus und welchen Einfluss Rollenvorbilder, der sogenannte „male gaze“ (der männliche Blick) oder „Femvertising“ im popkulturellen Feminismus haben.

Collective Learning / Collective Care: Silvia Federici - dieAngewandte

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Beschreibung

Im Gespräch zwischen der marxistischen Feministin Silvia Federici und Jenni Tischer von der Universität für angewandte Kunst in Wien geht es um kollektive Erfahrungen von Care-Arbeit. Schon seit den 1970er Jahren engagiert sich Silvia Federici als marxistische Feministin für die Kampagne Wages for Housework. Diese Forderungen nach Entlohnung für häusliche und familiäre Care-Arbeit werden angesichts der Covid-Pandemie lauter. In ihrem aktuellsten Buch „Beyond the Periphery of the Skin. Rethinking, Remaking, and Reclaiming the Body in Contemporary Capitalism“ erläutert Federici die Bedeutung des Körpers als Ort des Widerstandes und als entscheidendes Instrument des sozialen Wandels. „Wir sind schon lange in einer Krise“, betont Federici. Doch vorwiegend haben ohnehin besonders marginalisierte Menschen an einer kapitalistischen Krise gelitten.

Welche Rolle hat unbezahlte Care-Arbeit im Kapitalismus? Hierarchisierung, gesellschaftliche Spaltung und staatliche Kontrolle des Körpers sind nur einige der Funktionen, die Federici anprangert.

Beschreibung

Suzie Grime und Elliott Tender sprechen über Sexismus in Verbindung mit "Feminität" im weiteren Sinne und darüber, was dies für Auswirkungen auf die verschiedensten Menschen und ihre Positionierungen hat und wie Sexismus sich im Alltag und Online.

Im Diskurs über Sexismus und Feminismus steht oft zuerst die Emanzipation von weißen Frauen im Vordergrund. Dabei geht es feministischen Bewegungen heute meist längst nicht mehr nur um die Bestärkung von Frauen, sondern von gesellschaftlich definierter Feminität im weiteren Sinne. Denn Sexismus betrifft auch alle, die als "nicht männlich genug" wahrgenommen werden, wie zum Beispiel trans* und nicht-binäre Personen oder Schwule, Bisexuelle und andere Menschen abseits der heterosexuellen Norm, die mit abwertenden Blicken gestraft werden, wenn sie nicht in starre Geschlechterklischees passen. Die Abwertung von Weiblichkeit endet auch dort nicht, wo Menschen sich nicht als Frauen definieren.