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Ein Großteil der Attentate und Terrorattacken werden von Männern ausgeführt. Patrick Catuz spricht in dieser Podcast-Folge mit dem Extremismusexperten Ahmad Mansour darüber, wieso sich Männer radikalisieren. Ahmad Mansour erklärt, welche Rolle das Patriarchat in der Radikalisierung von Männern spielt. So können die Unterdrückung von Individualität, strikte Machtverhältnisse, und die Legitimierung von Gewalt in der Erziehung zu einem niedrigen Selbstwertgefühl und einer niedrigen Toleranz zum Aushalten einer Kränkung führt. Zudem würden Jungen im Vergleich zu Mädchen in patriarchalen Strukturen wenig Grenzen und Strukturen aufgezeigt bekommen, was später zu Problemen führe. Auch spiele eine große Rolle der Umgang mit der eigenen Sexualität. Er spricht sich dafür aus, Sexualität zu enttabuisieren, um einen gesunden Umgang damit zu ermöglichen. Um der Radikalisierung (junger) Männer entgegen zu wirken, spricht sich Mansour vor allem für eine diverse Präventionsarbeit aus, die Vorbilder schafft, Begegnung ermöglicht, kritisches Denken lehrt und das Selbstwertgefühl stärkt.

Was kann ein moderner Vater? | Nils Pickert über moderne Väter - Patrick Catuz

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In dieser Folge des Podcasts "Du musst dein Leben ändern" spricht Patrick Catuz mit Nils Pickert. Nils Pickert hat unter anderem das Buch "Prinzessinnenjungs" geschrieben, das sich mit der Erziehung von Söhnen beschäftigt. Im Gespräch mit Patrick erzählt er von seinen eigenen Erfahrungen als Vater. Es geht dabei zum Beispiel darum, wie man damit umgeht, wenn der eigene Sohn gerne feminine Kleidung trägt. Wie kann man das Kind in der eigenen Identität stärken und gleichzeitig vor Hass schützen? Denn Nils sagt deutlich, dass man die Gefahr des Mobbings bei nicht-normativem Verhalten ernst nehmen müsse. Oftmals wird Kindern in solchen Fällen nämlich gesagt, dass sie diese Vorlieben nur zuhause ausführen dürfen, da es dort sicher sei. Hier zieht Nils eine Verbindung zu Diskriminierungen aufgrund von Hautfarbe, einer Be_hinderung oder anderen sichtbaren Merkmalen, die Kinder bzw. Menschen nicht verstecken können. In beiden Fällen müsse man als Elternteil das eigene Kind schützen und sich zugleich dafür einsetzen, dass die Gesellschaft weniger diskriminiert, zum Beispiel durch Gespräche mit anderen Eltern. Weiter geht es um Stereotype in der Erziehung, die Eltern und Erwachsene Kindern zuschreiben. Auch hier kann man in der Erziehung einhaken und Kindern Möglichkeiten bieten, sich auszuprobieren. Beim Thema Erziehung geht es außerdem noch um die Aufteilung der Aufgaben, Herausforderungen und Chancen für Väter und über Doppelstandards, mit denen Väter konfrontiert werden. 

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In der Podcastfolge spricht Patrick Catuz mit der Kabarettistin und Juristin Irina aka Toxische Pommes darüber, was der Begriff ´toxische Männlichkeit´ überhaupt bedeutet und wie sich eben diese im Alltag zeigt. Zu Anfang der Folge sprechen sie über das Verständnis von toxischer Männlichkeit und was der Begriff beinhalten kann. Irina spricht in Bezug zu ihrer Arbeit darüber, wie persönlich ihre Inhalte auf den sozialen Medien sind und welche Reaktionen sie darauf bekommt. Später sprechen Irina und Patrick über die Unterschiede, die als Frauen und als Männer sozialisierte Menschen im Alltag machen und wie sich das auf die Wahrnehmung von Ungleichheit auswirkt. Dabei geht es auch um das Verhalten von Menschen im Internet, Hasskommentare und weitere Reaktionen, die die beiden als Personen in der Öffentlichkeit bekommen. Zuletzt geht es noch kurz um den Aspekt der Sicherheit für Frauen in der Öffentlichkeit. 

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In der Folge von "ZDF Magazin Royale" geht es darum, wie das Argument für Kinderschutz von rechten Parteien und Institutionen verwendet wird, um queerfeindliche Narrative zu schaffen. Jan Böhmermann geht darauf ein, dass seit Jahren queerfeindliche Straftaten und Angriffe auf queere Menschen bzw. aus queerfeindlichen Motiven heraus stark zunehmen. Er zitiert Medienberichte, die aufzeigen, dass diese Entwicklung sowohl in Deutschland, als auch anderen europäischen Ländern und den USA zu beobachten sei. Böhmermann spricht über den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump, der vor allem mit transfeindlichen Aussagen Stimmung macht. In Großbritannien gilt als eine der prominentesten Personen, die Transfeindlichkeit verbreitet, die "Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling. Sie finanziert seit vielen Jahren mit ihrem Vermögen transfeindliche Bewegungen. Bezüglich Deutschland wird in der Folge der neue Charakter in der Sendung "Sandmännchen" und ein Auftritt eines schwulen Mannes in der "Sesamstraße" thematisiert, da in beiden Fällen viele queerfeindliche Kommentare auf Social Media geschrieben wurden. 

Böhmermann beschreibt, wie in vielen Fällen bei diesen Diskussionen mit dem Schutz für Kinder argumentiert wird. Er sagt außerdem, dass damit das heteronormative Bild von Vater-Mutter-Kind als einzig wahres Familienbild bestärkt wird. Im Laufe der Folge spricht Böhmermann darüber, wie queere Sichtbarkeit in Medien nicht zu queeren Kindern führt, sondern eine gesunde Entwicklung fördern kann. Auch zitiert er eine Studie, die belegt, dass sich Kinder von Familien mit zwei Mütten, zwei Vätern oder anderweitigen Konstellationen mindestens genau so gut entwickeln, wenn nicht besser. 

Eine Ode an den Zyklus | ZDF Magazin Royale - ZDF MAGAZIN ROYALE

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In dieser Folge der Satiresendung "ZDF Magazin Royale" werden Fakten zur Periode und Auswirkungen auf menstruierende Personen besprochen. Auch wird thematisiert, dass sich die Mehrheit der Männer damit nicht auskennt und auch nicht auskennen will. Jan Böhmermann inszeniert sich zunächst als feministischer Mann, der es besser macht als andere und sich mit dem Thema auskennt. Er zeigt auf sarkastische Weise auf, wie sich cis Männer (cis beschreibt Menschen, die sich mit dem Geschlecht / Gender identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugeordnet wurde) als vermeintlich feministisch darstellen. Oftmals werden Handlungen wie lackierte Nägel als Einsatz für Gleichberechtigung dargestellt, obwohl sie nur sehr oberflächlich etwas verändern. Böhmermann verdeutlicht mit seiner Darstellung, dass viele Männer, die sich als feministisch verstehen, oftmals die Dinge nur teilweise verstanden haben und letztendlich die Selbstdarstellung eher für sich selbst und ihren Ruf als tatsächlich für die Sache machen. 

Die als weiblich gelesene Stimme, die in anderen Sendungen abgespielt wird, um Studien und Hintergrundwissen wiederzugeben, spielt in dieser Folge eine aktive Rolle. Sie stellt Böhmermanns Aussagen mehrmals richtig und sein oberflächliches Handeln zur Schau. Böhmermann hingegen erklärt der Stimme wieder und wieder, dass ihre Aussagen falsch seien bzw. er es besser wisse - eine klassische Darstellung von "mansplaining", also dem Phänomen, wenn Männer Frauen Dinge erklären, die die Frauen selbst (besser) wissen. Zum Schluss will Böhmermann noch ein Lied mit Titel "Ode an die Vulva" vortragen, wogegen sich die Stimme wehrt. Daraufhin reagiert Böhmermann gespielt bockig und eingeschnappt, also so emotional wie es oft Frauen zugeschrieben wird, während Männer als rational dargestellt werden. 

Frauenrechte in der EU: Unsicherheit junger Männer schürt Antifeminismus - euronews (deutsch)

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Das kurze Erklärvideo gibt Aufschluss über die aktuelle Entwicklung des Rechtsrucks, besonders bei jungen Männern. Es wird eine Studie zitiert, die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen und der größer werdenden antifeministischen Stimmung in Europa findet. Javier Carbonell vom Europäischen Zentrum für Politik (EPC) erklärt, dass junge Männer in Bezug auf Einkommen, Vermögen, Zugang zu Wohnraum und Bildung hinter junge Frauen zurückgefallen seien. Arbeitsplatzverlust durch technologische Entwicklungen beträfen vor allem junge Männer. Das würden rechte Parteien und Gruppierungen nutzen, um die jungen Männer für sich zu begeistern, was sich besonders bei Wahlergebnissen zeige. Denn in der älteren Gesellschaft ist eine solche Kluft zwischen links und rechts nicht zu vermerken. Um der Spaltung entgegen zu wirken, sei es notwendig, antifeministische Rhetoriken zu bekämpfen. Außerdem müssen politische Entscheidungsträger*innen Lösungen für die wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen finden, um der europäischen Jugend Perspektiven bieten zu können.