Climate change is not gender neutral feat. @OurChangingClimate - zentouro

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Beschreibung

Die Klimakrise wirkt sich nicht auf alle gleich aus. Gender, Wohnort, Einkommen oder andere Faktoren sind entscheidend. Auch Maßnahmen gegen die Klimakrise sind nicht geschlechterneutral. Zentouro gibt eine Einführung in ökofeministische Anliegen. Was ist die sogenannte „Agricultural gender gap“? Und welche Bedeutung haben Bildung und Familienplanung im Klimakontext?

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

How empowering women and girls can help stop global warming | Katharine Wilkinson - TED

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Die Autorin und Umweltaktivistin Katharine Wilkinson betont, dass Frauen die entscheidende Kraft im Kampf gegen die Klimakrise sind. Empowerment, Selbstbestimmung und Wahlfähigkeit sind unerlässlich. Eine wichtige Ursache der Klimakrise ist geschlechtliche Ungleichheit in der Landwirtschaft. Frauen erzielen auf dem gleichen Land weniger landwirtschaftlichen Ertrag als Männer. Landrechte und Zugang zu Technologien, Krediten und Kapital sind nötig, um die Lücke zu schleißen. So müssen weniger Wälder gerodet werden – ungefähr 2 Billionen Tonnen CO2 Emissionen könnten in dreißig Jahren gespart werden. Gerade im US-Kontext betont Wilkinson, dass bewusste Familienplanung eine Veränderung schaffen kann, denn weniger Kinder verringern den Konsum. Prioritäten müssen anders gesetzt werden. Nur 0,2% der philanthropischen Finanzierungen gehen gezielt an Frauen und Umweltschutz – so viel wie ein einzelner Mann im Vorjahr für ein Gemälde von Basquiat bezahlt hat. „Drawing down emissions depends on rising up“, betont Katharine Wilkinson und ruft dazu auf, die Chance zu nutzen.