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Bei der Podiumsdiskussion auf dem veganen Sommerfest am 24. August 2019 diskutieren Josephine Apraku, Dr. Michaela Dudley, Anna-Lena Klapp und Dörte Röhl mit Moderator Lars Walther von veggieworld über das Thema Frauen* in der veganen Bewegung. Es geht dabei ihre Positionen, ihre Expertise, wie sie dargestellt werden und was sich an der derzeitigen Situation ändern muss. Ganz nach dem Schema Männer erklären die Welt und Frauen hören zu zeigen auch Studienergebnisse das Problem: Podien sind zu 80% mit männlichen Experten besetzt - so sieht es vor allem auch in der veganen Bewegung aus. 

Frauen* müssen sich meist erst als Expert*innen beweisen, wohingegen Männer selbstverständlich als solche anerkannt werden. Wie in jeder gesellschaftlichen Struktur, ist auch die vegane Bewegung nicht frei von Machtstrukturen und Diskriminierung - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb sei es wichtig, eine diskriminierungs- und machtkritische Perspektive mit Blick auf Privilegien, vor allem in der globalen Verantwortung, in der Bewegung zu etablieren, genau wie überall anders in der Gesellschaft auch.

In diesem Podcast sprechen die Expert*innen u.a. über Rassismus und Sexismus, sowie über die globalen Dimensionen von Veganismus, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel, über White Veganism, aber auch über Lösungsansätze. Was veganer Aktivismus mit der MeToo-Bewegung und Feminismus zu tun hat, welche Auswirkungen es hat, wenn nur weiße, meist männliche YouTuber*innen vegane Rezepte in ihren Videos kochen, und was sich ändern muss innerhalb der veganen Community, beantwortet diese Podcast-Folge.

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Welche Mittel müssen eingesetzt werden, um Parität zu erreichen? Elke Büdenbender bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Mitmachaktion "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und fordert Parität, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und keinen Glass-Ceiling-Effekt.

"Elke Büdenbender ist Juristin und seit 1995 mit dem amtierenden Bundespräsidenten  Frank-Walter Steinmeier verheiratet."

 

Ulrike Geppert-Orthofer (DHV): "100 Jahre - Unsere Stimmen" - Deutscher Frauenrat

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Was bedeutet 100 Jahre Frauenwahlrecht für Hebammen? Die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts Stellung. Es geht ihr vor allem um die Lohnungleichheit und die schlechte Versorgungssituation der Frauen* in Geburtshilfe.

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Was können wir aus 100 Jahren Frauenwahlrecht lernen? Uta Zech, Präsidentin der Business and Professional Women (BPW) Germany, bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und betont, wie wichtig das Bewusstsein in der Öffentlichkeit und Kooperationen sind. Welche Maßnahmen sind notwendig, um Rechte auch durchzusetzen?

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Im Jahr 2019 feiern wir 100 Jahre Wahlrecht für alle - oder Frauenwahlrecht, wie es die meisten nennen. Dr. Mithu Sanyal bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats dazu Stellung und erinnert noch einmal daran, wie wichtig die Wahlstimmen von allen Menschen sind, nicht nur um die AfD zu verhindern. 

"Mithu Sanyal ist Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, die für verschiedene Sender und Medien wie WDR, BR, SWR, Deutschlandfunk, die Zeit oder das MISSY Magazine arbeitet. 2009 erschien ihr erstes Buch "Vulva", eine Kulturgeschichte des weiblichen Geschlechts, 2016 die Debattengeschichte "Vergewaltigung", die mit einem Preis ausgezeichnet wurde."

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Bisher ist die Verteilung der Sitze in den deutschen Parlamenten sehr ungleich, vor allem was den Frauenanteil betrifft. Männer und Frauen* sind in keinem Parlament in Deutschland je zur Hälfte vertreten. Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb Parität und schlägt verschiedene Modelle vor, wie sie erreicht werden kann. Sie fordern die Politik zur Handlung auf, damit sich endlich etwas strukturell ändert.

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Der Tanz des chilenischen feministischen Kollektivs "Las Tesis" gegen die Gewalt an Frauen* ging um die ganze Welt und setzt damit ein Zeichen. Zum Rhythmus von Trommeln bewegen hunderte Frauen* ihre Körperteile mit verbundenen Augen - und singen in lauten Chören den Text von "El violador en tu camino", der unter dem gleichnamigen Hashtag #UnVioladorEnTuCamino (dt. "Ein Vergewaltiger auf deinem Weg" um die ganze Welt ging. Es fing alles am 25. November 2019, dem internationalen Tag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen*, in Santiago de Chile an und hat mittlerweile Städte auf der ganzen Welt erreicht. 

Der Text lässt sich wie folgt übersetzen:

„Das Patriarchat ist ein Richter, der uns verurteilt für unsere Geburt. Und unsere Strafe ist die Gewalt, die du jetzt siehst. Es ist Femizid, Straflosigkeit für den Mörder, das Verschwindenlassen und die Vergewaltigung von Frauen.

Doch es war nicht meine Schuld, egal wo ich war, egal wie ich angezogen war.  Der Vergewaltiger bist du.

Es sind die Bullen (Polizei), die Richter, der Staat, der Präsident. Der Unterdrückungsstaat ist ein Macho, der Vergewaltiger bist du. "

Der original Text lautet auf Spanisch wie folgt:

El patriarcado es un juez,

que nos juzga por nacer

y nuestro castigo

es la violencia que no ves.

Es feminicidio

Impunidad para el asesino

Es la desaparición

Es la violación

Y la culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía

El violador eras tú

Son los pacos (policías)

Los jueces

El estado

El presidente

El estado opresor es un macho violador

El violador eras tú

Duerme tranquila niña inocente, sin preocuparte del bandolero,

que por tus sueños dulce y sonriente vela tu amante carabinero.

El violador eres tú

Lebensläufe - Tobias über seine Ausbildung zum Geburtshelfer - meinTestgelände

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Conrad Winkler von meinTestgelände interviewt Tobias für das Format Lebensläufe. Tobias ist Geburtshelfer in Berlin und damit ist er einer von etwa zehn männlichen Hebammen in ganz Deutschland. Er hat sich bei seiner Ausbildungswahl von dem Beruf seiner Mutter inspirieren lassen. Im Interview spricht er über den spannenden und schönen Beruf der Hebammen und über die Geschlechterstereotype, denen er als männlicher Geburtshelfer begegnet.