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Bisher ist die Verteilung der Sitze in den deutschen Parlamenten sehr ungleich, vor allem was den Frauenanteil betrifft. Männer und Frauen* sind in keinem Parlament in Deutschland je zur Hälfte vertreten. Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb Parität und schlägt verschiedene Modelle vor, wie sie erreicht werden kann. Sie fordern die Politik zur Handlung auf, damit sich endlich etwas strukturell ändert.

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Im Jahr 2019 feiern wir 100 Jahre Wahlrecht für alle - oder Frauenwahlrecht, wie es die meisten nennen. Dr. Mithu Sanyal bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats dazu Stellung und erinnert noch einmal daran, wie wichtig die Wahlstimmen von allen Menschen sind, nicht nur um die AfD zu verhindern. 

"Mithu Sanyal ist Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, die für verschiedene Sender und Medien wie WDR, BR, SWR, Deutschlandfunk, die Zeit oder das MISSY Magazine arbeitet. 2009 erschien ihr erstes Buch "Vulva", eine Kulturgeschichte des weiblichen Geschlechts, 2016 die Debattengeschichte "Vergewaltigung", die mit einem Preis ausgezeichnet wurde."

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Was können wir aus 100 Jahren Frauenwahlrecht lernen? Uta Zech, Präsidentin der Business and Professional Women (BPW) Germany, bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Kampagne "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und betont, wie wichtig das Bewusstsein in der Öffentlichkeit und Kooperationen sind. Welche Maßnahmen sind notwendig, um Rechte auch durchzusetzen?

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Welche Mittel müssen eingesetzt werden, um Parität zu erreichen? Elke Büdenbender bezieht zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts anlässlich der Mitmachaktion "100 Jahre - Unsere Stimmen" des Deutschen Frauenrats Stellung und fordert Parität, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und keinen Glass-Ceiling-Effekt.

"Elke Büdenbender ist Juristin und seit 1995 mit dem amtierenden Bundespräsidenten  Frank-Walter Steinmeier verheiratet."

 

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CurlyJay und ihre Freundin Amira verbindet u.a. ihre Erfahrung eine Muslima zu sein. Amira wurde in den Islam reingeboren, während CurlyJay vor ein paar Jahren in den Islam umkonvertiert ist. Das Video gibt einen Einblick in freundschaftliche Gespräche über Religion, Glauben, Vorurteile und ihren persönlichen Weg als Muslima.

Im zweiten Teil sprechen die beiden über ihre Rassismuserfahrungen in der Kindheit und Jugend.

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Nachdem im ersten Teil von Amiras Besuch über ihre Erfahrungen als Muslima gesprochen wurde, gehen nun beide gemeinsam an den Ort, wo CurlyJay aka Joana aufgewachsen ist. Hier spricht Joana mit Amira über ihre Rassismuserfahrungen, Mobbing und dem Zugehörigkeitsgefühl in der Kindheit und Jugend und was das Gefühl mit ihnen macht, alleine zu sein und keine Unterstützung zu bekommen.

May Ayim: Hoffnung im Herz / Hope In My Heart / Esperança No Coração - DS

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Die Doku von 1997 porträtiert die ghanaisch-deutsche Dichterin, Wissenschaftlerin und politische Aktivistin May Ayim. Sie war eine Pionierin der Schwarzen Deutschen Bewegung. Mit ihrer Forschung zum Afrodeutschsein der Vergangeneheit und ihrer damaligen Gegenwart setzte sie wichtige Grundsteine für subjektive Stimmen in der Forschung. Darüber hinaus war sie vor allem international für ihre Lyrik bekannt, während ihr in Deutschland zunächst keine Beachtung geschenkt wurde. Humor und die Macht von Worten gaben ihr den Raum, Identitätsarbeit und gleichzeitig Aktivismus auf kreative Weise zu leisten.

Ayim war außerdem Mitherausgeberin von Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte (mit Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz). 1996 wählte sie in Berlin den Freitod. Mit ihrem Dasein inspirierte sie den Namen des ersten deutschen panafrikanischen Literaturpreises. Selbst nach ihrem Tod trägt sie zur Dekolonialisierung in Deutschland bei: Seit 2010 trägt das ehemalige Gröbenufer (benannt nach einem ehemaligen Kolonialisten) an der Berliner Spree ihren Namen.

Lebensläufe - Tarik über seinen Weg zum Moderator - meinTestgelände

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Wer sich medial mit den Themen des (intersektionalen) Feminismus oder Rassismus beschäftigt, kommt wahrscheinlich nicht an Tarik vorbei. Man kennt ihn aus Formaten wie Tariks Genderkrise, Jäger und Sammler oder deep und deutlich. Zudem ist er oft als Gast in anderen Formaten eingeladen. In diesem Video geht es um seinen Werdegang zum Moderator und welche Hürden er dabei nehmen musste. Bühne frei für Tarik Tesfu!

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Gemeinsam begeben sich die Reporterin Nadine Hadad und die Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly auf Spurensuche durch Berlin. Sie besuchen relevante Orte, die afrodeutsche Geschichte sichtbar machen, wie das May-Ayim-Ufer oder eine Gedenktafel an dem Ort, an dem der afroamerikanische Wissenschaftler W. E. B. Du Bois lebte. Die geschichtlichen Spuren zeigen die lange Geschichte afrodeutschen Widerstandes. Schon 1919 forderte Martin Dibobe in einer Petition an die Deutsche Nationalversammlung Gleichberechtigung für Schwarze Menschen in Deutschland und den Kolonien. Natasha A. Kelly erläutert eindringlich, warum May Ayim so wichtig für die Schwarze deutsche Selbstermächtigung war. Gleichzeitig besuchen Hadad und Kelly auch Orte, die noch von rassistischer Fremdbezeichnung geprägt sind, wie Straßen, die noch die Namen ehemaliger Kolonialherren tragen.