„Wie ich es sehe...“ Gender erklärt aus der Sicht von Jugendlichen - meinTestgelände

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„Wie ich es sehe...“ Gender erklärt aus der Sicht von Jugendlichen

Anhand von 10 Thesen erklären in diesem Video vier Jugendliche bzw. junge Erwachsene unterschiedlicher Hintergründe ihre Negativerfahrungen mit Genderrollen-, klischees und -vorurteilen. Gender bezeichnet das soziale bzw. kulturelle Geschlecht. Aus einer intersektionalen Perspektive (z. B. Religionszugehörigkeit) sprechen sie über die Einschränkungen, die sie in ihrer Jugend erleben oder erlebt haben. Dabei geht es unter anderem auch um strukturelle Ungleichheiten, Normativität, Equal Care-Arbeit, Sexismus, Empowerment und Aktivismus.

Das Video wurde als Gegenreaktion zu aktuellen populistischen und antifeministischen Debatten produziert.

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Schilderung der hier dargestellten Sexismus- oder Rassismuserfahrungen und zum Zitieren verwendeten homophoben Wörter können retraumatisierend sein.

In der 10. These spricht Jeremy darüber, dass „schließlich die Frauen die Kinder bekommen.“ Hierbei sollte beachtet werden, dass damit das biologisch zugewiesene Geschlecht bzw. Cis-Frauen („Cis“-Gender: Die eigene Geschlechtsidentität stimmt mit dem biologisch zugewiesenem Geschlecht überein) gemeint ist. Personen mit Uterus, unabhängig davon mit welchem Gender sie sich identifizieren, können Kinder gebähren und sollten nicht per se als Frauen bezeichnet werden. Mehr Infos zum Cis-Gender gibt es hier.

meinTestgelände ist das Gendermagazin für Jugendliche. Auf der Plattform finden sich Texte, Raps, Songs, Videos, Poetry Slam-Texte oder Comics zu Geschlechterfragen von jungen Menschen. „Gender bezeichnet hierbei die Geschlechterrollen, mit denen sich jede Person auseinander setzen muss.“

Rechte/Lizenzen: Die Videorecht liegt bei meinTestgelände. Das Video kann dennoch frei eingesetzt, öffentlich gezeigt und eingebunden (nur unter Hinweis des Urheber*innenrechts), nicht aber vervielfältigt oder hochgeladen werden. 

Hinweis

Das Video eignet sich für die Weiterbildung von Fachkräften und für die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Gender. So können eigene Diskriminierungserfahrungen reflektiert werden. Es dient auch dazu aufzuzeigen, wie sehr diese Rollenzwänge und Vorurteile die eigene Identitätsentwicklung und das Formen eines Gesellschaftsbildes beeinflussen. Auch eignet es sich gut, um die Überschneidungen von Diskriminierungskategorien (Intersektionalität) zu beleuchten.