Reproduktive Gerechtigkeit braucht Wissen: Sexuelle Bildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Diese Frage stellt einen wesentlichen Aspekt reproduktiver Gerechtigkeit dar. Wer darf in unserer Gesellschaft Kinder bekommen und unter welchen Bedingungen ist Elternschaft möglich? Insbesondere Menschen mit Behinderungen wurde und wird die Möglichkeit, eine eigene Familie zu gründen und Elternschaft selbstbestimmt zu leben, in Deutschland immer wieder erschwert oder sogar verwehrt. Eine zentrale Voraussetzung für eine selbstbestimmte Lebens- und Familienplanung sowie für die Ausübung reproduktiver Rechte ist der Zugang zu Wissen über Sexualität und Reproduktion. Vor diesem Hintergrund führte das Gen-ethische Netzwerk (GeN) ein Gespräch mit der Sexualpädagogin Birte Lahl vom Familienplanungszentrum Balance über die Bedeutung sexueller Bildung für Menschen mit Behinderungen.
Netzwerke zum Thema, u. A. Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern e. V.
Empfohlener Onlineartikel (2023, gen-ethisches-netzwerk.de) zur Vertiefung: „Es braucht eine Aufarbeitung dieser Form der staatlichen Gewalt an behinderten Körpern.“