Reportage

Meine dubiosen Samenspender: Risiko beim Kinderwunsch

Die Reportage begleitet Menschen mit Kinderwunsch, die auf der Suche nach einem Samenspender sind. Jess und ihr Mann Birk haben bereits mehrere Kinderwunschbehandlungen hinter sich und dafür viel Geld ausgegeben. Nachdem die Behandlungen erfolglos bleiben, suchen sie über das Internet nach privaten Samenspendern. Auch Annika nutzt soziale Netzwerke, um einen Mann für eine private Samenspende zu finden.

Der Film zeigt, wie solche Kontakte entstehen und wie die privaten Samenspenden ablaufen. Dabei kommen sowohl Menschen mit Kinderwunsch als auch Samenspender zu Wort. Thematisiert werden die unterschiedlichen Erwartungen der Beteiligten und die Frage, welche Risiken mit einer Samenspende außerhalb einer Kinderwunschklinik verbunden sein können.

Zum Vergleich begleitet die Reportage die Abläufe in einer Samenbank. Dort werden Samenspender medizinisch untersucht und die Samenspenden auf verschiedene Kriterien geprüft. Außerdem wird erklärt, welche rechtlichen Regelungen für Samenspenden in Deutschland gelten und welche Unterschiede zwischen einer Samenspende über eine Samenbank und einer privaten Samenspende bestehen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Rechten der Kinder, die durch eine Samenspende entstehen. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeit, die eigene biologische Herkunft zu erfahren, sowie um die rechtliche Situation von Spendern und Spenderkindern. Die Reportage beschäftigt sich außerdem mit der Frage, welche Regelungen es zur Anzahl der Kinder gibt, die mit dem Samen eines Spenders gezeugt werden können.

Zur Reportage

 

Bemerkungen

Der Film ist in der ARD-Mediathek bis 27.11.2026 verfügbar.

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