Video

Beschreibung

In der sechsten Staffel der Serie Druck geht es um Fatou, die sich in Kieu-My verliebt. Fatou navigiert die typischen Gefühle und Gedanken, die im Teenageralter im Zentrum stehen: Liebe, Freund*innenschaften, Sexualität, Ausgrenzungen und Leistungsdruck. Dass Fatou Schwarz und lesbisch ist, ist gleichzeitig wichtig und nebensächlich. Mit einer empowernden Selbstverständlichkeit zeigt die Serie Jugendliche of Color und thematisiert Rassismus, Sexualität, Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit. Jede Staffel fokussiert sich auf eine andere Protagonistin. Auf authentische und bestärkende Weise werden Charaktere mehrdimensional dargestellt und gesellschaftliche Themen finden sich in individuellen Geschichten und Freund*innenschaften wieder.

ENNY - Peng Black Girls feat. Amia Brave (Official Video) - EnnyVEVO

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Mit dem Musikvideo zu ihrem Lied Peng Black Girls verwirklicht die Rapperin Enny eine Homage an die Schwarze Frauen in ihrer Londoner Community. Sie zeigt Frauen, wie sie sorglos und selbstbewusst mit einer Selbstverständlichkeit existieren und einander bestärken. Mit Leichtigkeit wird die westafrikanische Diaspora zelebriert und Themen wie Colorism oder kulturelle Aneignung angesprochen – ein empowerndes Statement.

Top5. Die nervigsten Sprüche für Menschen mit Migrationsvordergrund - meinTestgelände

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Kommentare wie „Du kannst aber gut deutsch.“ oder Fragen wie „Wie ist das bei euch?“ sind für (post-)migrantische Menschen vor allem eins: einfach nur nervig! Zudem sind sie auch rassistisch. Die HeRoes aus Duisburg führen Workshops mit gleichaltrigen Mädchen* und Jungen* durch. Sie möchten gegenseitig empowern, setzen sich für mehr Gleichberechtigung ein und klären anhand von Rollenspielen auf. Das Video gibt dabei Einblicke in einen humorvollen Umgang mit Alltagsrassismus, der dennoch nicht davon ablenken soll, wie ernst diese Thematik für sie ist.

Meine Welt - meinTestgelände

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Die Schwarzen Jugendlichen Aminta und Anita verarbeiten kreativ ihre Rassismuserfahrungen. Durch ehrliche und poetisch verpackte Worte teilen sie ihre Gefühle mit der Öffentlichkeit. Sie rufen für mehr Solidarität mit Schwarzen Menschen auf.

Die Inhalte und das Video sind im Rahmen eines Theaterworkshops von meinTestgelände entstanden.

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„Ich bin die Zukunft.“ 

Wir sind die Zukunft. Das kann nur für alle umgesetzt werden, wenn (Alltags-)Diskriminierungen aufhören. In diesem Video sprechen sich unterschiedliche junge Menschen für eine gemeinsame Zukunft aus: eine Zukunft die für alle gleichberechtigt und selbstbestimmt ist. Das Video soll ein Zeichen gegen Rechtspopulismus bzw. -extremismus und für mehr Solidarität setzen.

Es ist außerdem eine Gegenreaktion zur Kampagne 120 Dezibel, die von einer rechten identitären Frauenbewegung initiiert wurde. Diese widerrum dient als Antwort zur #metoo-Kampagne. Ihr Ziel ist es, geflüchtete Männer als per se gefährlich für weiße europäische Frauen einzustufen.

 

Böll.Global 6: Wie sich die Covid-19-Krise auf Frauen und LSBTIQ auswirkt - Heinrich-Böll-Stiftung

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An den Beispielen Brasilien und Horn von Afrika blickt die sechste Ausgabe von Böll.Global mit einem intersektionalen feministischen Fokus auf die Pandemie. Kolleg*innen der Stiftungsbüros aus Rio de Janeiro und Nairobi sprechen über die Herausforderungen, die die Pandemie für Frauen und LSBTIQ mit sich bringt. Im Fokus stehen u. a. folgende Fragen: Welchen Herausforderungen begegnen Frauen und LSBTIQ während der Pandemie? Inwieweit betrifft die ökonomische Vulnerabilität Frauen und LSBTIQ in besonderem Maße? Was bedeutet die Zunahme von geschlechtsspezifischer Gewalt für Frauen und LSBTIQ? Welche Möglichkeiten und Chancen bieten sich in der Pandemie für Frauen und LSBTIQ?

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert mit:

  •  Jana Prosinger, Globale Einheit für Feminismus und Geschlechterdemokratie,
  •  Ulf Terlinden, Büro Nairobi – Kenia, Uganda, Tansania, Somalia/Somaliland
  •  Annette von Schönfeld, Büro Rio de Janeiro - Brasilien

Das Video ist ein Mitschnitt des Online-Gesprächs aus der Reihe zu Folgen und Umgang mit der Pandemie vom Mittwoch, den 27.01.2021.

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Was wäre, wenn du einen Euro für jeden Akt der emotionalen Arbeit bekämst? Diese Frage beantwortet Melissa Lozada-Oliva in ihrem Gedicht auf emotionale, starke und empowernde Weise.

„If I had a nickel for every time I stayed up too late for someone who would never wake up for me, a dollar for every minute I tried to make a sad man feel less sad, a penny for every time I had to bend and stretch to prove to someone that I'm here, that I exist, my heart would rattle and shake with all of the coins spilling back into it, I would stop digging around in my pockets for pieces of myself“

Damit spricht sie die Nicht-Bezahlung emotionaler Arbeit an, insbesondere im privaten Beziehungsbereich und gegenüber (weißen) Männern. Sie thematisiert damit unausgesprochene Unterdrückungsmechanismen von Geschlechterrollen. Dabei gilt zu beachten, dass sie aus nicht-weißer Perspektive performt.

Collective Learning / Collective Care: Silvia Federici - dieAngewandte

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Im Gespräch zwischen der marxistischen Feministin Silvia Federici und Jenni Tischer von der Universität für angewandte Kunst in Wien geht es um kollektive Erfahrungen von Care-Arbeit. Schon seit den 1970er Jahren engagiert sich Silvia Federici als marxistische Feministin für die Kampagne Wages for Housework. Diese Forderungen nach Entlohnung für häusliche und familiäre Care-Arbeit werden angesichts der Covid-Pandemie lauter. In ihrem aktuellsten Buch „Beyond the Periphery of the Skin. Rethinking, Remaking, and Reclaiming the Body in Contemporary Capitalism“ erläutert Federici die Bedeutung des Körpers als Ort des Widerstandes und als entscheidendes Instrument des sozialen Wandels. „Wir sind schon lange in einer Krise“, betont Federici. Doch vorwiegend haben ohnehin besonders marginalisierte Menschen an einer kapitalistischen Krise gelitten.

Welche Rolle hat unbezahlte Care-Arbeit im Kapitalismus? Hierarchisierung, gesellschaftliche Spaltung und staatliche Kontrolle des Körpers sind nur einige der Funktionen, die Federici anprangert.