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Frauenrechte in der EU: Unsicherheit junger Männer schürt Antifeminismus - euronews (deutsch)

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Das kurze Erklärvideo gibt Aufschluss über die aktuelle Entwicklung des Rechtsrucks, besonders bei jungen Männern. Es wird eine Studie zitiert, die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen und der größer werdenden antifeministischen Stimmung in Europa findet. Javier Carbonell vom Europäischen Zentrum für Politik (EPC) erklärt, dass junge Männer in Bezug auf Einkommen, Vermögen, Zugang zu Wohnraum und Bildung hinter junge Frauen zurückgefallen seien. Arbeitsplatzverlust durch technologische Entwicklungen beträfen vor allem junge Männer. Das würden rechte Parteien und Gruppierungen nutzen, um die jungen Männer für sich zu begeistern, was sich besonders bei Wahlergebnissen zeige. Denn in der älteren Gesellschaft ist eine solche Kluft zwischen links und rechts nicht zu vermerken. Um der Spaltung entgegen zu wirken, sei es notwendig, antifeministische Rhetoriken zu bekämpfen. Außerdem müssen politische Entscheidungsträger*innen Lösungen für die wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen finden, um der europäischen Jugend Perspektiven bieten zu können. 

Mannsein heute – Zwischen Stärke und toxischer Männlichkeit | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur - SRF Kultur Sternstunden

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In dieser Folge der Sendung "Sternstunde Philosophie" spricht Olivia Röllin mit Markus Theunert, Männerpsychologe und Autor von "Jungs, wir schaffen das" und dem Journalisten und Sachbuchautor von "Der gekränkte Mann", Tobias Haberl. Die Gesprächsrunde bietet einen interessanten Austausch über aktuelle Männlichkeitsvorstellungen mit unterschiedlichen Lösungsansätzen zu Problemen wie der übermäßigen Gewalt von Männern gegenüber anderen, der gesellschaftlichen Ungleichheiten, die bestehen und mehr. Während Haberl sich für das Ende des patriarchalen Systems ausspricht, sieht er die jüngsten Kritiken an Männern als überzogen und zu viel. Theunert hingegen argumentiert für eine Veränderung unseres Männlichkeitsbildes, die zu einer gleichwertigeren Stellung von Männern und Frauen führt. Im Gespräch kommen folgende Themen auf:

  • Das Gefühl von Männern, nicht gesehen zu werden und die Frage nach dem richtigen Ansatz feministischer Bestrebungen
  • Sozialisierung und die Auswirkungen auf Genderrollen
  • Gründe für die unterschiedlichen politischen Ausrichtungen junger Männer und Frauen
  • "Alpha-Männer" und die Frage, ob sich kulturelle Leitbilder verändert haben
  • Die Rolle sozialer Medien in aktuellen Männlichkeitsbildern, die Incel-Bewegung (unfreiwillige zölibatäre Männer) und die "Mannosphäre", der digitale Raum zur Bestärkung traditioneller Männlichkeit
  • Wie kann man aktuelle Männlichkeitsbilder formen, verändern und auflockern?
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Tennis gilt als der Profisport mit der meisten Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Trotzdem verdienen Spitzensportler*innen wie Serena Williams deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Das ist auch in anderen Profisportarten der Fall. Wie ist der Gender Pay Gap im Profisport zu erklären? Bringen Profisportlerinnen weniger Leistung als ihre Kollegen? Trainieren sie weniger? Schwitzen sie vielleicht weniger? Nein. Und doch verdienen sie viel weniger. 

Männlichkeiten 2.1 Was ist traditionelle Männlichkeit? Video 1 von 3 - Männlichkeiten 2.1

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Die dreteilige Videoreihe von Männlichkeiten 2.1 beschäftigt sich mit Rollenbildern für Männer. 

Video 1: Was sind traditionelle Formen von Männlichkeit?

Das erste Video beschäftigt sich mit traditionellen Bildern von Männlichkeit. Im Video kommen viele unterschiedliche Personen zu Wort und schildern ihre problematischen wie auch konstruktiven Vorstellungen von Männlichkeit.

Video 2: Wie wird Männlichkeit erlebt?

Im zweiten Video geht es um die Frage, wie Männlichkeit von Männern selbst wahrgenommen wird. Die interviewten Männer sprechen darüber, wie sie sich in ihre Rolle als Männer eingefunden haben und was das für Auswirkungen für sie hat. Auch geht es um die Konsequenzen der Rollenbilder für die Menschen selbst und deren Mitmenschen. 

Video 3: Wege für Männer: Chancen und Potentiale

In dem dritten und letzten Video der Reihe geht es um Wege aus den einengenden Rollenbildern. Männer sprechen darüber, wie sie sich aus den teils problematischen Erwartungen befreien und wie Männlichkeiten anders gestaltet werden können. Zudem werden Chancen durch das Aufbrechen der Rollenbilder besprochen. 

Neue Väter, alte Rollen? Papas unter Druck | Doku | exactly - MDR Investigativ

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In der halbstündigen Doku interviewt Daniel Tautz Väter in unterschiedlichen Kontexten zu ihrer Rolle als Elternteil. Mit dem werdenen Vater Steve und seiner Frau Gina spricht Daniel über Elterngeld, Vorbereitung des Eltern-werdens. Im Westharz begleitet er einen Kurtag in einer Vater-Kind-Kur. Dabei spricht er auch mit der Erlebnispädagogin Nadine Langer darüber, wie sich eine Kur mit Vätern zu einer Kur mit Müttern unterscheidet. Ein paar Teilnehmende teilen ihre Geschichten als alleinerziehende Väter. Auch mit dem Influencer Sebastian Tigges spricht Daniel über Elternzeit und Gleicheberechtigung im Haushalt und Beruf. Außerdem werden Geschichten von Vätern besprochen, die durch den Anspruch von Elternzeit Nachteile im Beruf erfahren haben. 

Untermauert sind die persönlichen Geschichten von Fakten rund um das Thema Elternschaft. So wird dargestellt wer mehr Elternzeit in Anspruch nimmt und wieso, wie es um das Elterngeld steht und was die Gender-Care-Gap ist.

10 zarte Fakten zum Penis – Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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In dem kurzen Video werden 10 Fakten zum Penis niedrigschwellig erklärt und von Illustrationen begleitet. Dadurch werden gängige Stereotype durchleuchtet und falsche Annahmen richtiggestellt. 

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"Häusliche Gewalt zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. In Deutschland erfährt schätzungsweise jede vierte Frau* einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt. Die Zahlen sind tendenziell ansteigend.

Auch Lucía ist in Folge des Corona-Lockdowns von häuslicher Gewalt durch ihren Partner betroffen. Es dauert sehr lange, bis sie realisiert, was ihr zu Hause passiert und dass sie die Situation verlassen möchte. Auch an den Schutz ihres Kindes muss sie jeden Tag denken. Nur durch starken Kraftaufwand und mit Hilfe der Berliner Anti-Gewalt-Projekte gelingt es ihr, eine gewaltfreie Perspektive für sich und ihre Tochter zu erarbeiten.

Die aktivistische Sozialarbeiterin Sabine kämpft schon seit Anfang der 1990er Jahre für den Ausbau von Schutzplätzen und Hilfsangeboten für gewaltbetroffene Frauen*. Sie blickt zurück auf die politischen Forderungen der Vergangenheit, die den Forderungen der Gegenwart gar nicht unähnlich sind. Mit einer Freundin hat Sabine damals eine Beratungsstelle aufgebaut, die bis heute besteht und Frauen* wie Lucía unterstützt – und zwar mit einer feministischen, parteilichen Haltung.

Die Protagonistinnen* des Films zeigen, dass verschiedene strukturelle Probleme die Situation von gewaltbetroffenen Frauen* beeinflussen. Der Berliner Wohnungsmarkt spielt dabei eine zentrale Rolle. Er hat nicht nur einen Mangel an Schutzplätzen zur Folge, auf die gewaltbetroffene Frauen* angewiesen sind. Ebenso geht damit der Verlust von bereits bestehenden Zufluchtsräumen infolge von Gentrifizierung durch Kündigungen, Mietsteigerungen und anderen Verdrängungsprozessen einher.

“Zuflucht nehmen” versucht, den Themenkomplex “Häusliche Gewalt” in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen, die es erschweren, Gewaltbeziehungen zu verlassen. Dabei wird der Ansatz verfolgt, die Thematik direkt aus der Praxis heraus zu beleuchten und abzubilden." (Text des Film-Teams)

 

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